Buchauszug: SOLLTE SICH EIN CHRIST IN DER POLITIK ENGAGIEREN? (William McDonald)

In seinem Buch „Der vergessene Befehl: seid heilig“ nimmt sich William McDonald brennenden Fragen an, indem er nachweist, dass die Forderung Gottes nach einem geheiligten Leben seiner Kinder nicht an der Realität scheitern muß. Hier ein kleiner Auszug aus dem Kapitel Politik und seine kompromisslose Haltung dazu.

SOLLTE SICH EIN CHRIST IN DER POLITIK ENGAGIEREN? (William McDonald)

Wenn wir in der Bibel nach einer Antwort suchen, was finden wir dann?

Jesus war nicht im politischen Leben engagiert. Wenn überhaupt, so fand Er sich in einer feindlichen Position zum System.

Auch die Jünger waren nicht in der Politik engagiert. Vernachlässigten sie damit Gottes Ziele, weil sie sich auf das Evangelium konzentrierten?

Der Apostel Paulus beteiligte sich auch nicht an der Politik. Treue gegenüber seiner Berufung und seiner Botschaft stellten ihn in einen Gegensatz zur politischen Gruppe der Pharisäer.

Jesus lehrte, dass sein Reich nicht von dieser Welt sei (Joh. 18,36). Er sagte zu Seinen ungläubigen Brüdern: „Die Welt kann euch hassen; mich aber haßt sie, weil ich von ihr zeuge, dass ihre Werke böse sind“ (Joh. 7,7)

Der Apostel Johannes erinnert uns, dass „die ganze Welt in dem Bösen liegt“ (1.Joh. 5,19). Politik ist ein Teil dieses weltlichen Systems.

Wir müssen uns absondern, damit wir sie beeinflussen können (2. Kor. 6,17). Archimedes sagte, dass er die Erde aus den Angeln heben könnte, wenn er einen Drehpunkt außerhalb der Welt benutzen konnte. Wir selbst müssen uns außerhalb des weltlichen Systems stellen, damit wir die Welt für Gott bewegen können.

Paulus betont: “ Niemand, der Kriegsdienste tut, verwickelt sich in die Beschäftigung des Lebens“ (2. Tim. 2,4). Alle Gläubigen sind (oder sollten) im aktiven Dienst tätig (sein). Sie sollten sich nicht davon abhalten lassen.

Politik ist korrupt. Es ist ein System der Kompromisse. Entscheidungen werden gewöhnlich auf der Basis, der Zweckdienlichkeit getroffen und nicht nach dem Maßstab der Richtigkeit. Politik ist mehr menschlichen als göttlichen Prinzipien unterworfen. Michigans letzter Senator Vandenberg sagte: “ Politik in ihrer eigentlichen Natur ist korrupt. Die Kirche sollte ihre wahre Aufgabe nicht vergessen, indem
sie sich in menschliche Angelegenheiten einmischt, in denen sie eher eine traurige Figur abgibt…Sie wird die Reinheit ihrer Anliegen verlieren, wenn sie sich in der Politik engagiert“.

Gottes Lösungen für diese Welt ist nicht politisch, sondern geistlich. Seine Antwort ist eher die neue Geburt als neugewählte Staatsmänner. Politik ist nicht mehr als ein Pflaster auf einen Krebstumor. Unser Marschbefehl lautet wie folgt: “ Laßt die Toten ihre Toten begraben, du aber gehe hin und verkündige das Reich Gottes“. ( Luk. 9,60).

William McDonald

Das Buch kann im CLV-Verlag HIER bezogen werden, oder HIER als PDF kostenfrei gelesen werden.

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