Weckruf in Corona-Zeiten! Wenn 80-Jährige dem Tod entgegengehen… (Dirk Noll)

Weckruf in Corona-Zeiten! Wenn 80-Jährige dem Tod entgegengehen…

Wenn 80-jährige Menschen dem Tod entgegengehen…

dann sagt die Bibel:

„Unser Leben währt siebzig Jahre, und wenn es hoch kommt, so sind’s achtzig Jahre“ (Psalm 90,10).

Wenn ein Mensch 80 Jahre alt ist, dann sagt die Bibel, hat er die Grenze erreicht, die Gott dem Menschen für seine Lebenszeit gegeben hat; ja er hat sogar bereits eine Zugabe bekommen. Die Bibel sagt nämlich: „Unser Leben währt siebzig Jahre“. Das ist das durchschnittliche Alter, das ein Mensch nach dem Sündenfall erreichen soll. Wenn ein Mensch achtzig Jahre oder noch älter wird, dann darf er Gott danken, denn er hat mehr bekommen, als viele andere Menschen bekommen. Er ist von Gott mit einem hohen Alter gesegnet worden.

Die Bibel sagt immer wieder, dass ein hohes Alter ein Segen von Gott ist und er seine Kinder bis in das hohe Alter tragen wird:

„Graue Haare sind eine Krone der Ehre; sie wird erlangt auf dem Weg der Gerechtigkeit“ (Sprüche 16,31)

„Bis in [euer] Greisenalter bin ich derselbe, und bis zu [eurem] Ergrauen will ich euch tragen“ (Jesaja 46,4)

Wenn 80-jährige Menschen dem Tod entgegengehen…

und wir gottesfürchtige und gläubige Menschen sind und Gott als den Schöpfer der Welt und den Herrn über Leben und Tod anerkennen, dann werden wir:

  • die Grenze anerkennen, die Gott dem Menschen für seine Lebenszeit gesetzt hat
  • Gott danken, wenn wir diese Grenze von 70 Jahren überschreiten und eine Zugabe bekommen
  • uns auf den Tod vorbereiten
  • alte Menschen ehren und mit großem Respekt mit ihnen umgehen: „Graue Haare sind eine Krone der Ehre“ (Sprüche 16,31)

1. Respektlosigkeit gegenüber alten Menschen

Warum heißt dieser Artikel ein Weckruf in Corona-Zeiten?

Weil zur Zeit ein Taumelgeist der Täuschung und Propaganda durch die Köpfe der Menschen geht und die vier eben genannten Punkte über das alt werden nach der Bibel in schlimmster Weise pervertiert werden.

Wie sieht es damit aus, alte Menschen zu ehren und ihnen den notwendigen Respekt entgegenzubringen, wenn wir sie zur Zeit in Pflegeheimen oder in ihren Wohnungen einsperren und sie von der Fürsorge ihrer Verwandten trennen?

In einem Spiegel-Artikel habe ich gelesen, wie eine Tochter ihre Not und Sorge zum Ausdruck darüber bringt, dass sie jetzt wegen Corona ihre Mutter nicht mehr im Pflegeheim besuchen darf:

„Es frisst mich auf. Ich habe meine Mutter seit Wochen nicht mehr gesehen. Draußen ist der Himmel blau, und ich sitze da und habe Angst, dass sie stirbt und ich nicht bei ihr sein kann“. (SPIEGEL-Rubrik „ohne dich“ vom 31.03.20).

In einem anderen dramatischen Bericht im FOCUS vom 07.04.20 wird berichtet, wie eine 101-jährige Frau aus Braunschweig aus dem Pflegeheim, wo sie wegen Corona eingesperrt ist, flüchtet, um ihrer Tochter, die sie so schmerzlich vermisst, zum Geburtstag gratulieren zu können. Die Frau wird dabei von Polizeibeamten beobachtet und wieder zurück ins Pflegeheim gebracht. Hier schreibt der FOCUS, dass diese Geschichte „herzzerreißend“ ist.

Wohl uns, wenn wir hier noch etwas merken und unser Herz und unser Gewissen berührt werden. Das ist kein wirkliches „Gutmenschentum“, sondern die reinste und übelste Heuchelei. Unter dem Deckmantel, alte Menschen beschützen zu wollen, nimmt man ihnen ihre Freiheit und Würde. Haben Menschen, welche die gottgegebene Grenze des Lebens bereits überschritten haben, nicht die Freiheit selbst zu entscheiden, ob sie sich möglicherweise in eine etwas höhere Gesundheitsgefahr begeben, wenn sie ihre Verwandten sehen wollen?

Nein, sie werden hier nicht gefragt.

Gerade an diesem Beispiel wird die ganze aktuelle Entwicklung des Staates zu einem totalitären System offenbar, bei dem der Staat Menschen ihrer Freiheit und ihres In-Würde-alt-werdens beraubt und sie einsperrt. Warum dürfen alte Menschen nicht selbst entscheiden, ob sie ihre Verwandten sehen dürfen oder nicht? Sprechen wir es doch ganz deutlich aus:

Das ist Freiheitsberaubung unter dem heuchlerischen Deckmantel von Politikern, die aus Ehr- und Machtstreben sich in ein totalitäres Staatssystem begeben. Erinnerungen an die DDR werden hier wach, wo man auch unter dem heuchlerischen Vorwand, Menschen schützen zu müssen, sie 40 Jahre lang hinter einer Mauer eingesperrt hat.

2. Gott als Schöpfer und Herrn über Leben und Tod anerkennen

Wenn 80-jährige Menschen dem Tod entgegengehen…

und die Regierung sich in eine totalitäre Macht verwandelt.

Laut Sterbestatistik der sog. „Corona-Toten“ („Corona-Tote“ in Anführungszeichen, weil in Wahrheit bisher noch gar nicht über Obduktionen überprüft wurde, an was die Menschen wirklich gestorben sind) sehen wir, dass das Alter der gestorben Menschen überwiegend zwischen 70 und 90 Jahren liegt (siehe hier die Statistik des RKI – Robert-Koch-Institutes):

https://www.rtl.de/cms/corona-tote-in-deutschland-welches-alter-und-geschlecht-am-staerksten-betroffen-sind-4515596.html

Wir wollen das nun wieder mit der Bibel vergleichen, die sagt, dass das Leben 70 Jahre währt und wenn es hoch kommt dann werden es 80. So müssen wir feststellen, dass hier Menschen sterben, die ihr von Gott gegebenes Lebensalter bereits überschritten haben und es sich um einen ganz normalen Prozess des Sterbens in der gefallenen Schöpfung Gottes handelt.

Wenn man hier untersuchen würde, an was diese sog. „Corona-Toten“ wirklich gestorben sind, dann würde sich mit allergrößter Wahrscheinlichkeit herausstellen, dass es sich um den ganz normalen Sterbeprozess handelt, bei dem Menschen im Alter schwächer und krank werden und daran irgendwann sterben. Das ist eine von Gott gegebene Sache, die er nach dem Sündenfall festgelegt hat.

Wenn der Staat nun in diesen gottgegebenen natürlich Prozess massiv eingreift, indem er alte Menschen ihrer Freiheit und Würde beraubt und ihnen ihre eigene Entscheidung, ob sie ihre Verwandten sehen wollen, wegnimmt, dann lehnt sich der Staat nicht nur gegen Gott auf, sondern er stellt sich an die Stelle Gottes.

Solch eine Entwicklung sollte für einen Christen ein besonderer Weckruf sein, dass er nun besonders wachsam wird, die weitere Entwicklung genau beobachtet und sich ins Gebet begibt, um für die Obrigkeit zu beten, dass Gott ihr Weisheit geben möge. Denn die Bibel redet hier deutlich davon, dass sich eine staatliche Regierungen von einer „Dienerin Gottes“ (Römer 13,4) schnell zum „Tier“ (Offenbarung 13) entwickeln kann.

3. Sich auf den Tod vorbereiten

Wenn 80-jährige Menschen dem Tod entgegengehen…

und wir Gott und die Bibel ernst nehmen.

In Psalm 90 heißt es weiter: „Denn alle unsere Tage schwinden dahin durch deinen Zorn“ (Vers 90,9).

Hier an dieser Stelle wird die Verirrung und die Lüge unserer jetzigen Tage durch die Wahrheit der Bibel komplett entlarvt. Der Mensch als Geschöpf Gottes müsste sich eigentlich die Frage stellen: Warum? Was ist der Grund dafür, dass unser Leben so schnell dahinschwindet und 70 oder 80 Jahre so schnell vorüber sind und unser Leben an die Grenze kommt und wir sterben müssen?

Antwort: „… durch deinen Zorn“ (Psalm 90,9).

Doch anstatt diese absolut notwendige Frage zu stellen, geht es heute der von Gott entfremdeten Regierung und den Menschen, die sich von ihr täuschen und manipulieren lassen, nur darum, wie man die alten Menschen ihrer Freiheit beraubt unter dem heuschlerischen Vorwand, ihr Leben schützen zu wollen.

Wenn ich in der Realität lebe und der Wahrheit, wie Gott sie uns in der Bibel zeigt, dann stellt sich mir als Mensch nur eine Frage: Bin ich auf den Tod vorbereitet?

Dem falschen Rat der Regierung, steht hier der weise Rat der Bibel gegenüber, wie wir weiter in Psalm 90 lesen:

„Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen,

auf dass wir klug werden.

HERR, kehre dich doch endlich wieder zu uns

und sei deinen Knechten gnädig!

Fülle uns frühe mit deiner Gnade,

so wollen wir rühmen und fröhlich sein unser Leben lang“ (Verse 12-14).

Angesichts, dass wir alt werden und irgendwann einmal sterben, sollen wir daran denken und darüber nachdenken, damit wir klug werden.

Klug werden bedeutet, dass wir diese Grenze von 70 oder 80 Jahren Lebenszeit anerkennen und wir Gott als unseren Schöpfer anerkennen und ER somit über Leben und Tod bestimmt. Ja, es ist der Zorn Gottes, der unserem Leben eine Grenze gesetzt hat und wir sterben müssen.

Stellen wir uns selbst die Frage: Was hat den Zorn Gottes in einer solchen Weise hervorgerufen, dass wir sterben müssen? Es sind unsere Sünden. Wir erkennen Gott nicht als den an, der er wirklich ist. Gott ist der Herr über alle Dinge, weil er alles geschaffen hat. Ihm gehört alles im Himmel und auf Erden. Erkennen wir das an? Erkennen wir Gott an? Erkennen, wir dass Gott deshalb allein anbetungswürdig ist? Geben wir Gott jeden Tag die Ehre und leben wir so, wie es seinen Ordnungen und Geboten entspricht?

Sind wir einmal ehrlich mit uns selbst. Hier bleiben wir vieles, vieles gegenüber Gott schuldig. Unsere Gedanken sind sehr, sehr oft und viel Zeit in unserem Leben mit irdischen egoistischen Dingen beschäftigt. Wir leben nicht beständig in einer Haltung, dass wir in unserem Herzen uns über Gott erfreuen und ihm alle Ehre und Anbetung darbringen, die ihm als Gott gebührt. Auch unseren Mitmenschen gegenüber erweisen wir nicht die Liebe, die wir ihnen als Geschöpfe Gottes entgegenbringen sollten.

Sagen wir es doch ganz ehrlich: Wir alle sind von Gott abgewichen und sind nicht das, was wir eigentlich sein sollten. Wir sind Sünder.

Wie werden wir also klug und bereiten wir uns auf unser Sterben vor? Und hier sagt es die Bibel ganz klar ohne jeden Zweifel. Wir können dies nur auf Grundlage des Evangeliums, dass Jesus Christus für uns am Kreuz gestorben ist und sein Blut vergossen hat und am dritten Tag wieder von den Toten auferstanden ist.

Wir bereiten uns nur in rechter Weise auf unsere Sterben vor, wenn wir jeden Tag in Buße leben über unser eigenes Versagen und unsere Schuld, die wir durch unsere Übertretungen der bekannten 10 Gebote Gottes haben. Wir müssen jeden Tag aus der Vergebung leben, die durch das Sühneopfer Jesu am Kreuz ermöglicht wurde: Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Wir müssen uns jeden Tag immer wieder neu im Glauben auf das berufen, was Jesus am Kreuz für uns getan hat. Wir müssen die Gnade durch Jesus Christus jeden Tag immer wieder neu auf uns anwenden.

Denken wir einmal darüber nach: Verbringen wir unsere Zeit mit diesen geistlichen Dingen oder sind unsere Gedanken und unser Leben verhaftet und gefangen in weltlichen nichtigen Sorgen und Dingen, die irgendwann einmal vergehen? Oder leben wir schon jetzt täglich in den geistlichen und ewigen Dingen?

Liebe Glaubensgeschwister, aber das gilt auch für alle Menschen,

wenn wir mit offenen Augen sehen, was gerade in unseren Tage geschieht, dann benötigen wir einen Weckruf, der all die Täuschungen, Heucheleien und Lügen entlarvt und uns zu unserem Schöpfer, unserem Vater im Himmel, zurückruft und wir das Evangelium Jesu Christi für uns in Anspruch nehmen, das in der Vergebung der Sünden und dem ewigen Leben liegt, das Jesus durch seine Auferstehung aus den Toten vor aller Welt ans Licht gebracht hat.

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