[Video] Die Gefahr des Rückfalls (Sebastian Heck)

(Bildquelle: YouTube-Kanal Glaubensgerechtigkeit Video: https://www.youtube.com/watch?v=V3o9P_vNxq4)

Die Gefahr des Rückfalls (Gal 4,8-11)

Wenn es eine Zeit gibt, wo es nötiger denn je ist, über den o.g. Text des Galaterbriefes zu reden, dann ist es heute.

Wir leben heute in einer Zeit, wo sich Christen oft völlig falsch einschätzen und sich selbst für geistlich und standhaft im Glauben betrachten, es aber in Wahrheit nicht sind und schon längst in einem Prozess des Rückfalls stehen ohne es zu merken.

Rückfällig werden bedeutet im Zusammenhang von Galater 4, dass man die Gnade in Christus, durch die man am Anfang errettet wurde, nicht mehr vor Augen hat. Im persönlichen alltäglichen Glaubensleben ist die Gnade vernebelt worden oder überhaupt nicht mehr zu sehen.

Da man aber immer noch religiös ist und vielleicht auch vor den Menschen fromm erscheint (dies aber ohne Gnade), fällt man in das Wesen GESETZLICHER RELIGIOSITÄT. Das bringt Paulus dann im Galaterbrief mit den Worten auf dem Punkt: „Ihr habt im Geist angefangen und wollt es im Fleisch vollenden“ (Gal 3,3).

Und gleich zu Beginn bezeichnet Paulus das Abkommen von der Gnade und gleichzeitige Fallen in ein gesetzliches Wesen sogar als „ein anderes Evangelium“ (Gal 1,6).

Das Rückfällig werden ist also eine SEHR ERNSTE SACHE!

Das Zentrum der Gnade Gottes ist das Kreuz, an dem Christus für uns gestorben ist. Wer also in seinem alltäglichen Glaubensleben von der Gnade abweicht, der hat Christus und das Kreuz nicht mehr vor Augen, lebt nicht mehr in der täglichen Gnade…

und muss nach den geistlichen Gesetzmäßigkeiten der Bibel ZWANGSLÄUFIG in die Gesetzlichkeit fallen. Das äußert sich in dem Predigttext in Gal 4,10 so, dass Paulus diesen Leuten vorwerfen muss: „Ihr beobachtet Tage und Monate und bestimmte Zeiten und Jahre“. Und sagt weiter dazu: Ihr lebt im Fleisch.

Im Zentrum steht also nicht mehr das Kreuz, Christus und die tägliche Gnade Gottes, die uns täglich unterstützt um mit Christus zu leben, sondern Regeln und Gesetze der Religion.

Das soll nicht heißen, dass in der Bibel Regeln und Gesetz der Religion unbedeutend wären, wie z.B. regelmäßig in der Bibel zu lesen, zu beten, mit Geschwistern im Gottesdienst Gemeinschaft zu haben oder am Abendmahl teilzunehmen…

aber diese Dinge werden dann wichtiger als Christus und die Gnade. Dass man Rückfällig geworden ist, merkt man dann daran, dass Leute diese Regeln wichtiger nehmen als Christus selbst, und wenn sie auf einen anderen Christen treffen, der vielleicht eine abweichende Meinung von der ihren hat, SIND SIE SOFORT BEREIT, DARÜBER ZU STREITEN UND WOLLEN UM JEDEN PREIS RECHT HABEN.

Gesetzlichkeit ist also das untrügliche Anzeichen dafür, dass jemand rückfällig geworden ist, d.h. Christus und die Gnade nicht mehr vor Augen hat.

Das Wesen aller Gesetzlichkeit kommt in der katholischen Religion zusammen, wo man ein Evangelium angenommen hat, dass die Rettung aus Gnaden durch Christus verleugnet und stattdessen eine menschliche Werkgerechtigkeit eingeführt hat.

Dass heute so viele „Christen“ über die Ökumene auf dem Weg nach Rom sind und mit dieser gesetzlichen Religion sympathisieren ist ein klares Kennzeichen dafür, dass sie die Gnade und Christus nicht mehr vor Augen haben und RÜCKFÄLLIG GEWORDEN SIND. Ja, heute sind sogar ganze Gemeinden und Kirchen rückfällig geworden, indem sie sich in der Ökumene mit der Römischen Kirchen verbinden und somit mit einer gesetzlichen Religion sympathisieren.

Lassen wir uns also durch die Bibel und das biblische Evangelium wie es u.a. Paulus im Galaterbrief verkündet wieder zu Christus und der Gnade zurückrufen, denn nichts anderes macht Paulus mit den Galatern, die rückfällig geworden waren…

Dieses Video ist DSGVO-konform eingebettet

YouTube-link: https://www.youtube.com/watch?v=V3o9P_vNxq4

%d Bloggern gefällt das: