Mittel gegen geistliche Erschöpfung: im Glauben gefestigt werden und „digitale Diät“ (Dirk Noll)

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Seit vielen Jahren informiere ich mich in sozialen Netzwerken über die aktuellen Entwicklungen im Weltgeschehen, momentan hauptsächlich über Telegram. Hier ist zu sehen, dass in weltlichen Kanälen im Hinblick auf das politische Zeitgeschehen die Informationsflut rasant zugenommen hat. Auf der anderen Seite ist in christlichen Kanälen die geistliche Substanz auf ein Minimalmaß gesunken und man hat den Eindruck, dass viele Christen sich gerade in einem Zustand geistlicher Erschöpfung befinden. Sie haben kaum noch Kräfte, um für die Sache des Herrn wirklich zu eifern und das Evangelium an die erste Stelle zu setzen. Es dreht sich bei ihnen zu vieles um zweitrangige oder untergeordnete Dinge.

Ich sehe dahinter hauptsächlich drei Ursachen: Zum einen ist es die Informationsflut, die man erst einmal verarbeiten muss und das bindet Kräfte. Ich weiß hier selbst, wovon ich rede. Als vor zwei Jahren die Corona-Krise begann, saß ich mehrere Wochen lang ca. 8 Stunden am Tag vor meinem Computer und habe im Internet Informationen gesammelt, Artikel gelesen und YouTube-Videos gehört. Solange bis ich mir selbst darüber im Klaren war, mit was wir es hier zu tun haben und was die Zeichen der Zeit sind. Soweit ich sehe, waren wir auf DER RUF im Frühjahr 2020 die Ersten, die einen Artikel über den Great Reset veröffentlicht hatten und was damit jetzt auf die Christen zukommt. Im Juni 2020 waren wir die Ersten, die eine biblische Stellungnahme mit dem AUFRUF 2020 dazu herausgegeben hatten.

Auf den Punkt gebracht bedeutet der Great Reset, dass wir vor einer zivilisatorischen Wende stehen und es in der Gesellschaft Umbrüche und Verwerfungen gibt, wie sie von uns noch keiner in seiner Lebenszeit mitgemacht hat. Das löst bei jedem Menschen enormen Stress aus und weckt riesige Existenzängste. Denn unsere ganze Lebensweise und unsere bisherige Weltordnung, die wir von der Pike auf kennen, bricht jetzt weg und es wird etwas völlig anderes Kommen, als wir es bisher kannten.

Dieser zivilisatorische Umbruch und alles, was wir zur Zeit erleben, steht unter dem Begriff „Great Reset“ (Der große Umbruch) und geht auf das Buch von Klaus Schwab zurück, einem der führenden Sprechpuppen der Kabale und Elite, welche die alte Weltordnung gerade abbrechen und durch eine Neue Weltordnung ersetzen wollen.

Mehrere bekannte Bibellehrer haben dieses über 300 Seiten dicke Buch von Klaus Schwab gelesen und uns darüber berichtet, was uns bevorsteht. Darunter auch Dr. Lothar Gassmann, der in einem fast 1 ½-stündigen Vortrag seitenweise aus diesem Buch vorliest. Wir haben diesen Vortrag kürzlich bei DER RUF eingestellt und so kann sich jeder selbst ein Bild aus erster Hand darüber machen:

https://der-ruf.info/2022/05/25/video-dr-lothar-gassmann-analysiert-the-great-reset-von-prof-klaus-schwab/

Es kann also keinen Zweifel mehr geben: Die zur Zeit in der Welt Herrschenden planen einen zivilisatorischen Umbruch und dabei wollen sie das alte System komplett niederreißen. Dazu setzen sie gezielt Corona-Maßnahmen und den Ukraine-Krieg als destruktives Mittel der Zerstörung ein, um die bestehende politische Ordnung und das Finanzsystem zum Kollabieren zu bringen. Es handelt sich hierbei also um Menschen, die Hochverrat begehen und Schwerstkriminelle sind. Sünde ist immer in jedem Fall Sünde. Es gibt aber auch gerade der Schwere bei der Sünde. Die ungesetzlichen Taten der gegenwärtigen Politiker sind ein sehr schweres Maß der Sünde und das wird sie in die tiefsten Örter der Hölle führen, wenn sie nicht umkehren und bei Jesus keine Vergebung finden. Es ist fast so schlimm wie bei den Obrigkeiten, die Jesus vor 2000 Jahren ans Kreuz brachten. Und Jesus betete für sie: „Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun.“ Ich sehe momentan kaum noch eine andere Möglichkeit für Christen, als dass man für sie betet, dass Gott ihnen vergeben möge. Denn wenn sich nicht baldigst zu Gottes Ordnungen umkehren, wird man über sie sagen, wie unser Herr über Judas sagte: „Es wäre besser für ihn, wenn er niemals geboren worden wäre“. So schwer wird das Gericht über schwere Sünde kommen.

Die jetzigen Politiker in unserer Regierung planen nicht nur einen totalen Umbruch des politischen Systems und des Wirtschafts- und Finanzsystems, sondern wollen sogar den Mensch als solchen verändern. Mit Hilfe von Gentechnik und Digitalisierung soll eine neue transhumane Spezies entstehen und der Mensch soll sein Menschsein verlassen (= Transhumanismus). Klaus Schwab gibt diese Agenda unmissverständlich in seinem anderen Buch: „Die vierte industrielle Revolution“ vor. Dabei soll z.B. auch die geschlechtliche Einteilung der Menschen in Mann und Frau aufgehoben werden und der Mensch soll kein persönliches Eigentum mehr besitzen und soll in einem völlig digitalen Überwachungssystem rund um die Uhr bewacht werden, wie wir das z.B. aus George Orwells 1984 kennen. Bei Orwell waren es „Televisoren“, welche die Menschen überwacht haben, und jetzt ist es das Internet und ein digitales Zentralbank-Geldsystem, bei dem der Mensch mit einem Chip in oder an seinem Körper kaufen oder verkaufen soll. Besonders erschreckend ist hier, wie die rechte Hand von Klaus Schwab, Yuval Noah Harari, in einem Interview sagte, dass sie jetzt schon darüber nachdenken, wie sie im O-Ton „die nutzlosen Esser“ loswerden sollen, die man mit dem Great Reset nicht in die Neue Weltordnung integrieren kann. Erinnerungen an die dunkelste Zeit deutscher Geschichte kommen bei solchen Aussagen sofort wieder hoch.

Hier lesen wir in den Medien von Dingen, die gerade am Laufen sind und jegliches Endzeitszenario, was sich ein Mensch vorstellen kann, an Schrecklichkeit noch bei Weitem übersteigen. Es überschlagen sich die Horrormeldungen von einem möglichen 3. Weltkrieg mit Atomwaffen, über Hungersnöte bis hin zu Bevölkerungsreduktionen in Höhe von Milliarden von Menschen.

Heute, am 15.06.2022, während ich gerade an diesem Artikel schreibe, war die Schlagzeile auf der Titelseite der Bild-Zeitung: Normales Essen wird zum Luxus! Jedem, der heute im Supermarkt irgendwo an der Kasse steht, springt diese Schlagzeile ins Auge und erregt Ängste und Furcht. Wenn man normales Essen nicht mehr bezahlen kann, was kann dann noch Schlimmeres kommen?

Man kann diese Meldungen rein menschlich gar nicht mehr verkraften und verarbeiten. Was zur Zeit über die Medien auf die empfindsame Seele des Menschen einschlägt, ist schlimmster Psychoterror. Und auch nicht wenige Christen sind darin gefangen und merken zwar noch, dass mit ihnen und ihrem Seelenleben etwas nicht mehr stimmt, aber sehen gerade nicht den Ausweg aus diesem ganzen Horror.

Deshalb möchte ich in diesem Artikel die offene Tür zeigen, wie man als Christ da wieder herauskommt.

Das Erste ist eine „digitale Diät“.

Wir müssen die Zeit, in der wir uns z.B. auf Telegram die neuesten Meldungen anschauen, drastisch reduzieren. Ich habe das schon vor Wochen gemacht, denn unsere Seele hat nicht die Kapazität, diese Informationsflut zu verkraften, die gefüllt ist mit den furchtbarsten Schreckensszenarien. Hier liegt aus meiner Sicht einer der Gründe für die gegenwärtige geistliche Erschöpfung unter den Christen. Ich halte es seit Wochen schon so, dass ich bei Facebook pro Tag nur noch einen Post mache und bei Telegram maximal drei oder vier. So kann man seinen Kopf von dem gegenwertigen medialen Dauerbeschuss freihalten, bekommt aber dennoch mit, in welche Richtung sich die Dinge entwickeln.

Außerdem sind wir Christen seit zwei Jahren in einer Dauerauseinandersetzung mit dem Staat über seine Corona-Maßnahmen. Wir sind also in einer extremen geistlichen Kriegssituation und in einem solchen geistlichen Kampf kommt es nach einer gewissen Zeit immer zu einer Erschöpfung. Hier müssen Christen wieder auftanken. Dieser Artikel soll dazu eine Hilfe geben.

Diesen geistlichen Kampf mit dem Staat in der Corona-Zeit hat vor ein paar Tagen auf der Hirtenkonferenz Dr. Wolfgang Nestvogel sehr anschaulich beschrieben und die biblischen Antworten darauf gegeben. Hier als YouTube-Video zum Anschauen:

https://www.youtube.com/watch?v=Q-qMCbUq4W0

Die ersten beiden Gründe für die gegenwärtige geistliche Erschöpfung unter den Christen sind also die große Informationsflut mit ihren vielen Schreckensmeldungen und die Dauerauseinandersetzung mit dem Staat über seine gesetzeswidrigen Corona-Maßnahmen. Als ermutigendes Beispiel möchte ich den von Fall John MacArthur und seiner Gemeinde erwähnen, über den Bruder Nestvogel in seinem Vortrag berichtet. MacArthur hatte sich gerichtlich gegen die gesetzeswidrigen Corona-Maßnahmen gewehrt und nach einem monatelangen Gerichtsverfahren vor einem Oberverwaltungsgericht in Kalifornien Recht bekommen und seine Gemeinde wurde mit über 800.000 Dollar entschädigt. Es lohnt sich also, sich hier mit allen rechtlichen Mitteln gegen das Unrecht zur Wehr zu setzen.

Der dritte Grund für die gegenwärtige geistliche Erschöpfung vieler Christen liegt in einer unzureichenden Gründung und Festigung im Glauben. Was hier dahintersteht, damit müssen wir uns etwas länger in diesem Artikel beschäftigen.

1. Die Gründung und Festigung im Glauben

Nach meiner Beobachtung sind zur Zeit in christlichen Kreisen in Deutschland die geistliche Substanz und die geistliche Kraft bis auf ein Minimalmaß herabgesunken. Auch wenn es hier einige Leuchttürme gibt wie Bruder Nestvogel, Bruder Tscharntke oder Pfarrer Latzel und noch einige andere, die unermüdlich und mit großer Klarheit die biblische Wahrheit predigen und predigen und sich durch nichts zurückschrecken lassen, so ist hier doch allgemein in der Christenheit eine geistliche Ermüdung zu sehen. Bei oben genannten Brüdern und den anderen, die momentan ohne zu ermüden in der Öffentlichkeit die Wahrheit sagen, fällt mir hier besonders auf, dass sie im Glauben und im Wort gegründet und gefestigt sind.

Auf der anderen Seite ist zu sehen, dass einige bekannte Bibellehrer und Pastoren sich in einem Prozess des Abfalls befinden oder manche sogar schon abgefallen sind und vor dem Staat eingeknickt sind und sich von grundsätzlichen Wahrheiten der Bibel abgewendet haben. Bei diesen fällt mir schon seit längerer Zeit auf, dass ihnen eine Gründung im Wort und der Lehre fehlt. Ein recht bekannter Bibellehrer in Deutschland sagte mir schon im Jahr 2007 in einem privaten Gespräch, dass er sich von der Gnadenlehre verabschiedet hat und alle Bibellehrer, die so lehren wie John MacArthur, verworfen hat. Es ist also alles kein Zufall, was wir gerade erleben. Der Glaubensabfall bis in die Kreise geistlicher Leiter ist schon lange im vollen Gang.

Deshalb meine ich mit Gründung im Wort und in der Lehre hier auch nicht, dass sie möglicherweise eine überzeugende Rednergabe haben und ihre Rede mit Bibelversen gespickt ist, sodass sie von einigen fälschlicherweise für gute Bibellehrer gehalten werden und ihnen eine größere Anzahl von Leuten nachfolgt. Mit Gründung im Wort und in der Lehre meine ich, dass ein biblisches Lehrgerüst vorhanden sein muss, das man gut im Herz und im Kopf hat, sodass man in der Lage ist, sauber in der christlichen Lehre zu unterscheiden und auf die gegenwärtige Situation anzuwenden.

Wenn dies nicht gegeben ist und die Gründung auf das Lehrgerüst der christlichen Lehre fehlt, dann ändern solche Bibellehrer und Pastoren häufig ihre Meinung, sie widersprechen sich selbst in ihren Aussagen und ihre Rede ist religiöses Geschwurbel, das keinen Christen im Glauben wirklich aufbaut und ihm geistliche Kraft gibt. Sie präsentieren den Leuten eine Blütensammlung mit Bibelversen aus dem Zusammenhang gerissen, die verdreht und eingebettet werden in eine Mischung aus Wahrheit und Irrtum, ohne dass ein wirkliches System von christlicher Glaubenslehre zu erkennen ist.

Sie sind nicht in das Wort gegründet und darin gefestigt. Haben sie gestern noch vor der römischen Ökumene und einem übergriffigen Staat gewarnt, so übernehmen sie heute unkritisch Corona-Maßnahmen des Staates, die für Christen nicht erlaubt sind, und übergehen oder verdrehen grundlegende Lehren der Bibel. Und so kann man ihnen nicht mehr glauben und sich nicht auf sie verlassen und wer weiß, was sie morgen wieder alles an ihrer Lehre verändern und an den Staat und seine Zivilreligion anpassen werden, das von der Bibel her nicht tragbar ist.

Aber das ist nicht wirklich etwas Neues. Auch schon damals zur Zeit der ersten Christen gab es solche „Bibellehrer“ und im Judasbrief werden sie so beschrieben:

Sie sind Wolken ohne Wasser, vom Wind umhergetrieben“ (Jud 12). Und: „umherirrende Sterne“ (Jud 13).

Der Bibellehrer Thomas Watson schreibt hier in einem seiner Bücher über diese „geistlichen Leiter“, die nicht im Wort gegründet sind, Folgendes:

Der Apostel Judas spricht in seinem Brief in Vers 13 von >>umherirrenden Sternen<<. Sie werden >>Irrsterne<< genannt und der Philosoph Aristoteles sagte einmal über solche Sterne: >>Sie bewegen sich hoch und runter und wandern durch verschiedene Räume des Alls; sie lösen sich auf und sind nicht aus der gleichen reinen Materie wie die Fixsterne, und oft fallen sie auf die Erde<<. Nun, diejenigen, die nicht in den Glaubenslehren befestigt sind, erweisen sich als Irrsterne. Sie verlieren irgendwann ihre frühere Standfestigkeit und wandern von einer Meinung zur anderen“.

(Watson: Darlegung der christlichen Lehre und ihre Anwendung; S.8: https://www.cbuch.de/watson-darlegung-der-christlichen-lehre-und-ihre-anwendung.html).

Ja, sie wandern von einer Meinung zur anderen. Diese Beschreibung trifft nicht nur auf manche sog. geistlichen Leiter zu, sondern auch auf sämtliche Christen, die nicht in der christlichen Glaubenslehre gegründet und gefestigt sind. Jeder denke hier einmal über sich selbst nach. Wie sieht es mit deiner innerlichen Glaubensverfassung aus? Stehst du fest auf einem gut gegründeten Fundament oder bist du innerlich im Glauben oft hin- und hergerissen? Wie sieht es bei dir mit der Lehre aus? Wann hast du zum letzten Mal deine Lehre geändert?

Natürlich müssen wir uns korrigieren, wenn wir bei uns Lehrirrtümer feststellen. Aber wie oft geschieht das? Und wie oft kommen manche Leute ständig mit einer neuen Lehre an. Dann ist das ein Zeichen dafür, dass sie nicht in der christlichen Glaubenslehre gegründet und gefestigt sind. Ich habe zum letzten Mal vor 10 Jahren eine Änderung bei mir in der Lehre vorgenommen und das war in Bezug auf Endzeitfragen und in der Gnadenlehre zum letzten Mal vor 20 Jahren. Aber seitdem hat sich bei mir in der Lehre nichts geändert.

Wir müssen also in der Lehre gegründet und gefestigt werden. Und damit meine ich nicht, dass wir in allen kleinen Details immer richtig liegen müssen und in allen Fragen die gleiche Erkenntnis haben müssen, sondern ich meine hier

das Lehrgerüst der christlichen Glaubenslehre.

Das müssen wir haben und darin müssen wir gefestigt sein, so dass es fest in unserem Herzen und Kopf verankert ist.

Ein kurzes und einfaches Beispiel dafür, was ich meine. Wenn nun jemand kommt und mir oder unserer christlichen Gemeinschaft vorwirft, es würde sich dabei nicht um echte christliche Gemeinde handeln? Bin ich dann sofort in der Lage, so jemanden mit ein oder zwei einfachen Glaubenssätzen und zwei oder drei Bibelstellen zu widerlegen? Egal, in welcher Gemeinschaft ich bisher war, überall sind solche Leute aufgetreten und es tut uns gut, wenn wir dann auf solche Irrläufer vorbereitet sind.

Ich würde dann sofort antworten: Nach der christlichen Glaubenslehre gibt es 3 Kennzeichen für echte christliche Gemeinde:

1. Sie ist eine Versammlung von echten Gläubigen
2. In ihr wird das Evangelium rein verkündet
3. In ihr werden Taufe und Abendmahl laut dem Evangelium verwaltet

(Augsburgische Bekenntnis, Artikel 7).

Und jetzt komm in unsere Gemeinschaft und schau und überzeuge dich selbst, dass in der Praxis genau nach der biblischen Glaubenslehre gehandelt wird!

Wie sieht es mit dir aus, wenn jemand sagt, dass deine Glaubensgemeinschaft keine echte christliche Gemeinschaft wäre oder dich und deine Mitgeschwister vielleicht sogar als Sektierer bezeichnet? Verschlägt es dir dann die Sprache und bist du plötzlich am Wackeln und weißt nicht, was du antworten sollst? Dann schaue dir einmal folgende Lehrpredigt von Pfarrer Olaf Latzel an, der in einer solchen Situation wie aus der Pistole geschossen antworten kann, was die Kennzeichen echter Gemeinde Jesu sind und dann die Bibelstellen zitiert. Und als jemand unbiblische Lehre in die Gemeinde hineintragen wollte, hat er direkt gesagt im O-Ton: „Da bin ich aber sofort reingekrätscht und habe mit der Bibel in der Hand widersprochen“. Schaut euch den Vortrag an:

https://www.youtube.com/watch?v=GVbtBuJ2PAw

Heute sind viele Christen unterwegs, die predigen sich selbst. Sie geben ihre eigene religiöse Erkenntnis fälschlicherweise als christliche Glaubenslehre aus oder geben ständig die neuesten kursierenden Meinungen unter den Christen weiter. Aber sie haben keine Gründung in der christlichen Glaubenslehre, geschweige denn, dass sie bereits soweit im Glauben gewachsen sind, dass sie in der Lehre gefestigt sind.

Es ist eine klare Anweisung der Bibel an die Christen, dass sie im Glauben und in der Lehre gegründet und gefestigt werden. Hier zwei Beispiele aus der Schrift:

Wenn ihr nur bleibt im Glauben, gegründet und fest, und nicht weicht von der Hoffnung des Evangeliums…“ (Kol 1,23).

Der Gott aller Gnade… möge euch… festigen, stärken, gründen! (1.Petr 5,10).

Im Glauben gegründet zu sein, bedeutet zweierlei: Es bezieht sich auf das persönliche Glaubensleben, das täglich immer wieder neu geführt werden muss bis zu unserem Heimgang zum Herrn und unserer Verherrlichung und es bedeutet, dass wir in der christlichen Glaubenslehre gegründet werden. Das tägliche Glaubensleben ist das Ergebnis von einer Gründung in der Lehre. Die Lehre ist ja nichts anderes als das Wort Christi und das ist der Same, aus dem alle geistliche Frucht erwächst. Wo wenig geistliche Frucht ist, dort ist auch immer ein Mangel an Gründung in der Glaubenslehre.

In der Regel sehen wir, dass die Dinge so miteinander zusammenhängen: Eine Gründung in der Glaubenslehre bewirkt ein geistliches Unterscheidungsvermögen und dadurch werden Glaubensvermischungen unter Christen und eine Anpassung an den Staat auf einem Minimalmaß gehalten.

Vor zwei Wochen hat die Reformierte Baptistengemeinde in Frankfurt dazu folgenden Ausspruch von Spurgeon veröffentlicht:

Quelle: https://www.facebook.com/erbfrankfurt/photos/a.1891303614372962/2169451349891519/

Viele Christen haben eine grobe Unterscheidung von richtig und falsch, wodurch sie z.B. wissen, dass die Römische Kirche durch viele falsche Traditionen vermischt ist oder dass die Evangelischen Kirchen mit ihrer Bibelkritik falsch liegen. Aber das ist noch keine Gründung in der Glaubenslehre. Diese Unterscheidungen machen auch sämtliche Sekten wie z.B. Zeugen Jehovas oder Adventisten. Es werden viele verlorengehen, die einen Scheinglauben haben und wissen, was in der Katholischen Kirche und den Evangelischen Landeskirchen falschläuft, aber dennoch sind sie nicht errettet, weil sie das Evangelium nicht wirklich kennen, glauben und angenommen haben.

Beeinflusst durch das „moderne Evangelium“ (ich komme unter Punkt 3 noch einmal darauf zurück) glauben sie verdeckt an eine Erlösung aus sich selbst, aus ihrem religiösen inneren Seelenleben und damit durch Werke. Dieses Evangelium ist so fromm verpackt, sodass es beinahe richtig ist. Aber unter dem Strich ist es ein anderes Evangelium, durch das Leute religiös werden, aber nicht errettet und keine wirklichen Christen werden.

Christen werden immer durch den Zeitgeist und in sehr vielen Fällen mit einem entweder ganz gottlosen (wie aktuell) oder von der Bibel abweichenden Staat konfrontiert. Und wenn sie hier nicht in der Glaubenslehre gegründet und gefestigt sind, dann wird das schnell sichtbar, indem sie sich dem Staat anpassen und sich von grundlegenden biblischen Wahrheiten verabschieden. In dieser Hinsicht hat der Druck, der gerade vom Staat auf die Christen ausgeübt wird, auch etwas Positives. Der Abfall und das falsche Christentum werden ganz offen sichtbar und treten ans Tageslicht. Die Spreu trennt sich vom Weizen. Das Scheinfromme wird vom wahren echten christlichen Glauben getrennt. Oder wie der Kirchenvater Cyprian es einmal sagte: „Der Wind nimmt den Weizen und peitscht die Spreu heraus.“

Natürlich ist der Druck, der durch eine übergriffige und bis ins äußerste gottlose Regierung auf die Christen gerade ausgeübt wird, sehr belastend und bringt uns teilweise an den Rand unserer Kräfte bis hin zu einer allgemeinen Erschöpfung unter den Christen. Aber wir müssen hier zuerst einmal die Absicht Gottes und das Positive sehen, was dadurch bewirkt wird. Wenn ich für mich spreche, so war das vermischte Christentum der letzten Jahre in Deutschland bis zu einer Grenze gekommen, wo es für einen Christen, der ehrlich nach Gott und der Bibel fragt, unerträglich geworden ist. Und ich habe oft gebetet: Herr, wie lange noch schaust du zu? Wie lange soll das noch so weitergehen? Jetzt durch die Corona-Krise und den Ukraine-Krieg hat Gott darauf geantwortet. Jetzt ist die Grenze erreicht. Und durch den gegenwärtigen Druck drischt Gott nun das Falsche aus seiner Gemeinde heraus. Wie Cyprian sagt: Aus dem Weizen (biblisches Bild für das echte Christentum, das echte geistliche Frucht bringt) wird jetzt die Spreu (biblisches Bild für falsches und Scheinchristentum) herausgedroschen. Dazu bedient Gott sich der gegenwärtigen gottlosen Regierung. So wie auch Calvin einmal sagte: Wenn Gott ein Volk richten will, dann gibt er ihm eine gottlose Regierung. Und das ist es, was wir gerade erleben. Gott richtet unser deutsches Volk und seine Gemeinde in unserem Land. Mittels der gottlosen Regierung wird die Gemeinde von ihrem Scheinchristentum und ihren Irrlehren gereinigt.

Das ist DAS gegenwärtige Zeichen der Zeit:

Gott richtet und reinigt seine Gemeinde durch eine äußerst gottlose Regierung!

Wer das nicht erkennt, der ist so verblendet, dass er gar nichts mehr erkennt. Er sieht nicht die Zeichen der Zeit und ist ein geistlicher „Schlafwandler“, der völlig im Dunkeln tappt und dem Gericht Gottes in tiefster Unwissenheit entgegentaumelt.

Wer aber im Glauben des echten Christentums steht und nach einer echten Gründung und Festigung im Glauben strebt, für den gibt es im Moment keinen Grund zur Beunruhigung. Es läuft alles nach Plan, nach Gottes Plan.

Wenn jemand im Glauben und im Wort gegründet und gefestigt ist, dann erkennt er, dass über allem was gerade geschieht, der Plan (oder mit biblischen Worten gesprochen der Ratschluss Gottes) steht. Bei solchen Christen findet gerade in den Wirren der gegenwärtigen Zeit eine Rückkoppelung an Gott und seinen Ratschluss statt. Sie können trotz aller Schreckensmeldungen und Horrorszenarien, die durch die Medien gehen, in Gott ruhen. Ihre Augen sind auf Christus gerichtet. Sie kennen und sehen den Ratschluss Gottes, weil sie die Schrift kennen, und vertrauen Gott, dass er sie in allem bewahren wird und mit seiner Hand halten wird. Sie wissen, dass der echte Glaube zum Beharren bis zum Ende führt und uns nichts mehr aus der Hand Jesu reißen kann, der uns mit seinem Blut erkauft hat. Wir sind unwiderruflich sein Eigentum und gehören ihm.

Diese biblische Tatsache wird in der christlichen Glaubenslehre als „Vorsehung Gottes“ bezeichnet. Wie groß das Chaos und die Wirren einer Zeit auch sein mögen, Gott hat alles unter Kontrolle und seine Kinder stehen unter seinem vollen Schutz und seiner vollen Bewahrung, sodass ihnen noch nicht einmal ein Haar gekrümmt werden kann, ohne dass es an dem Ratschluss Gottes vorbeigeht.

Sind wir im Glauben wirklich gegründet? Wie gut kennen wir die christliche Lehre über den Ratschluss Gottes und seine Vorsehung? Wenn uns jemand fragt, was können wir ihm darüber sagen? Sind wir selbst im Glauben gegründet und gefestigt, wo die Anfechtung der Gemeinde gerade riesen groß ist? Oder drehen sich alle unsere Gedanken hauptsächlich um die aktuellen Medieninformationen, was da oder dort wieder passiert und was alles noch Schlimmes kommen könnte.

Ich habe kürzlich erst ein Buch lektoriert, das über die Vorsehung Gottes ist und das ganz frisch auf den Markt gekommen ist. Ich kann dieses Buch nur wärmsten empfehlen, es zu lesen. Das Buch ist so eine herausragende Bibelarbeit mit vielen praktischen Anwendungen, dass selbst erfahrene Christen hier noch einmal einen großen Schritt im Glauben nach vorne machen werden, wenn sie es lesen.

Das Buch kann beim Betanien-Verlag bestellt werden: https://www.cbuch.de/john-piper-vorsehung.html.

Wie wichtig eine klare Kenntnis der Vorsehung Gottes gerade für unsere jetzige Zeit ist, wollen wir im nächsten Punkt betrachten.

2. Von der Vorsehung

Das moderne Evangelium hat schon eine lange Geschichte von 500 Jahren und der Teufel treibt hier schon lange ein Spiel der Verführung, um Leute aus der Gemeinde des Herrn zu verführen, die nicht in der Glaubenslehre gegründet sind. Dabei erweist er sich stets als en vogue. Alle paar Jahre kommt eine neue Modewelle der Verführung mit alten Irrlehren in einem neuen christlichen Gewand verpackt. Hatte man bereits schon während der Reformationszeit durch den Arminianismus (christlicher Humanismus) in Frage gestellt, dass Gott seinen Ratschluss seit Grundlegung der Welt gefasst hat und in dieser Welt als Herr und Gott über alles regiert, so wird das heute mit der neuesten Verführungswelle komplett geleugnet.

Der Widersacher Gottes bleibt sich seinem teuflischen Prinzip der Täuschung immer treu. Begann er seine Verführung im Garten Eden zunächst mit einer Infragestellung, dass die Sünde zum Tod führt, so endet sie mit einer vollständigen Leugnung mit den Worten: „Ihr werdet keineswegs des Todes sterben.“ Und hier haben wir dann die glatte Lüge und Leugnung des Wortes Gottes.

Die Verführung funktioniert also immer nach diesem Prinzip: Das anfängliche Infragestellen des Wortes Gottes endet immer mit der Leugnung und glatten Lüge!

Gleiches erleben wir mit dem modernen Evangelium. Begann der Teufel vor über 400 Jahren damit, den Ratschluss Gottes durch die Arminianer in Frage zu stellen, so hat er ihn später über verschiedene Modewellen der Verführung wie z.B. Gemeindewachstumsbewegung (Bill Hybels und Rick Warren), Emerging Church etc. immer mehr untergraben. Und heute mit der neuesten Welle aus den USA – dem offenen Theismus – leugnet er den Ratschluss Gottes und seine Vorsehung ganz.

Da einige diese neue Welle der Verführung des offenen Theismus noch nicht mitbekommen haben, hier zwei Beiträge auf den theologischen Blogs von Hanniel Strebel und Ron Kubsch:

https://hanniel.ch/2018/01/31/der-offene-theismus-schliesst-die-luecke-in-der-nach-evangelikalen-dogmatik-eine-stellungnahme/

https://theoblog.de/debatte-um-offenen-theismus/31835/

Beim offenen Theismus wird behauptet, dass Gott die Welt zwar geschaffen habe, sie aber dann den Menschen überlassen habe, was sie damit machen. Gott habe den Ausgang der Welt offen gelassen und sie werde zu dem Ende kommen, das die Menschen bestimmen. Wobei diese Leute auf Grundlage ihres humanistischen Hintergrundes davon ausgehen, dass die Menschen am Ende zu Vernunft und Einsicht kommen würden und die Erde zu einem paradiesischen Ort machen würden. Was natürlich von der biblischen Prophetie gesehen eine Illusion ist. Durch ihre Verderbtheit werden die gefallenen und unerlösten Menschen am Ende den Antichristen als Gott verehren, was zu einer verheerenden Zerstörung und dem Gericht Gottes führen wird. Erst mit der Wiederkunft Christi wird der wahre Friede über diese Erde kommen, wenn er den Antichristen mit dem Hauch seines Mundes töten wird.

Ich vermute, dass diese Denkweise des offenen Theismus sich mit dem esoterischen „großen Erwachen“ vieler Menschen zur Zeit verbinden wird und dann in seiner Konsequenz zur neuen Weltordnung des Antichristen führen wird. Wie gesagt, es ist eine Vermutung durch die Beobachtung der aktuellen Entwicklung der Dinge. Beobachten wir also weiter, wie sich das alle weiter entwickeln wird!

In gleiche Richtung stößt auch Xavier Naidoo, als er mit seinem Widerruf von seinen „Verschwörungstheorien“ sagte, dass er seinen Glauben über die Bibel überarbeitet hätte und jetzt glauben würde, dass Gott die Zukunft angeblich offen gelassen hätte und es in die Hände der Menschen gelegt hätte, wie alles ausgehen würde. Auch das ist die Lehre des offenen Theismus. Ich vermute, er hat es von irgendwelchen modernen Theologen aus den USA übernommen.

Einige bekannte evangelikale Bibellehrer in Deutschland und der Schweiz sind bereits auch schon davon beeinflusst und auf diese neue Welle der Verführung aufgesprungen und machen öffentlich dafür Werbung. Seid also wachsam und haltet hier eure Augen offen! Und generell: Meidet jede Form des Humanismus im christlichen Gewand!

Wie sehr die Bibel einer solchen Irrlehre wie dem offenen Theismus entgegensteht, sieht man, wenn man liest, was die christliche Glaubenslehre an der Stelle sagt, wo es um den Ratschluss Gottes und seine Vorsehung geht. Lest dazu einmal die christlichen Bekenntnisschriften. Ich habe als Beispiel das Niederländische Bekenntnis herausgegriffen, weil dort die Dinge besonders gut zusammengefasst sind. Dort heißt es unter dem Artikel „Vorsehung“:

(Anmerkung: Das Niederländische Bekenntnis hat sich als so bedeutsam erwiesen, dass es auch als wesentliche Schrift der Glaubenslehre in die neue Genfer Studienbibel 2017 aufgenommen wurde, an der ich zwei Jahre lang mitgearbeitet habe und die beim Betanien-Verlag bestellt werden kann: https://www.cbuch.de/reformations-studien-bibel-2017-version-grau.html)

Ein Einführungsvideo zu dieser sehr zu empfehlenden Studienbibel siehe hier auf YouTube:

https://www.youtube.com/watch?v=YuXALWflqss

Wir glauben, dass der liebe Gott, nachdem er alle Dinge geschaffen hatte, sie keineswegs der Willkür des Zufalls oder Schicksals überlassen hat, sondern dass er selbst, nach Vorschrift seines heiligen Willens, sie immerwährend so regiert und lenkt, dass nichts in dieser Welt ohne seinen Willen und seine Anordnung geschieht, obgleich Gott doch von dem Bösen, das in dieser Welt geschieht, weder der Urheber ist noch daran Schuld hat. Denn so weit erstreckt sich seine unendliche und unbegreifliche Macht und Güte, dass er auch dann seine Werke und Handlungen heilig und gerecht anordnet und ausführt, wenn auch der Teufel und die Gottlosen ungerecht handeln. Über alles aber, was er tut, das die menschliche Fassungskraft übersteigt, wollen wir nicht neugierig und über unsere Fassungskraft nachforschen, sondern vielmehr die verborgenen und gerechten Gerichte Gottes demütig und ehrfurchtsvoll verehren. Denn es genügt uns, dass wir Christi Schüler sein können und das lernen, was er uns in seinem Wort selbst lehrt, und wollen nicht diese Grenzen überschreiten. Diese Lehre aber bringt uns einen unermesslichen Trost. Denn aus ihr lernen wir, dass uns nichts zufällig trifft, sondern alles nach dem Willen unseres himmlischen Vaters, der für uns mit wahrhaft väterlicher Sorge wacht, dem alles untergeben ist, so dass kein Haar unseres Hauptes (welche alle gezählt sind) ausfallen und nicht der kleinste Sperling zu Boden fallen kann ohne den Willen unseres Vaters. Hierbei beruhigen wir uns völlig, indem wir wissen, dass Gott die Teufel und alle unsere Feinde gleich wie mit Zügeln so im Zaum hält, dass sie ohne seinen Willen und seine Erlaubnis niemand von uns schaden können. Deshalb verwerfen wir hier die abscheuliche Meinung der Epikureer, welche sich Gott als müßig und nichtstuend und alles dem Glück und Zufall überlassend vorstellten (http://www.serk-heidelberg.de/unser-glaube/unser-glaubensbekenntnis/#Artikel_13_Von_der_Vorsehung_Gottes).

Wenn Christen zur Zeit durch das ganze Chaos und den Umbruch, der durch den Great Reset am Laufen ist, und die ganzen Horrorszenarien in den Medien durcheinandergewirbelt sind, dann kann ich das verstehen. Es ist völlig nachvollziehbar. Aber es ist auch nicht überraschend, denn in der Propaganda wirken mächtige dämonische Kräfte der Verführung des Abfalls von Gott und der Zerstörung.

Vielleicht fühlt sich der der eine oder andere wie in einer kleinen Nussschale im Sturm auf hoher See. Doch Jesus kann diesen Sturm auch bei dir stillen. Dazu brauchen wir die Bibel und die Glaubenslehre, die hier die wesentlichen Aussagen über Gott aus der Schrift zusammenfasst.

Gott hat die Welt nach der Schöpfung nicht seinem Schicksal und dem willkürlichen Treiben der Menschen überlassen, wie moderne evangelikale Theologen behaupten. Nein. Er regiert die Welt so, dass nichts in dieser Welt ohne seinen Willen und seine Anordnung geschieht.

Auch das, was gerade jetzt geschieht, ist alles nach dem Plan und Willen Gottes. Ob du Schwierigkeiten auf dem Arbeitsplatz oder in der Gemeinde wegen Corona hast, ob du arbeitslos geworden bist oder gar deine wirtschaftliche Existenz verloren hast, ob du siehst, wie das Böse in der Politik überhandnimmt oder ob du fürchtest, dass es zu Kriegen, Hungersnöten und Massensterben von Menschen kommt, das alles ist in den Ratschluss Gottes eingeschlossen.

Die entscheidende Frage ist, ob du hier wirklich der Schrift vertraust, dass bei Gott alles nach Plan läuft und auch diese Dinge seinen Kindern zum Besten dienen werden und er seine Kinder sicher durch all das hindurch erretten wird, so dass sie das Ziel in der ewigen Herrlichkeit erreichen werden.

In der Glaubenslehre oben wird gesagt: Alle diese Dinge, die für uns wie Chaos und Zerstörung aussehen, sind doch in Wahrheit Gerichte Gottes. Bist du so weit in der Bibelerkenntnis, dass du dem zustimmen kannst? Gott ist wirklich Gott und er regiert uneingeschränkt über diese Welt und das Böse und Chaos hat mit seinem Gericht zu tun, dient aber seinen Kindern zum Besten und zum Heil. Glaubst du das? Wenn ja, dann kannst du wirklich in Gott ruhen und es wird deine Sorgen und Ängste vertreiben. Gott hat alles unter Kontrolle. Das ist die Lehre der Schrift. Glaube sie!

Das Bekenntnis fasst die biblische Lehre vom Ratschluss Gottes und seiner Vorsehung so zusammen:

Denn aus ihr (der Vorsehung Gottes) lernen wir, dass uns nichts zufällig trifft, sondern alles nach dem Willen unseres himmlischen Vaters, der für uns mit wahrhaft väterlicher Sorge wacht, dem alles untergeben ist, so dass kein Haar unseres Hauptes (welche alle gezählt sind) ausfallen und nicht der kleinste Sperling zu Boden fallen kann ohne den Willen unseres Vaters.

Möge es Gott uns geben, dass wir so in der Schrift und ihrer Lehre gegründet werden, dass auch wir zu einer solchen Zuversicht in Gott kommen, dass wir solche Worte für uns selbst sagen können. Mich wird nichts zufällig treffen. Und alles, was mir geschieht, geschieht durch die Fürsorge meines himmlischen Vaters, der über mich wacht. Ja, noch nicht einmal ein Haar kann mir ohne den Willen meines Vaters im Himmel ausfallen und zu Boden fallen.

Auch möchte ich gerade für die heutige Zeit noch einmal an den guten Rat dieser Glaubensväter aus der Reformationszeit erinnern: Wir wollen nicht neugierig und über unsere Fassungskraft nachforschen.

Die Informationsflut ist zur Zeit riesengroß und sie tut keinem Christen gut, wenn er sich zu viel damit auseinandersetzt. Es ist jetzt eine digitale Diät angesagt. Wir müssen die Menge der Informationen auf ein geringes Maß reduzieren, sodass wir es fassen können und es uns nicht durcheinanderbringt oder uns bei unserem Glaubensleben hindert. Wir wollen nicht über unsere Fassungskraft nachforschen! Beherzigen wir diesen sehr gut, aber auch sehr ernst gemeinten Rat! Wenn wir das Grundgerüst biblischer Prophetie verstanden und erfasst haben, dann ist es genug. Dann kennen wir den Ausgang dieser Welt, wie Gott ihn in seinem Ratschluss beschlossen hat, in seinem Wort geoffenbart hat und wie es definitiv kommen wird.

Wenn wir dann durch ein gewisses Maß an Nachrichten und Informationen sehen, wo wir gerade stehen und in welche Richtung die Dinge sich entwickeln, dann ist auch das genug. Wir müssen keine 500 Posts auf Telegram jeden Tag lesen. Wer will diese Menge verarbeiten und die teilweise verschreckenden Meldungen darin verkraften?

Wir haben nun die allerneueste Welle des modernen Evangeliums gesehen, die Gott dahingehend von seinem Thron stürzen will, dass beim offenen Theismus behauptet wird, Gott würde nicht über die Welt und alle Dinge regieren und der Ausgang wäre den Menschen überlassen. Damit wir aber wirklich gegründet und gefestigt werden, wollen wir noch einmal zu dem Anfang zurückgehen, als das moderne Evangelium anfing seinen Lauf zu nehmen. Wir wollen uns anschauen, wie Martin Luther das Kernproblem des modernen Evangeliums auf den Punkt brachte und welche Grundaussagen der Bibel er dagegenstellte.

3. Gegen das moderne Evangelium nach Martin Luther

Erinnern wir uns noch einmal an den oben erwähnten Ausspruch von Spurgeon: Wir müssen nicht nur zwischen richtig und falsch, sondern auch zwischen richtig und beinahe richtig unterscheiden. Denn beinahe richtig ist in Bezug auf das Evangelium komplett falsch!

Wenn man nun einmal das moderne Evangelium und das biblische Evangelium nebeneinanderstellt, so klingen beide sehr ähnlich und das moderne Evangelium klingt beinahe richtig, ist aber ein anderes Evangelium. Deshalb müssen wir genau hinschauen. Denn das moderne Evangelium beinhaltet kein Heil und keine Rettung und wirft den Menschen auf sich selbst, auf seinen Verstand und seine Kräfte. Das hatte Martin Luther zu seiner Zeit schon vollkommen richtig erkannt und schrieb deshalb im Kleinen Katechismus folgende Worte:

Ich glaube, dass ich nicht aus eigener Vernunft noch Kraft an Jesus Christus, meinen Herrn, glauben oder zu ihm kommen kann; sondern der Heilige Geist hat mich durch das Evangelium berufen, mit seinen Gaben erleuchtet, im rechten Glauben geheiligt und erhalten; gleichwie er die ganze Christenheit auf Erden beruft, sammelt, erleuchtet, heiligt und bei Jesus Christus erhält im rechten, einigen Glauben; in welcher Christenheit er mir und allen Gläubigen täglich alle Sünden reichlich vergibt und am Jüngsten Tage mich und alle Toten auferwecken wird und mir samt allen Gläubigen in Christus ein ewiges Leben geben wird. Das ist gewisslich wahr“ (http://www.bernhard-kaiser.homepage.t-online.de/downloads/lutherklkatechismus.pdf, S.3).

Das moderne Evangelium kann viele Dinge richtig sagen, dass z.B. die Bibel Gottes Wort ist, dass Jesus Christus für unsere Sünden gestorben ist und sein Blut für uns vergossen hat, dass wir Vergebung der Sünden brauchen, dass wir zu Jesus kommen müssen, dass wir glauben müssen und das Evangelium annehmen müssen. Nun sagen viele: Das stimmt doch alles. Genau das müssen wir doch tun, wenn wir Christen werden wollen. Ja, so ist es auch. Das müssen wir glauben und tun.

ABER!!!

Das moderne Evangelium ist nur beinahe richtig. Es kann viele biblische Wahrheiten bezeugen. Deshalb müssen wir genau hinschauen, wo der „Pferdefuß“ und die Täuschung sind.

Warum betont Martin Luther an dieser Stelle, wo es um den Kern des Evangeliums geht, dass er nicht aus eigener Vernunft und auch nicht aus eigener Kraft an Jesus Christus glauben kann? Weil genau das der Punkt ist. Genau hier ist die Grenze zwischen biblisch richtig und beinahe richtig.

Das moderne Evangelium kann zwar manchmal sachlich richtig sagen, dass in Christus das Heil ist aber nicht, wie das Heil beim Menschen ankommen soll. Da das moderne Evangelium durch den Humanismus entstanden ist, setzt es ganz auf die religiöse Kraft in dem Menschen und seine Vernunft. Vor 500 Jahren zur Zeit Luthers war der Humanismus der „neueste Schrei“, die neuste Modeerscheinung und der Zeitgeist, auf den die Menschen ihre Hoffnung setzten. Und eine größere Bewegung in der Kirche nannte sich damals sogar „devotio moderna“ – also auf Deutsch: moderne Frömmigkeit. Wir sehen, auch schon damals hielten sich manche Christen ganz offen für modern (https://en.wikipedia.org/wiki/Devotio_Moderna).

Und so nahm man zu dieser Zeit in der Römischen Kirche den Humanismus mit auf und packte ihn in ein frommes christliches Gewand. Man konnte zwar noch richtig sagen, dass das Heil durch Christus am Kreuz vollbrachte wurde, aber nicht mehr, wie es beim Menschen ankommen soll bzw. wirksam werden soll. Zur Zeit von Luther setzte man auf den Verstand und die inneren religiösen Kräfte, die bei jedem Menschen in seinem Seelenleben zu finden sind.

Doch wie falsch und hoffnungslos dieser christlich, humanistische Weg ist, sieht man in der Praxis, wenn man einmal die Realität betrachtet. Ich kenne Christen, die sind an ihren Nachbarn oder Verwandten schon 10 oder 20 Jahre dran, sie zu „bearbeiten“, dass sie doch Christen werden mögen. Ich habe sogar schon von Geschwistern gehört, die fordern ihre Nachbarn schon seit 40 Jahren auf, dass sie zu Christus kommen mögen. Und…

… nichts passiert!

Weil es eben nicht durch den Verstand und die inneren religiösen Kräfte möglich ist, wirklich Christ zu werden. Die Kraft muss von außerhalb des Menschen kommen. Die Kraft zur Errettung und zum wirklichen Christwerden liegt also ganz woanders, als das moderne Evangelium es verkündet. Hier sollten wir genau auf die Worte von Luther hören, wie bzw. durch welche Kraft jemand wirklich Christ wird:

„… sondern der Heilige Geist hat mich durch das Evangelium berufen!“ (Kleiner Katechismus, der im Übrigen Bestandteil der christlichen Glaubenslehre ist).

Wir müssen von neuem, von oben geboren werden durch den Heiligen Geist. Wir benötigen eine Kraft von außerhalb unseres Verstandes und unseres religiösen Seelenlebens. Beides steht unter dem Sündenfall und enthält keine Kräfte mehr, die uns zum Heil führen kann. Die Kraft zur Rettung kommt von außerhalb zu uns durch den Heiligen Geist und das Evangelium. Hier müssen wir beachten, dass beides untrennbar zusammengehört: der Heilige Geist und das Evangelium. Wo das Evangelium nach der Schrift verkündet wird, dort ist auch der Heilige Geist, und er wirkt durch das Evangelium.

Diese Erkenntnis hatte Luther aus der Schrift, aus vielen, vielen Bibelstellen. Wie wir wissen war bei Luther Römer 1,16 die Schlüsselstelle zu dieser Erkenntnis und der Wechsel vom katholischen, modernen Evangelium hin zum biblischen Evangelium:

Das Evangelium ist die Kraft Gottes zur Errettung für jeden, der glaubt“ (Röm 1,16).

Und hier ist ganz haarscharf die Grenze geschnitten zwischen dem biblischen Evangelium und dem modernen Evangelium. Die Bibel sieht die Kraft, die zur Errettung führt, im Evangelium selbst. Das Evangelium selbst ist es und trägt in sich die Kraft, die Menschen errettet und zu Christen macht. Das moderne Evangelium dagegen sieht die Kraft im Menschen, in seinem Verstand und religiösen Seelenleben. Doch die Kraft liegt außerhalb vom Menschen, im Evangelium. Deshalb lautet die frohe Botschaft nach der Bibel auch nicht: Gehe in dich, aktiviere deine inneren religiösen Kräfte und trainiere deinen frommen Verstand, sondern: Glaube an das Evangelium! Glaube dem Wort, es hat die Kraft, dich zu retten und geistlich zu erneuern.

Wie gesagt, dieses moderne Evangelium war zur Zeit von Luther das absolut Neueste: Humanismus verpackt im christlichen Gewand in ein falsches Evangelium, das beinahe richtig ist, aber unter dem Strich ein anderes Evangelium ist, wodurch die Menschen nicht errettet werden und verloren gehen.

Zu dieser Zeit hatte man auf dem Papier – also in den Dogmen und Lehrartikeln der Kirche (das alte katholische Evangelium) – noch das richtige Evangelium stehen, wie es von den Aposteln und Vätern überliefert war. Auch einige Kirchenmänner kannten noch das echte Evangelium, wie z.B. der Ordensvorsteher Johann von Staupitz, der das Kloster leitete, in dem Luther lebte und nach Gott suchte. Aber die große Menge des Kirchenvolkes war schon von dem modernen Evangelium eingenebelt und verführt, so dass sie das Heil bei sich selbst suchten und nicht mehr im Wort und in der Gnade.

Als Luther im Alter von 21 Jahren im Jahr 1505 ins Kloster ging, suchte er genau auf diesem Weg des römischen, modernen Evangeliums den Weg zu Gott. Er schaute in sich selbst hinein und suchte in sich selbst die religiösen Kräfte, um zu Gott zu kommen. Dabei war er den ganzen Tag mit religiösen Übungen beschäftigt in der Hoffnung, er würde dadurch ein besserer Mensch werden. Doch je mehr sich Luther hier abmühte, umso verzweifelte wurde er und schrieb dann in dieser Zeit diese Worte nieder: Ich soll durch die frommen Übungen besser werden und werde es doch nicht.

Sein Klostervorsteher Staupitz konnte das irgendwann nicht mehr mit anschauen und gab Luther den Rat: Er solle von sich selbst und seinen Werken und Frömmigkeitsübungen wegschauen und sein Heil in den Wunden Jesu suchen. Und das war genau der richtige Rat und ist auch die Antwort auf das moderne Evangelium: Schaue von dir selbst und deiner Religiosität weg und schaue dorthin, wo wirklich das Heil und die Kraft ist. Schaue auf Christus, den Christus des Wortes, und seine Wunden. Dadurch wirst du heil.

Wie wichtig dieser Rat für Luther war und Staupitz als seelsorgerlicher Wegbegleiter, schrieb er dann später: Wenn Staupitz nicht gewesen wäre, dann wäre ich in meinem Zustand ersoffen und längst in der Hölle.

Als Luther dann die Kraft zum Glauben im Wort selbst erkannte und die Gnade Gottes verstand, durch die er Christ werden durfte, schrieb er:

Nun fühlte ich mich geradezu wie neugeboren und glaubte, durch weit geöffnete Tore in das Paradies eingetreten zu sein.“

(siehe Luthers Werdegang, den er selbst 1545 schrieb unter Absatz 10: https://www.glaubensstimme.de/doku.php?id=autoren:l:luther:u:luther_ueber_seinen_reformatorischen_werdegang&s[]=pforten&s[]=ins&s[]=paradies&s[]=selbst&s[]=eingetreten).

Nach den Worten von Luther war nach seiner persönlichen Erfahrung der Wechsel vom modernen Evangelium zum biblischen Evangelium des Wortes und der Gnade wie ein Ortswechsel von der Hölle zum Paradies, wie von einem geistlich toten Zustand hin zu einer Neugeburt.

Wenn es um die Gründung und Festigung im Glauben geht, aber auch um die Abwehr der Verführung durch das moderne Evangelium, dann ist das der Dreh- und Angelpunkt: Suche ich die Kraft zum Heil und zur geistlichen Erneuerung im Evangelium selbst, im Wort und den Wunden Christi? Vertraue ich ganz darauf und bin ich dadurch wiedergeboren? Das ist die alles entscheidenden Frage.

Danach sollte ich lernen zu unterscheiden zwischen richtig und beinahe richtig. Ich muss genau bei der Lehre hinschauen und auf mein Glaubensleben achten. Schaue ich in mich selbst hinein, um irgendwelche religiösen Kräfte in mir zu entdecken oder setze ich mein Vertrauen auf die Wirkmacht des Wortes. Ja, das Wort Gottes ist wirkmächtig, dass es alles Gute und Geistliche bei mir bewirken kann, das ich für mein Glaubensleben benötige.

In Hebräer 4,12 lesen wir:

Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist“ (LÜ 84).

Wo Luther hier mit „kräftig“ übersetzt, steht in der Schlachter 2000 „wirksam“. Das Wort Gottes ist „wirksam“ und „kräftig“. In Bibelkommentaren wird auch häufig an dieser Stelle so ausgelegt, dass das Wort Gottes „wirkmächtig“ ist.

Wenn wir erwarten, dass Gott bei uns wirksam wird und wir seine Kraft der Veränderung suchen, dann müssen wir sie von seinem Wort erwarten. Denn Gott wirkt durch sein Wort. Und dann müssen wir von Tag zu Tag immer weiter in seinem Wort aufgebaut und befestigt werden. Dazu benötigen wir die christliche Glaubenslehre. Spurgeon hatte einmal über die christliche Glaubenslehre gesagt, dass sie das ist, was wir ganz gewiss und mit aller größter Sicherheit aus der Heiligen Schrift wissen.

Hier fängt man am besten damit an, dass man die christliche Glaubenslehre erst einmal liest und die Bibelstellen dazu nachschlägt. Dabei sollte man versuchen, das systematische Lehrgerüst als Ganzes zu verstehen und sich zu merken. Hier stelle ich bei mir selbst und auch bei anderen fest, dass wir sehr schnell vergesslich sind und die Dinge in der entsprechenden Situation nicht im Kopf parat haben. Deshalb ist hier zu empfehlen, dass man z.B. in Hauskreisen biblischen Unterricht in der christlichen Glaubenslehre macht. In der Kirche von Spurgeon und auch in vielen reformierten Kreisen wird dieser biblische Unterricht in speziellen Lehrpredigten in speziellen Gottesdiensten gemacht.

Wenn man mich fragen würde, dann würde ich sagen, dass hier wohl ein sehr guter Weg ist, wenn man sich eine Mappe mit der christlichen Glaubenslehre zulegt und sich die Dinge mit wichtigen Lehrsätzen und den Bibelstellen dazu aufschreibt und immer wieder durchgeht, bis man die Dinge im Gedächtnis behalten kann.

Wir leben in einer Zeit riesiger Umbrüche in der Welt. Es ist eine Zeit des maximalen Glaubensabfalls und der maximalen Anfechtung für Christen. Deshalb müssen wir die weltliche Informationsflut auf ein bestimmtes Maß bei uns reduzieren, so dass wir es verkraften können. Hier muss jeder seine persönliche Grenze der Aufnahmefähigkeit finden und bei sich selbst daran arbeiten. Und wir müssen uns jetzt mehr als jemals zuvor im Herrn und seinem Wort gründen und festigen. Der Herr helfe euch dabei in seiner Güte und Gnade und gebe euch durch sein Wort alle Kraft dazu.

Halten wir uns auch den Trost aus dem Niederländischen Glaubensbekenntnis über die Vorsehung Gottes vor Augen:

Hierbei beruhigen wir uns völlig, indem wir wissen, dass Gott die Teufel und alle unsere Feinde gleich wie mit Zügeln so im Zaum hält, dass sie ohne seinen Willen und seine Erlaubnis niemand von uns schaden können.

Bleibt behütet und gesegnet im Herrn.

Dirk Noll am 21. Juni 2022


Ergänzung zu dem neuen Artikel auf DER RUF: Mittel gegen geistliche Erschöpfung

Bei allen Wirren, dem Chaos und den Schreckensmeldungen in den Medien müssen wir als Christen alle wieder zur Ruhe kommen, indem wir auf den Ratschluss Gottes und seine Vorsehung schauen.

Gott regiert bis in das Kleinste hinein über alle Dinge und auch alle Politiker und Machthaber in der Welt sind ganz in seiner Hand und nichts geschieht ohne die Anordnung Gottes und alles geschieht um seiner Gemeinde willen zu ihrer Erlösung und Bewahrung…

DAS ist die Vorsehung Gottes.

Deshalb hier noch zur Ergänzung eine 35-minütige Predigt über DIE VORSEHUNG GOTTES.

Mögen wir darin in diesen aufgewühlten Zeiten zur Ruhe kommen.

Hier auch noch einmal die Haupt- und Trostaussage aus der christlichen Glaubenslehre über die Vorsehung Gottes:

„Hierbei (im Wissen und Vertrauen auf Gottes Vorsehung) BERUHIGEN WIR UNS VÖLLIG, indem wir wissen, dass Gott die Teufel und alle unsere Feinde gleich wie mit Zügeln so im Zaum hält, dass sie ohne seinen Willen und seine Erlaubnis niemand von uns (den echten Christen) schaden können.“

Dieses Video ist DSGVO-konform eingebettet

YouTube-link: https://www.youtube.com/watch?v=o7QNuU3ThKA


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Vorbemerkung: Bruder Dirk Noll (Theologe) der sich über Jahre als Reisepastor und Gemeindeältester qualifizierte, hat einen sehr bedeutenden Dienst gegründet: Hilfsangebote für Hauskreis- oder Gemeindeneugründungen und Beratungen für bereits etablierte Gemeinden.  Ich möchte Euch bitten, diesen newsletter an Euch bekannte neu gegründete Hauskreise bzw. Hauskirchen und Gemeinden weiter zu leiten, oder auch dort wo Ihr einen solchen Beratungsansatz bei einer etablierten Einrichtung als sinnvoll erachtet. (Siegfried Schad)

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