AUFRUF: Verlaßt Eure Allianzgemeinden! (Wolfgang Lindemeyer, Dr. Lothar Gassmann, Dr. Martin Erdmann, Rolf Wiesenhütter, Baldur Gscheidle)

(Nachtrag 08.07.2020: Dieser Aufruf wurde wenigstens 7.500 mal aufgerufen – die Verbreitung des newsletters und des PDF-Dokuments ist unbekannt)

(Quelle: https://der-ruf.info)

Offb 18,4 Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel, die sprach: Gehet aus ihr heraus, mein Volk, damit ihr nicht ihrer Sünden teilhaftig werdet und damit ihr nicht von ihren Plagen empfanget.

Die bibeltreuen Autoren christlicher Bücher und Schriften, Wolfgang Lindemeyer, Dr. Lothar Gassmann, Dr. Martin Erdmann, Rolf Wiesenhütter und Baldur Gscheidle unterstützen den Aufruf „Verlaßt Eure Allianzgemeinden!“ mit ihren folgenden Beiträgen:

Acht einfache Gründe zum Austritt aus der Evangelischen Allianz (Wolfgang Lindemeyer)
Führende Evangelikale auf dem Weg nach Rom (Dr. Lothar Gassmann)
Bibeltreue sollten sich von der Ev. Allianz trennen (Dr. Martin Erdmann)
Warum ich die Evangelische Allianz ablehne (Rolf Wiesenhütter)
Vernetzung v. Ev. Allianz, Ev. Kirche, Freimaurer, New-Age + UNO (Baldur Gscheidle)

[ ein Beitrag dieses Aufrufs wurde auf Grund eines sehr gut nachvollziehbaren Wunsches eines Unterstützers wieder entfernt ]

Eine Verbreitung des links oder des beigefügten PDF-Dokuments ist herzlichst erbeten und erwünscht!

pdfredAUFRUF.pdf

 

 

Acht einfache Gründe zum Austritt aus der Evangelischen Allianz, oder sich erst gar nicht mit ihr einzulassen (Wolfgang Lindemeyer)

(lindeQuelle: Wolfgang Lindemeyer www.haus-gemeinde.de)

Im Laufe der Kirchengeschichte entstanden kirchliche Körperschaften, die Schritt um Schritt die Herrschaft beanspruchten und die sich zu einem System entwickelten, das aus Ritualismus bestand. Diese christlichen Organisationen wurden ein erbarmungsloser Feind derer, die weiterhin nach den klaren Lehren der Heiligen Schrift handelten.

Dies war bereits schon der Fall, nachdem in den 30er Jahren im 4.Jahrhundert das Christentum verstaatlicht wurde. Aus den verfolgten Gemeinden entwickelte sich ein Christentum, dass nun selbst die Feinde verfolgte.

Kurz nach dem Thesenanschlag Luthers und der Entstehung des Protestantismus können wir erneut beobachten, wie es sich fatal auswirkt, wenn ein kirchliches System mit der Welt sympathisieren will.

1523 führt Zwingli das Staatskirchensystem ein und verfolgte die Brüder. Zwingli führt die Todesstrafe für diejenigen ein, die in Lehrfragen von ihm abwichen. Auch Calvin ging mit denen nicht zimperlich um, die anderer Meinung waren. Luther wollte ursprünglich die römisch-katholischen Kirche reformieren, was aber nicht mehr machbar war. Aber anstatt dem göttlichen Gemeindemuster zu folgen, „gab er die neutestamentliche Lehre über unabhängige Gemeinden von Gläubigen zu Gunsten des National- oder Staatskirchensystems auf.“

Edmund H. Broadbent schrieb 1965 in seinem Buch „2000 Jahre Gemeinde Jesu“ über die echten Christen, die sich vor und nach der Reformation in unabhängigen Gemeinden getroffen hatten:

Sie waren so zahlreich, daß beide Staatskirchen befürchteten, sie könnten ihre eigene Macht oder gar ihre Existenz bedrohen. Der Grund, daß eine so wichtige Bewegung in der Geschichte jener Zeit einen nur so geringen Raum einnimmt, liegt darin, daß die katholischen und protestantischen Staatskirchen durch den erbarmungslosen Gebrauch der Staatsgewalt jene nahezu auszulöschen vermochten; die wenigen Anhänger, die übrigblieben, wurden vertrieben oder hielten sich als schwache und verhältnismäßig unbedeutende Gemeinschaften. Die siegreiche Partei konnte auch viel von dem Schrifttum der Brüder vernichten und, indem sie selbst deren Geschichte schrieb, sie als Verfechter von Lehren hinstellen, die sie doch ablehnten, und ihnen Namen beilegen, denen eine üble Bedeutung anhaftete.

Nun mag jemand einwenden, dass dies ja im finsteren Mittelalter war, aber heute würde dies nicht mehr passieren. Das scheint weit gefehlt, wenn man die neueren Entwicklungen mit der Geschichte vergleicht.

Wenn wir die letzte Aussage nehmen „…und ihnen Namen beilegen, denen eine üble Bedeutung anhaftete, dann führt uns dies zum ersten Punkt:

1.) Führende Leiter der DEA haben in der Vergangenheit bibeltreue Christen verleumdet, die nicht bereit sind, bei ihrem liberalen Kurs mitzumachen.

Die DEA verbreitet eine subtile Verleumdung derjenigen, die nicht mit ihr übereinstimmen. Dies gehört zur verbalen Verfolgung unter Mithilfe von Medien.

Noch im letzten Jahrzehnt hat ein führender Leiter der DEA bibeltreue Christen als Fundamentalisten bezeichnet. Er habe sich auch mit anderen darum bemüht, die Allianz aus der „fundamentalistischen Schmuddelecke“ herauszuhalten oder auch zu holen.

Folgendes Zitat soll die Tendenz, der Ablehnung von bibeltreuen Christen unterstreichen:

„Der Evangelischen Allianz (DEA) muss es um die christliche Gemeinschaft als ganzer gehen. Und sie muss sich erkennbar in Distanz zu den zunehmenden fundamentalistischen Strömungen profilieren.“

Wenn man sich einmal die polemischen Äußerungen und Argumente der Gegner des Fundamentalismus anschaut, dann meinen sie definitiv die Christen, die z.B. sagen:

  • die Bibel ist das Fundament des Glaubens und in allen Aussagen völlig irrtumslos und unfehlbar.
  • Gott hat die Erde in sechs Tagen geschaffen.
  • die Verlässlichkeit des göttlichen Wortes lässt sich durch den Glauben an die wortwörtliche Inspiration sichern.
  • dass sie das Wort Gottes heilsgeschichtlich einteilen und
  • dass sie sowohl an Jesus Christus als auch an die Bibel glauben.

Also eben bibeltreue Christen.

Eine freie Gemeinde, die nur vom Herrn Jesus Christus abhängig ist, stört die Ablehnung seitens so einer Institution nicht, da es ihr wichtig ist, was der HERR über ihre Beziehung zu Ihm sagt.

2.) Die DEA existiert nicht nach biblischem Prinzip

Das einzige nachweisbare biblische Prinzip sind Gemeinden, die unabhängig, aber geschwisterlich verbunden sind, so wie die Christen aus Kolossä und Laodizea, da wo der Brief an die Kolosser auch in Laodizea gelesen werden sollte (Kol 4,16). Ebenso schrieb unser Herr seine Sendschreiben an örtliche Gemeinden und nicht an einen „Asiatischen Gemeindebund“ oder an die „Neue europäisch-römische Allianz“. Jahrhunderte lang haben es die Geschwister, die mutig den Weg vorangegangen sind und verfolgt wurden, vorgemacht. Sie trafen sich in unabhängigen Gemeinden zur Wortverkündigung und zum Brotbrechen.

Auch haben Entscheidungen die Oben in der Leitung der DEA getroffen werden, mittlerweile keinen Hirtencharakter mehr, wie sie die Bibel für Älteste fordert. Außerdem maßt sich die Leitung eine Position an, die nur den Ältesten von örtlichen Gemeinden zusteht bzw. dem Herrn Jesus Christus, der direkt über seiner Gemeinde steht und keinen Mittler zwischen sich und der einzelnen örtlichen Gemeinde duldet.

Eine freie Gemeinde, die nur vom Herrn Jesus Christus abhängig ist, existiert bereits nach diesem Prinzip und braucht sich nicht mehr groß neu zu orientieren.

3.) Die DEA ist so durchwachsen vom Liberalismus, dass sie wie die römisch-katholische und Evangelische Kirche nicht mehr reformierbar ist.

Francis A. Schaeffer schrieb schon im Jahr 1984 in seinem Buch „Die große Anpassung – Der Zeitgeist und die Evangelikalen“:

Denken Sie bitte nicht, dass die Sicherheit einer Denomination schon dadurch gewährleistet werden kann, dass man einen bibelgläubigen Mann zum Geschäftsführer oder in eine verantwortliche Position wählt. Wenn die beiden Machtzentren einer modernen Denomination – die Bürokratie und die Seminare – in den Händen von Liberalen bleiben, dann wird sich langfristig gar nichts ändern. Wenn die Denominationen wirklich geschützt bleiben sollen, dann müssen die Gläubigen sich liebevoll, aber entschieden zur Reinheit der sichtbaren Kirche bekennen und diese auch ausleben. Die Heiligkeit Gottes muss in allen kirchlichen Angelegenheiten an den Tag gelegt werden. Wir müssen die Wahrheit ausleben, nicht nur darüber sprechen.

Eine freie Gemeinde, die nur vom Herrn Jesus Christus abhängig ist, ist schneller reformierbar, wenn es darum geht, anhand der Bibel Korrekturen vornehmen zu müssen.

4.) In der DEA ist keine Absonderung von Irrlehren oder Irrlehrern möglich

Die DEA beherbergt Strömungen oder möchte mit diesen zusammen arbeiten, die wie in der großen Ökumene extreme Irrlehren vertreten. Dies reicht von sehr liberalen Bibelschulen und Gemeinden, bis hin zu charismatischen, Pfingstgemeinden oder solche, die die Mystik vertreten.

Nun haben wir in der DEA Geschäftsführer, deren Glaube ich nicht streitig machen möchte, aber die doch recht zweifelhafte Ambitionen hegen. Sie möchten ebenso auch mit der evangelischen Kirche zusammenarbeiten, die ja die Bibel als das Wort Gottes schon lange aufgegeben hat.

Es heißt aber in 2Kor 6,14:

Zieht nicht in einem fremden Joch mit Ungläubigen! Denn was haben Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit miteinander zu schaffen? Und was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis?

Dies ist aber nicht in direkter Weise für die Ehe bestimmt. Der Kontext macht es deutlich, dass es um geistliche Unternehmungen oder Beziehungen geht.

Diese Bibelstelle scheint absolut ignoriert zu werden. Besonders wenn es darum geht, in der Welt und bei den abgefallenen Kirchen anerkannt zu werden.

Eng verbunden mit der DEA ist zum Beispiel ist auch Thomas Schirrmacher. Er ist Vorsitzender der Theologischen Kommission der Weltweiten Evangelischen Allianz. Dabei lässt er sich auch mit dem amtierenden Papst fotografieren, wie die Bilder in der „prokompakt 43/2015“ zeigen.

Weiter ist es auch interessant, sich diesbezüglich einmal den Vorstand der DEA anzuschauen, bei dem auch ausgewiesene Charismatiker und Pfingstler vertreten sind, „mit der Bejahung der sogenannten Sprachenrede und einer „Geist“-geführten Prophetie“. Oder auch ein Ulrich Eggers ist dabei, der die Zeitschrift „Aufatmen“ herausbringt, wo Mystiker wie Anselm Grün ihre Lehren verbreiten können.

Damit entwickelt sich die DEA zur geistlichen Hure.

Eine freie Gemeinde, die nur vom Herrn Jesus Christus abhängig ist, hat aber im Gegensatz zu einer riesigen Organisation die Freiheit, Gemeindezucht auszuüben, damit Gemeindeglieder wieder zurechtgebracht werden können, wenn sie in Sünde fallen, wo Absonderung angebracht ist.

5.) In der DEA werden bewusst Weizen und Unkraut vermischt

Die DEA bringt z.B. durch gewisse Freizeitveranstaltungen nicht nur Christen unterschiedlichster Gemeindezugehörigkeit zusammen, die zum Leib Christi zu rechnen sind, sondern auch die extreme Irrlehren vertreten und zum Unkraut aus Mat 13 zu rechnen sind.

Dies soll bewirken, dass in drei Schritten konservative Christen weich gespült werden.

Erster Schritt: „Die anderen Christen aus der charismatischen und katholischen Richtung sind ja sooo lieb und nett.“

Zweiter Schritt: Bei Christen die nicht unterscheiden können, führt dies zu einer Akzeptanz von falschen Lehren und Praktiken, die einen erheblichen geistlichen Schaden bewirken können. Es sind Themen, die nichts mit „Hose oder nicht Hose für Frauen“ zu tun haben. Es sind Lehren und Praktiken, die die fundamentalen Wahrheiten der Bibel untergraben oder leugnen. „Der andere hat eben eine andere Sicht. Aber wir haben uns in Christus so lieb.“

Dritter Schritt: „Diese Praktik will ich doch einmal ausprobieren, da passiert doch nichts Schlimmes. Die fühlen sich dabei so wohl und die sind so geistlich reif. Sie haben eine so tiefe Beziehung zum Herrn. Etc…“

Eva war auch nicht sofort tot umgefallen, was wohl den Adam beeinflusst hat, auch in die Frucht zu beißen. Der Tod, der nicht sofort sichtbar war, kam später.

So sind auch die geistlichen Schäden nicht sofort sichtbar.

Eine freie Gemeinde, die nur vom Herrn Jesus Christus abhängig ist, wird durch ihre Hirten auf die Gläubigen Acht haben, damit sie nicht durch solche Events geistlichen Schaden erleiden

6.) In der DEA zu bleiben, bewirkt eine stetige Anpassung an ihre antibiblische Politik

Die meisten kennen das Experiment mit dem Frosch im Wasserglas. Würde man einen Frosch in ein heißes Wasserglas setzen wollen, so würde er sofort herausspringen. Setzt man ihn aber in ein kaltes Wasserglas und erhitzt dieses langsam über Stunden hinweg, so würde der Frosch die Veränderung der Umgebungstemperatur nicht wahrnehmen und er wird sterben.

Wenn man ein Thermometer in das Wasserglas steckte und Frösche lesen könnten, dann könnten sie die Veränderung der Temperatur bemerken.

Wer sich ständig der Bibelkritik und der Anpassung aussetzt, wird die Bibel nicht mehr so klar lesen und verstehen können und verliert dadurch an Unterscheidungsvermögen, das ihm helfen würde, rechtzeitig auszusteigen.

Wer im Mainstream der DEA bleibt, wird sich also langsam anpassen und sich auf Dauer so manchem antichristlichen Einfluss nicht entziehen können.

Und Gläubige, die es aber gewohnt sind, dem Mainstream zu folgen, werden es schwer haben, sich zur rechten Zeit abzusondern, wenn die Irrlehren den Punkt erreichen, wo die Heilssicherheit auf dem Spiel steht.

Eine freie Gemeinde, die nur vom Herrn Jesus Christus abhängig ist, ist nicht so stark diesem Anpassungseffekt unterworfen. Sondern bibeltreue Hirten werden auf Gefahren für die Gemeinde des Herrn besser Acht haben können. Auch sind diese nur dem Herrn direkt verantwortlich und nicht irgendeinem Gremium.

7.) Auf welcher Seite wird die DEA wohl bei einer kommenden Christenverfolgung hier in Europa stehen?

Sich für verfolgte Christen einzusetzen, die weit entfernt sind, ist recht einfach. Besonders wenn die Hoffnung besteht, diese in die weltweite Ökumene einzubinden. Oder hier in Deutschland Vorort in die Allianz mit Evangelischer und Katholischer Kirche.

Wie sieht es aber mit dem Einsatz für die bibeltreuen Christen aus, die man vorher als Fundamentalisten bezeichnet und von denen man sich distanziert hat?

In der Einleitung hatten wir die Feststellung gemacht, dass sich auch christlichen Organisationen gegen Christen gestellt haben, die nicht so waren wie es ihnen gepasst hat.

Was hindert die DEA daran, sich ebenfalls eines Tages an der Verfolgung von bibeltreuen Christen zu beteiligen?

Als es im Dritten Reich darauf ankam, nicht mit der damaligen Politik und der Ideologie mitzumachen, konnten sich die meisten Christen dem nicht entziehen. Sie schwammen gemeinsam mit den Großkirchen im großen Mainstream mit. Nur wenige Christen schlossen sich der bekennenden Kirche an und erduldeten die Verfolgung.

Gemeinden und Christen können ganz schnell in den Sog hineingezogen werden, sich von bibeltreuen Christen abzugrenzen und dann sogar noch Beihilfe zur Verfolgung zu leisten. In China wurden sogar bekennende Christen von anderen „Christen“ aus der staatlich anerkannten Kirche bei der Polizei angezeigt, wenn sie eine Bibel besaßen und zur Hauskirche gehörten.

Eine freie Gemeinde, die nur vom Herrn Jesus Christus abhängig ist, wird sich, wenn die Zeit kommt, freier und schneller der bekennenden Gemeinde anschließen, wenn es zur Verfolgung kommen sollte.

8.) Nicht zur DEA zu gehören, ist geistlich gesünder

„Schlechter Umgang verdirbt gute Sitten!“, so heißt es in 1Kor 15,33. Und in Pred 10,1a wird dies folgendermaßen poetisch ausgedrückt: „Tote Fliegen bewirken, daß das Öl des Salbenbereiters stinkt und verdirbt;…“

Wo sind Christen noch geistlich gesund aufgehoben?

Es ist so gut wie nicht möglich, eine Gemeinde zu empfehlen, die zur DEA gehört. Besonders nicht für Christen, die frisch im Glauben oder noch geistlich labil sind.

Die Bandbreite an Gemeinden in der DEA ist sehr groß. Von liberal über mystisch angehaucht bis hin zu extrem charismatisch. Es ist eine Bandbreite an Irrlehren vorhanden. Die „Historisch kritischen Methoden“, die „Neue Paulus-Perspektive“, oder die Transformationstheologie sind nur die Spitze des Eisberges.

Auf der einen Seite gibt es Gemeinden, wo es ein stillschweigendes Gesetz gibt, dass gewisse biblische Endzeitthemen gar nicht aufgegriffen werden. Auf der anderen Seite werden Themen aufgegriffen, die über das biblische Wort Gottes hinausgehen.

Natürlich können all diese Dinge auch bei freien und unabhängigen Gemeinden passieren, die durch Irrlehren auf Abwege geraten. Aber dann bleibt dies nur örtlich und breitet sich nicht so aus.

Ich habe schon gehört, dass wir uns nicht gegenüber anderen Gemeinden ausgrenzen dürfen. Das wir alle zum Leib Christi gehören und das wir jetzt noch nicht beurteilen können, wer wirklich zu Gottes Herde gehört und wer nicht.

Dies ist aber kein Grund, Warnungen zu ignorieren, die uns die Bibel gibt. Paulus warnte die Ältesten von Ephesus mit folgenden Worten:

Denn das weiß ich, daß nach meinem Abschied räuberische Wölfe zu euch hineinkommen werden, die die Herde nicht schonen; und aus eurer eigenen Mitte werden Männer aufstehen, die verkehrte Dinge reden, um die Jünger abzuziehen in ihre Gefolgschaft. Apg 20,29-30

So wie bei einem Feuerbrand die Flammen von einem Haus zum anderen überspringen können, so ist auch keine Gemeinde wirklich geschützt, da ihre Mitglieder auch außerhalb der Gemeinde noch unterwegs sind.

Ich bin mir sicher, dass es bestimmt Gemeinden und Werke gibt, die gerne aus der DEA aussteigen würden. Sich aber dies nicht leisten wollen oder können, weil ihre Existenz davon abhängt.

Wenn ein bibeltreues Werk, missionarische Traktate und Bücher verbreiten will und außerdem noch auf Spenden angewiesen ist, so muss es in der DEA bleiben, damit es weiterhin existieren kann. Dies ist zwar nicht schriftlich festgehalten, wird aber vom Mainstream her bestimmt. Denn in einem anerkannten Netzwerk zu bleiben, verspricht Kontakte.

Und bei einer großen Organisation, wie die DEA, herrscht ein Meinungsdruck vor, der von Oben und von der breiten Masse bestimmt wird, so dass sich einzelne Personen oder Werke dem schwer entziehen können.

Trotzdem muss leider folgender Ruf erfolgen:

„Tretet aus der DEA aus, gründet unabhängige Gemeinden und Werke oder schließt Euch diesen an und haltet Euch von zweifelhaften Aktivitäten und Werken, die mit der DEA in Verbindung stehen, fern!“

Wenn nach biblischem Vorbild, unabhängige Gemeinden und Missionswerke gebaut werden, wird der Herr dies segnen, wenn es Sein Wille ist, dass eine bestimmte Gemeinde oder ein bestimmtes Missionswerk existieren

Quellenangaben:

[1] Edmund H. Broadbent, „2000 Jahre Gemeinde Jesu- Eine spannende Kirchengeschichte besonderer Art“, Christliche Verlagsgesellschaft mbH, Dillenburg, 7. Auflage 2012, S.143

[1] ebd. Seite 158

[1] EiNS – Das Magazin der Evangelischen Allianz Deutschland, Nov.2011, S.20

[1] EiNS – Zeitschrift der Ev. Allianz (Nov 2007, EiNS 4/2007, Wer wir sind – und was wir können, S. 28

[1] Francis A. Schaeffer, Die große Anpassung, CLV 33661 Bielefeld, 3. Auflage 2008, S.95

[1] http://www.nimm-lies.de/die-deutsche-evangelische-allianz-schafft-sich-ab/5866

[1] Zungenrede, Kontemplatives und hörendes Gebet, zweite Geistestaufe, Ruhen im Geist, charismatischer Lobpreis bis zur Ekstase, Praktiken der Mystiker wie die ignatiischen Exerzitien, eucharistische Anbetung, das Jesusgebet, uv.m.


Wolfgang Lindemeyer © alle Rechte an diesem Artikel vorbehalten.


Führende Evangelikale auf dem Weg nach Rom (Dr. Lothar Gassmann)

kl_LotharDr. Lothar Gassmann © alle Rechte an diesem Artikel vorbehalten.(Quelle: Dr. Lothar Gassmann http://christlicher-gemeinde-dienst.de + http://l-gassmann.de)

Es ist nicht zu fassen: Das Reformationsjubiläum im Jahr 2017 (also 500 Jahre Thesenanschlag Luthers an der Schlosskirche zu Wittenberg) soll gemeinsam mit der Römisch-Katholischen Kirche gefeiert werden – so veranschlagt von der höchsten EKD-Kirchenleitung und ihrer Reformationsbotschafterin Margot Käßmann – eine völlige Fehlbesetzung. Das ist sie deshalb, weil sie bis ins Tiefste hinein liberal und ökumenisch eingestellt ist!

Margot Käßmann leugnet die Jungfrauengeburt Jesu, sie leugnet die 6-Tage-Schöpfung, sie leugnet die Existenz einer Hölle. Aber sie durfte im Juni 2014 ein Grußwort beim pietistischen „Christustag“ in Stuttgart sagen. Früher hieß dieser Tag „Gemeindetag unter dem Wort“. Getragen war er von der „Ludwig-Hofacker-Vereinigung“, jetzt nennt sie sich „Christus-Vereinigung“. Obwohl der „Gemeindetag unter dem Wort“ vor Jahrzehnten als Alternative zum liberal-ökumenischen Kirchentag entstanden ist, sollen Christustag und Kirchentag immer mehr zusammengehen. Im Juni 2015 fand der Christustag bereits integriert in den Kirchentag in Stuttgart statt. Ich selber bin wegen dieser gefährlichen Tendenz schon vor Längerem aus dem Trägerkreis der Gemeindetage ausgetreten.

Der größte Skandal ist, dass man die Reformation rückgängig machen will. Heutzutage möchte man nur noch einen katholischen Luther haben, damit alle eins seien – nach diesem falschen ökumenischen Verständnis.
Und deshalb können wir nicht mit einer Ökumene und auch nicht mit einer Allianz zusammenarbeiten, die solche Kompromisse schließt. Dies ist auch der Grund, warum wir vor Ort nicht mit der Allianz zusammenarbeiten. Wir haben nichts gegen die einzelnen Geschwister, da gibt es gewiss auch viele Gläubige. Aber sie durchschauen nicht, was von den Dachverbänden und den ökumenischen Spitzenvereinigungen her geplant wird, wie strategisch es von oben her alles unterwandert und vermischt wird. Das ist ein großes Problem. Diese Entwicklung geschieht unheimlich schleichend. Und der einzelne Gläubige in den Gemeinden erfährt so gut wie nichts von diesen Hintergründen, wenn er nicht ein wenig hinter die Kulissen blickt.

Im Jahr 2011 erschien auf dem evangelikalen Literaturmarkt das Buch „Lieber Bruder in Rom“ . Adressiert war es an den Papst! Damals war es noch Benedikt XVI., nach ihm kam Franziskus I, zum ersten Mal ein Jesuit auf dem Papstthron! Es ist interessant, dass ein Jesuit sich „Franziskus“ nennt, es gibt ja den Jesuitenorden und den Franziskanerorden. Nun sind da aber zwei Jesuiten-Päpste: der schwarze Papst des Jesuitenordens und der weiße Papst in Rom (abgesehen von dem noch lebenden, konservativeren Ex-Papst Benedikt XVI.). Die Jesuiten stehen für die Gegenreformation, in der Tradition ihres Gründern Ignatius von Loyola. Man will mit allen Mitteln die Reformation zerstören und alles zusammenführen in den Schoß Roms.
In diesem Buch „Lieber Bruder in Rom“ also wurde der Papst eingeladen, gemeinsam zu evangelisieren, wobei Rom etwas völlig anderes unter Evangelisation versteht, als die bibeltreuen Christen. Evangelisation ist für Rom immer eine Zurückführung in den Mutterschoß der römischen Kirche, weil diese Kirche (mit ihren ganzen Irrlehren) laut ihrer Aussage Christus sei. Sie ist aber nicht Christus, sondern eine hurerische Vereinigung von Unvereinbarem. Es gibt biblische und es gibt unbiblische Elemente darin, Wahrheit und Lüge vermischt. Diese Vermischung nennt die Bibel: Hurerei.
Dies lässt sich aber so schwer durchschauen, dass selbst Menschen, die evangelisiert haben, die also zu Jesus eingeladen haben, verblendet worden sind und in diesem Buch Aufsätze an den Papst geschrieben haben. Ulrich Parzany von Pro Christ hat einen Artikel darin geschrieben, oder auch Roland Werner vom CVJM, Dominik Klenk – er nannte sich damals „Prior“ in der „Offensive junger Christen. Obwohl sie gute Dinge bezüglich Homosexualität sagen – da sind sie an vorderster Front, wie auch gegen die Genderideologie, sowie auch viele Katholiken auf ethischem Gebiet. Aber wir können nicht wegen der Ethik die Dogmatik vergessen, wegen der Moral die Lehre außer Acht lassen! Diesen Fehler machen leider manche.

Auch Christine Schirrmacher von der Evangelischen Allianz hat einen Artikel geschrieben. Zudem findet sich in diesem Buch ein Beitrag von dem Verfasser der gotteslästerlichen Volxbibel, Martin Dreyer, und auch von dem Dozenten an dem theologischen Seminar in St. Chrischona, Dr. Werner Neuer. Ihn kenne ich von meiner Tübinger Zeit her gut. Wir haben damals gemeinsam Einsätze gegen Abtreibungen durchgeführt. Aber er war schon damals sehr ökumenisch und katholisch eingestellt.
Er und Peter Beyerhaus von der Bekenntnis-Ökumene wurden als evangelische Theologen eingeladen zu dem Schülertreffen des Papstes nach Castel Gandolfo, in den Feriensitz des Papstes. Werner Neuer hat einen überaus begeisterten Bericht darüber in Idea-Spektrum veröffentlicht. Neuer schrieb darin, dass es eine ökumenische Sternstunde gewesen sei, als der Papst den Evangelischen die Hand reichte, sie umarmte und sich alle an dieser Einheit gefreut haben.
Aber es geht noch weiter. Am 28. September 2012 hat zum ersten Mal in der Geschichte der Evangelischen Allianz ein katholischer Bischof nicht nur ein Grußwort, sondern auch einen Vortrag in Bad Blankenburg, dem Zentrum der Evangelischen Allianz, gehalten. Es war der Bischof aus Erfurt, Joachim Wanke. Und ich habe damals in einem kritischen Beitrag auf meiner Homepage vorgeschlagen, dass sich die Evangelische Allianz spätestens jetzt umbenennen sollte in „Ökumenische Allianz“. Sie ist ja nicht mehr nur evangelisch. Zumal diese ökumenische Umarmungsstrategie immer weiter geht.

Nun umfasst sie nämlich auch die Mormonen. Mormonen sind keine christliche Kirche. Die Mormonen glauben, dass Gott ein aufgestiegener Mensch sei und dass wir Menschen uns zu Göttern höher entwickeln durch evolutionäre Prozesse. Das ist die mormonische Hauptlehre. Für Mormonen ist nicht Gott der absolute Schöpfer im Unterschied zur Schöpfung, sondern es sei alles im Fließen und im Zusammenhang durch einen Stufenprozess in der geistigen Welt.
Diese Lehre stammt aus dem Spiritismus! Und zwar ist das die Lehre der Höherentwicklung der Geisterwelt, wie bei sämtlichen spiritistischen Sekten. Sie vertreten durchweg die „geistliche Evolution“ in ihrem System – ob Anthroposophie, Mormonen, Universelles Leben und wie sie alle heißen. Man findet immer wieder diese spiritistischen Einflüsse aus der Geisterwelt.
Klaus Rösler schrieb in der baptistischen Ökumene-Zeitung „Die Gemeinde“, herausgegeben von dem hiesigen Baptistenbund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden, am 16.3.2011:
„Salt Lake City. Nach Jahrzehnten der Gegnerschaft sind in den USA Evangelikale auf die Mormonen zugegangen. Die Evangelische Allianz hielt eine Vorstandssitzung in Salt Lake City, Utah ab, in der Hochburg der Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage, wie sie sich selber nennen. Dabei trafen laut einem Idea-Bericht führende Vertreter der nationalen Evangelischen Allianz, die rund 30 Millionen Evangelikale repräsentiert, auch mit dem Gouverneur von Utah, Gary Herbert, einem Mormonen zusammen.“
Außerdem hat sich der bekannte Evangelist Billy Graham, der auch viele gesegnete Dinge getan hat, mit dem bekannten Mormonen Glenn Beck getroffen. Das Treffen endete mit einem gemeinsamen Gebet. Zu wem hat Glenn Beck gebetet? Zu wem hat Billy Graham gebetet?
Georg Walter (Höfen) betreibt eine Website im Internet mit Namen . Er schreibt zu dem Thema „Mormonen“ folgendes:
„Die offizielle Lehre der Mormonen ist unvereinbar mit der biblischen Christologie. Die folgende Aussage stammt von einer Website der Mormonen:
Wer zum ersten Mal hört, dass Luzifer und unser Herr Jesus Christus Brüder sind, mag überrascht sein. Insbesondere alle Personen, die die Offenbarungen der Kirche der letzten Tage nicht kennen. Aber sowohl die Schriften als auch die Propheten bestätigen, dass Jesus Christus und Luzifer tatsächlich aus dem Geschlecht unseres himmlischen Vaters und folglich Brüder im Geiste sind.
Die Falschlehre der Höherentwicklung wird hier klar ersichtlich, auch Luzifer wird demgemäß irgendwann einmal versöhnt mit Gott sein. Da hinein lotst man dann also die Christenheit in Richtung Allversöhnung. Es mündet alles ein in den „Kosmos der Liebe“ – und mit dieser Irrlehre pflegt die Ökumene jetzt also munter Gemeinschaft.

Auch Extrem-Charismatiker sitzen inzwischen im Vorstand der Evangelischen Allianz, z.B. Peter Wenz aus Stuttgart vom Gospel Forum. Auch andere Glaubensrichtungen, z.B. Adventisten, werden inzwischen als Freikirchen betrachtet. Man sitzt jetzt im gleichen Boot und kann zu diesem späten Zeitpunkt gewiss keine Grundsatz- und Lehrfragen mehr klären, das wird alles hinten angestellt. Und das ist die beste Voraussetzung für die Vermischung.

Zurzeit ist noch etwas ganz Gefährliches im Schwange: Man arbeitet seit Längeren an einem Verhaltenskodex für die Christenheit. Wie soll man sich verhalten im Umgang mit anderen Religionen oder anderen Konfessionen – das soll ganz genau festgelegt werden. Bisher noch freiwillig, aber irgendwann einmal wird es zum Zwang zusammen mit dem Allgemeinen Gleichstellungsgesetz (Antidiskriminierungsgesetze) kommen.
Daran arbeiten nicht nur führende Vertreter der Römisch-Katholischen Kirche und des liberalen ökumenischen Weltkirchenrates in Genf zusammen, sondern auch Vertreter der Weltweiten Evangelischen Allianz (WEA) unter Federführung von Prof. Dr. Dr. Thomas Schirrmacher. Letzterer hat zwar an einer bibeltreuen Hochschule in Basel studiert, sich jetzt aber völlig in diese Allianz-ökumenische Richtung entwickelt. Für mich unbegreiflich. Er müsste die Bibel an sich doch kennen.
Schirrmachers vordergründig gutes Anliegen ist es, sich für Religionsfreiheit einzusetzen. Und das ist auch zu begrüßen. Er setzt sich dafür ein. Das ist in diesem Verhaltenskodex zu erkennen. Man soll nicht mit Gewalt, mit Bestechung und ähnlichen Mitteln Bekehrungen erzwingen. Da stimme ich insofern diesem Verhaltenskodex auch zu. So heißt es z.B.:
“Wenn Christen oder Christinnen bei ihrer Ausübung der Mission zu unangemessenen Methoden wie Täuschung und Zwangsmitteln greifen, verraten sie das Evangelium und können anderen Leid zufügen. Über solche Verirrungen muss Buße getan werden.“
Leider gab es solche Missbräuche und dazu ist dieser Kodex nicht falsch. Aber letztendlich geht es dann wieder in Richtung ökumenische Vermischung, etwa durch folgende Aussagen aus diesem Kodex unter Punkt 8:
„Christinnen und Christen sind aufgerufen, sich zu verpflichten, mit allen Menschen in gegenseitigem Respekt zusammenzuarbeiten und mit ihnen gemeinsam Gerechtigkeit, Frieden und Gemeinwohl voran zu treiben. Interreligiöse Zusammenarbeit ist eine wesentliche Dimension einer solchen Verpflichtung.“
Man will „interreligiös“, also zwischen den Religionen zusammenarbeiten. Wenn du aber als Christ so eng mit Religionen zusammenarbeitest, kannst du nicht mehr wirklich missionieren. Dann bist du auf der gleichen Ebene angekommen.

Die Evangelische Allianz arbeitet nicht nur mit dem Vatikan und dem Weltkirchenrat zusammen, sondern seit einiger Zeit sogar schon mit der UNO! Die Allianz ist ja ein sehr großer Verband mit Millionen von Mitgliedern, die natürlich miteinander vernetzt sind. Und vordergründig haben sie gute Ziele, z.B. die Micha-Initiative: Sie setzt sich gegen Welthunger ein, gegen Analphabetismus und andere Missstände. Aber man arbeitet zusammen mit der UNO, die ich persönlich, nach meiner eigenen prophetischen Sicht als die große antichristliche Macht am Ende der Endzeit sehen muss. Ich kann es nicht anders sehen. Hier vereinigt und vermischt sich alles auf politischem Gebiet.
Ich persönlich hätte als Christ keine Freiheit, mit der UNO zusammenzuarbeiten, sondern würde mich davon lieber absondern. Aber man hat auch hier offenbar keine Berührungsängste mehr. Nun kommt aber ein weitgehend soziales Evangelium heraus (Mitmenschlichkeit, dem Nächsten Gutes tun). Aber wie sieht es aus mit Mission, mit Evangelisation im biblischen Sinne?

Es geht schon so weit, dass sogar der Begriff „Missionar“ abgeschafft werden soll. Das wird inzwischen von evangelikalen Dachverbänden propagiert. Sie wollen nur noch kulturelle Mitarbeiter haben. Bruder Rudolf Ebertshäuser hat ein dickes und vielfach bekämpftes Buch geschrieben mit dem Titel „Zerstörerisches Wachstum“ . Darin nennt er Ross und Reiter und viele Namen und Werke, die schon umgekippt sind in dieses soziale, oberflächliche Evangelium, bei welchem nicht mehr die biblische Bekehrung wichtig ist, sondern Weltanpassung und Harmonie. Es ist nicht zu glauben, wie weit manches schon fortgeschritten ist. Und das ist genau das, was der Antichrist gebrauchen kann: „Alle Menschen werden Brüder, wo dein sanfter Flügel weilt“ – wie sanft, wie schön, wie harmonisch!
Und wir sind die Friedenstörer, die bösen Feinde des Menschengeschlechts, so wie es damals schon einmal im römischen Reich war, wo die Christen verfolgt wurden. Darum müssen wir uns in einer guten geistlichen Weise, ohne Überheblichkeit, von solchen Strömungen absondern.

Viele, die in Allianz- oder ökumenischen Gemeinden sind, wissen das nicht. Wer blickt als einzelner da schon durch, wenn er nicht die Hintergründe kennt? Aber von den Dachverbänden her wird ganz massiv an der Welteinheitsreligion gearbeitet.
Und jetzt verstehen wir vielleicht besser, warum z.B. die Schweizerische Evangelische Allianz erstaunliche Beschlüsse gefasst hat. Es entstand z.B. im Jahr 2009 eine Volksinitiative von Minarett-Gegnern, dass die Moscheen in der Schweiz, von denen es dort auch schon eine Menge gibt, zumindest keine Minarette bekommen dürfen, von denen der Muezzin dann herunter ruft. Das findet sich ja auch schon in Deutschland in manchen Städten – nicht mehr Glockenläuten, sondern der Muezzin-Ruf.
Und was hat die Schweizerische Evangelische Allianz gemacht? Hat sie sich auch hinter diese Initiative gestellt, Minarette zu stoppen? Nein, sie hat gesagt: „Wir dürfen ja nicht so intolerant sein. Wir empfehlen diese Initiative nicht.“ Die Allianz empfahl also letztendlich, dass Minarette gebaut werden – sie widersetzte sich ihnen zumindest nicht. Das verstehen wir nur, wenn wir wissen, was da alles schon am Laufen ist, nämlich dass sie im Gespräch mit Moslems, mit Hindus, mit Buddhisten usw. sind und dass man diese ja nicht verärgern will.

Wir wollen unseren Nächsten lieben – auch Menschen, die noch keine Christen sind. Aber gerade aus Liebe wollen wir ihnen doch das Evangelium sagen: die rettende Botschaft, dass Jesus Christus der einzige Weg ist zum Himmelreich, dass keiner gerettet werden kann ohne Jesus Christus, den Sohn Gottes.
Warum wird das in vielen Kirchen heute nicht mehr ernst genommen? Die Bibelkritik hat den Glauben zerstört. Schon im Studium. Ich habe es selber miterlebt, wie bei manchen Studienkollegen und -kolleginnen der Glaube immer mehr abgenommen hat und wie sie dann ganz abgefallen sind. Dann sind sie aber trotzdem Pfarrer oder vielleicht sogar Pfarrerinnen geworden, obwohl es das laut Bibel gar nicht gibt. Aber so sieht die Realität eben aus. Und deshalb ist nur noch so wenig geistliche Kraft in unserem Land vorhanden.

Wir bräuchten dringend eine neue Erweckung, eine Umkehr zu Gottes unverfälschtem Wort. Allein Christus, allein die Heilige Schrift, allein die Gnade, allein der Glaube – das wäre die notwendige Erweckung und Umkehr, wenn es der HERR noch schenkt. Wir leben aber in der Endzeit, für welche der Abfall vorhergesagt wurde.
Der Fisch fault vom Kopf her – und so ist es auch mit den Dachverbänden. Ich empfehle keinen Dachverband, sondern wenn schon ein Zusammenschluss, dann ein Netzwerk. Ohne einen Papst, ohne Generalsekretär, ohne einen Führer in einer Zentrale, der alles bestimmt. Denn wenn dieser selber nicht mehr biblisch sieht, wie etwa der Papst in Rom, dann wird alles mit hinuntergezogen in die Abwärtsbewegung. Das ist die Gefahr von Dachverbänden.

Das ist übrigens auch das Problem in der Politik: der Brüsseler Zentralismus. Es ist schlimm, wenn ein paar Köpfe über alle 500 Millionen Menschen bestimmen können. Und genauso ist es auch mit den Dachverbänden in den Kirchen.
Ich empfehle dagegen die Netzwerk-Struktur. Netzwerk-Struktur heißt: Wir haben Kontakt mit bibeltreuen Gemeinde hier und dort, sind freundschaftlich und brüderlich mit ihnen verbunden, aber es gibt keine Zentrale, die alles zu lenken hat. Wenn dann eine Gemeinde kippt oder verfolgt wird, muss noch nicht die andere Gemeinde auch gleich betroffen sein. Ein Netzwerk mit lauter unabhängigen Gemeinden ist viel beweglicher und flexibler, wenn Bedrängnis und Verfolgung oder auch wenn Verführung kommt, als ein zentralistischer Verband bzw. Dachverband. Wenn die eine Gemeinde geistlich umgekippt ist, steht die andere womöglich immer noch, weil sie nicht vom Dachverband her allesamt mit hinab gezogen werden.
Deshalb habe ich am Anfang gesagt: „Dem Heiland treu, der Bibel treu, allianz- und ökumenefrei, aber zugleich mit allen wiedergeborenen Christen in herzlicher Liebe verbunden.“ Das ist unsere biblische Sicht. Und so wollen wir auch weiter auf dem schmalen Weg bleiben und dem Herrn Jesus nachwandeln, bis Er kommt in Herrlichkeit.

Auszug aus:
L. Gassmann: Evangelikale im Sog der Ökumene.
Ist die Zusammenarbeit mit Vatikan, Weltkirchenrat und UNO biblisch?, 48 Seiten, 3,90 Euro

Bestell-Adresse:
Jeremia-Verlag, Waldstr. 18, D-72250 Freudenstadt,
Tel. 07441-95 25 27007441-95 25 270, Fax 07441-95 25 271,
Email: info@jeremia-verlag.com ,
Homepage: www.jeremia-verlag.com


Dr. Lothar Gassmann © alle Rechte an diesem Artikel vorbehalten.


Bibeltreue sollten sich von der Ev. Allianz trennen (Dr. Martin Erdmann)

(Quelle: Dr. Martin Erdmann www.veraxinstitut.ch)

Unter den evangelischen Christen in Deutschland brodelt es. Pfarrer Michael Diener, ein führender Funktionär der Evangelikalen und zugleich Mitglied im Rat der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD) hat in Interviews Positionen bezogen, die manchen Evangelikalen sauer aufgestoßen sind. Darunter befand sich auch Pfarrer Ulrich Parzany, der öffentlich Dieners willkürliche Auslegung der Heiligen Schrift kritisierte. Inzwischen hat er sogar mit 65 anderen Gleichgesinnten ein „Netzwerk Bibel und Bekenntnis“ gegründet, dem man sich anschließen kann, wenn man sich dem Anliegen verbunden fühlt. Es wird ausdrücklich Wert darauf gelegt, dass dieses Netzwerk kein Dachverband ist und somit auch keine Alternative zur bestehenden Evangelischen Allianz. Das Verax Institut begrüßt das Einstehen für bibeltreue Auslegung, hält es aber für unumgänglich, dass sich bibeltreue Christen von der Evangelischen Allianz trennen.

Diener zeigt sich scheinbar reumütig

Der Vorstand der Evangelischen Allianz wollte mit einer Stellungnahme auf die Gründung des Netzwerkes bis zu seiner Sitzung im März warten. Nun ist aber sein Vorsitzender, Michael Diener, vorgeprescht und zeigt sich in einer öffentlichen Erklärung scheinbar reumütig: Er hätte sich als Vorsitzender zurückhaltender und vermittelnder zu in pietistisch-evangelikalen Bewegungen strittigen Fragen äußern müssen. Zugleich bittet er darum, dass die Diskussion weniger personalisiert, sondern sachorientiert geführt werden solle. Er möchte doch die Einmütigkeit wahren.

Gegenwind getestet

Wie ist Dieners Strategie zu interpretieren? Es ist anzunehmen, dass sich seine Sicht der Dinge durchsetzen wird. Der Gnadauer Verband, dessen Vorsitzender er ist, hat sich bereits hinter Diener gestellt. Diener hat mit seinen provokanten Thesen wohl getestet, wieviel Gegenwind ihm entgegenkommt. Der Gegenwind kam heftiger als gedacht, denn in christlichen und säkularen Medien wurde schon über eine Spaltung der evangelikalen Welt spekuliert.

Kirche und Gesellschaft akzeptieren Bibeltreue nicht

Betrachten wir einmal genau die Erklärung Dieners, dann fällt auf, dass er sich nicht für seine Aussagen entschuldigt, sondern nur, dass er sie im Hinblick auf die Wirkung unbedacht geäußert habe. Um seinen Kritikern zuvorzukommen, entschuldigt er sich der Form nach. Aber zwischen den Zeilen kritisiert er, dass man nicht sachlich diskutiere, sondern an seiner Person Anstoß nehme, womit er zum Ausdruck bringt, dass dieses Verhalten verwerflich sei. Er kann sich der Unterstützung der Kirche und der Gesellschaft sicher sein, denn in der Zeitschrift der evangelischen Kirche „chrismon“ wird Parzany verspottet und in der Beilage „Christ & Welt“ der Wochenzeitung „Die Zeit“ wird Parzany verzerrt dargestellt.

Bibeltreue werden von den Liberalen vereinnahmt

Wohin wird das alles führen? Möglicherweise ergeht es den Evangelikalen in Deutschland so, wie der Presbyterianischen Kirche in den USA vor hundert Jahren. Das Buch Crossed Fingers. How the Liberals Captured the Presbyterian Church (1996)[1] erläutert die Strategie der Liberalen ausführlich: Diese Kirche war sozusagen die bibeltreueste in Amerika. Die Bibeltreuen wollten den Frieden in der Kirche wahren und ließen sich dazu verleiten, Kompromisse mit den Liberalen einzugehen. Das nützten diese gnadenlos aus. Heute ist die Presbyterianische Kirche in den USA so ziemlich die liberalste überhaupt. Beispielsweise ist seit 2000 die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare möglich[2] und seit 2014 auch die Trauung gleichgeschlechtlicher Paare.[3] Volle Abendmahlsgemeinschaft besteht ebenso mit der Union Evangelischer Kirchen (UEK)[4] in Deutschland. Darum meinen wir, dass sich die Bibeltreuen in Deutschland von der Evangelischen Allianz trennen müssen, um nicht vom teils offenen, teils unterschwelligen Liberalismus führender Amtsträger von landeskirchlichen Gemeinschaften, Freikirchen und der evangelischen Kirche vereinnahmt zu werden. Um ein Zeichen zu setzen, sollte dies ganz besonders dann geschehen, wenn Pfarrer Michael Diener vom Vorstand der Evangelischen Allianz bei der nächsten Sitzung in seinem Amt als Vorsitzender bestätigt wird. Unsere Prognose ist, dass der Frieden nicht mehr in die Gemeinden und Gemeinschaften bibeltreuer Christen einkehren wird, solange dem geschickt verpackten und propagierten Liberalismus Dieners und anderer Leitungskräfte in der Evangelischen Kirche, der Evangelischen Allianz und dem Gnadauer Verband weiterhin Tür und Tor geöffnet wird.

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[1] Cross Fingers ist eines der besten Bücher über die Strategie liberaler Theologen und Pastoren, Einfluss, Macht und ein gesichertes Einkommen in theologisch konservativen Kirchen zu ergattern, in denen die Mehrheit der Kirchengänger zunächst nicht den theologischen Liberalismus befürwortet. Diese positive Bewertung des Buches ist jedoch nicht eine Empfehlung des Rekonstruktionismus, den der Autor vertritt und in diesem Buch ebenfalls darlegt.

[2] http://www.wfn.org/2006/01/msg00291.html

[3] http://edition.cnn.com/2014/06/19/us/presbyterian-church-same-sex-marriage/

[4] Die Union Evangelischer Kirchen in der Evangelischen Kirche in Deutschland ist ein Zusammenschluss von zwölf evangelischen Landeskirchen, die 2003 errichtet wurde.


Dr. Martin Erdmann © alle Rechte an diesem Artikel vorbehalten.


Warum ich die Evangelische Allianz ablehne (Rolf Wiesenhütter)

(Quelle: www.der-ruf.info + www.irrglaube-und-wahrheit.ch)

Die meisten Christen leben ihren Alltag gedankenlos, ohne „Glaubensaussagen“ anhand des Wortes Gottes zu prüfen. Selten wird die Frage gestellt, woher die uns überlieferten Inhalte eigentlich stammen. Wer informiert uns darüber was biblisch ist, welchen Hintergrund hat der Informant und sind die Aussagen vom Wort Gottes her gedeckt? Das sind die Fragen, auf deren Grundlage Beurteilung und Entscheidungsfähigkeit beruhen. Ich habe diese drei Fragen auf meine Haltung zur Evangelischen Allianz hin gestellt.

  1. Wer ist die Evangelische Allianz?

Die Evangelische Allianz ist die Hauptwurzel und Vorläuferin des Weltkirchenrates. So steht es im „Ökumenischen Katechismus“ und so steht es auch in einer Selbstdarstellung der Evangelischen Allianz, dem 1990 vom Christlichen Verlagshaus Stuttgart herausgegebenen Buch „Die Evangelische Allianz als ökumenische Bewegung“. Allein die Tatsache, dass die Allianz früher das Kreuz in der Sonne (Keltenkreuz) als Emblem gewählt hatte, weist auf ihren zweifelhaften Ursprung hin. Das Keltenkreuz belegt das Wiederaufleben des heidnischen Sonnenmotivs. Es ist kein Zufall, dass das hervorstehendste Merkmal des Keltenkreuzes das Rad bzw. Kreis ist, das den oberen Teil umrahmt. Die Erinnerung an das Sonnensymbol, das einst die Macht des Gottes Lugs verkörperte, wurde durch den Kreis dokumentiert, der als kosmisches Symbol angesehen wurde. Anmerkung: Die Abbildung zeigt das Keltenkreuz der Ev. Allianz Frankfurt/Main. (Quelle: http://www.ev-allianz-frankfurt.de/ , Datum: 07.10.2011).

allianz-keltenkreuz

Tatsächlich wurde die Evangelische Allianz im Jahre 1846 als Initiative des Freimaurers Thomas Chalmers gegründet. Chalmers war Vizepräsident der Royal Society von Edinburgh und Mitglied der Freimaurer-Loge St. Vigean Nr. 101 in Forfarshire. Vom 01. – 03.10.1845 berief Thomas Chalmers die erste vorbereitende Konferenz nach Liverpool ein. Die Gründungskonferenz fand am 19.08.1846 um 10 Uhr im Freimaurer-Tempel „Freemasons Hall“ in London statt. Zum Vorsitzenden der Gründungsversammlung wurde Sir Eardley Culling gewählt, der unter die Väter der Evangelischen Allianz gezählt wird. Er forderte schon damals die Gleichberechtigung aller Religionen. Die erste internationale Allianzkonferenz auf deutschem Boden war 1857 in Berlin. Die Deutsche Evangelische Allianz (DEA) stand von Anfang an unter der Schirmherrschaft des Preußischen Königs, dem Protektor der Preußischen Großloge.

Der Historiker Prof. E. Beyreuther schreibt in seinem Buch „Der Weg der Evangelischen Allianz“, dass dies alles Anlass genug war, die Allianz von Anfang an mit der Freimaurerei in enge Beziehung zu bringen. Lord Shaftesbury, Präses des CVJM und Mitglied der Apollo-Loge Nr. 357 in Oxford, nannte die Berliner Allianzkonferenz eine „Epoche der Weltgeschichte“. Der erste Vorsitzende der DEA war ebenfalls ein Geheimbündler: Andreas Graf von Bernstorff, Ritter der Sächsischen Provinzial-Genossenschaft des Johanniter-Ritterordens. Verwunderlich ist nur, dass der freimaurerische Hintergrund der Allianz von den Allianzhistorikern H. Hauzenberger und K. H. Voigt ignoriert oder nur vage angedeutet, ja verharmlost wird. Einzige Ausnahme ist der erwähnte Historiker Prof. Erich Beyreuther. Dessen Buch wird, wie sollte es auch anders sein, nicht mehr neu aufgelegt.

Warum ist die Verbindung von Evangelischer Allianz und Freimaurerei für mich nicht tragbar? Schlicht, weil die Ziele der Freimaurerei antichristlich und menschenverachtend sind.

Die Zehn Gebote der Neuen Weltordnung und deren Umsetzung

Ersonnen von klugen Köpfen des Vatikans, von Jesuiten und Freimaurern, die nach der Bibel entlarvt wurden als “Die große Babylon, die Mutter der Hurerei und ALLER Gräuel auf Erden.” (Offenbarung 17, 5).

Wichtige ergänzende Hinweise: Satan ist der Fürst dieser Welt. – Wem hat Satan seine Macht auf Erden gegeben? – Wo ist der Sitz Satans auf Erden? – Pergamon Altar – der Sitz Satans und seines Pontifex Maximus.

  1. Erhaltet die Menschheit unter 500.000.000 Menschen in Balance mit der Natur (= drastische Reduzierung der Weltbevölkerung)

  2. Leitet die Reproduktion weise- fördert Fitness und Vielfältigkeit (= Überlegte Reproduktion der menschlichen Rasse – Der GEN manipulierte Mensch – erste Versuche laufen bereits seit langem in den USA)

  3. Vereint die Menschheit durch eine neue lebendige Sprache (= eine Weltsprache – Chip im Hirn)

  4. Regelt Leidenschaft- Glaube- Tradition- und alle Dinge mit ausgeglichener Vernunft. (= Gedankenkontrolle per ELF Strahlen oder Chip)

  5. 5. Schützt Menschen und Nationen mit fairen Gesetzen und gerechten Gerichten. (= “effiziente Gerichte” gab es schon 1945 – wer aus der Rolle fällt, wird bestraft – alles Böse wird Positiv dargestellt)

  6. Lasst alle Nationen intern regieren und externe Streitigkeiten vor einem Weltgericht lösen. (= Eine Weltregierung = Diktatur plus Errichtung eines Weltgerichtshofes)

  7. Vermeidet kleinliche Gesetze und nutzlose Beamte. (= Straffe Gesetze – keine Gnade, keine Ausnahme für irgendwen)

  8. Gleicht persönliche Rechte und soziale Pflichten aus. (= Arbeiten und dem Staat dienen)

  9. Preist Wahrheit, Schönheit, Liebe und sucht die Harmonie mit dem Höchsten. (= Wer definiert, was Wahrheit, Schönheit, Liebe und Harmonie mit dem Höchsten ist? Der Pontifex Maximus als geistiges Oberhaupt dieser pervertierten Welt.

  10. Seid kein Krebsgeschwür der Erde – Lasst der Natur Raum. (= Je weniger von Euch, desto besser für die Natur – siehe Punkt 1: drastische Reduzierung der Weltbevölkerung von 7 Milliarden auf 500 Millionen = 6.500.000.000 Menschen müssen sterben bzw. vernichtet werden!)

Quelle: Die Georgia Guidestones – Eine Blaupause für die Neue Weltordnung http://whaaat.de/truewords/?p=4816


Die Umsetzung der Neuen Weltordnung

Festgelegt durch Papst Johannes Paul II. am 26. Juni 1985:

Art. 1: Niemand wird von nun an Zugang zum Postdienst haben, ohne die Nummer.
Art. 2: Niemand soll in irgendeinem Unternehmen oder einer Schule angestellt werden, außer er habe diese Nummer.

Art. 3: Kein Student soll in irgendeiner Schule registriert werden, ohne dass Student oder Eltern eine Nummer haben.

Art. 4: Jede Seele, die sich nicht nach diesem Sozialvertrag richtet, kann ohne diese Nummer weder kaufen oder verkaufen.

Art. 5: Niemand soll Nahrung verkaufen oder kaufen können, noch sollten sie Nahrung anpflanzen können, ohne diese Nummer.

Art. 6: Niemand kann Geld anlegen noch Geld abheben, ohne dieser Nummer.
Art. 7: Wer die Artikel dieser Union nicht anerkennt oder ablehnt, soll streng mit dem Tod bestraft werden.

Art. 8: Wer die Nummer nicht hat, soll das Reisen untersagt werden.
Art. 9: Die ökumenischen Vereinigungen sollen entscheiden über die Genehmigung der Nummer.

Art.10: Import und Export soll gemäß der Nummer durchgeführt werden.
Art.11: Es soll ein internationales Geldsystem geben mit der Genehmigung dieser Nummer.

Art.12: Die Gemeinden sollen sich an einem Tag versammeln, dem Sonntag, gemäß der Nummer.

Art.13: Für Armut soll für ein besseres Leben in allen Ländern gesorgt werden, nach der Nummer.

Art.14: Niemandem soll erlaubt sein, zu jagen oder zu fischen ohne diese Nummer.
Art.15: In allen Transportsystemen der Welt soll in Übereinstimmung mit dieser Nummer umgegangen werden.

Art.16: Niemandem soll erlaubt werden, ohne dieser Nummer ins Krankenhaus aufgenommen zu werden.

Was ist die Nummer?

Lesen Sie Offenbarung 1-18! Hier ein kleiner Vorgeschmack (Offb. 13, 16-18)

16 Und das zweite Tier, machte allesamt, die Kleinen und Großen, die Reichen und Armen, die Freien und Knechte, dass es ihnen ein Malzeichen gab an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn,

17 dass niemand kaufen oder verkaufen kann, er habe denn das Malzeichen oder den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens

18 Hier ist Weisheit. Wer Verstand hat, der überlege die Zahl des (ersten) Tieres; denn es ist eines Menschen (!) Zahl, und seine Zahl ist sechshundert und sechsundsechzig.

Die Zahl 666 ist die Zahl des ersten Tieres, gemäß Vers 18 die Zahl eines Menschen. 666 ist die Zahl des Pontifex Maximus, der sich als Stellvertreter Gottes bzw. des Sohnes Gottes ausgibt! Ihn hat bereits Dr. Martin Luther als den im Wort Gottes prophezeiten Antichrist entlarvt. Er ist seit 2.500 Jahren das geistige Oberhaupt einer satanistisch, pervertierten Welt und damit Stellvertreter Satans, dem Fürsten dieser Welt. Pontifex Maximus Kaiser Konstantin der Große war der Gründer des Christentums am 7. März 321 n.Chr. Er hat einfach nur den babylonischen Figuren und Götzen (z.B. den dreieinigen babylonischen Gott) biblische Namen gegeben und die Babylonische Religion, deren oberster Baalspriester der Pontifex Maximus ist, in “Christentum” und “Römisch-Katholische Kirche” umbenannt.

Quelle: Das etwas andere Management-Modell des Papstes: Die neue Weltordnung http://offenbarung.d…weltordnung.php

  1. Wer überliefert uns die Inhalte der Evangelischen Allianz?

Bereits in der Entstehungsgeschichte der Evangelischen Allianz wurden einige Namen genannt. Ich beschränke mich daher stellvertretend auf einige Personen, die für die Inhalte der Allianz verantwortlich zeichnen.

Rick Warren: Wie wir wissen ist Warren Baptistenpastor. Die Baptisten haben innerhalb der weltweiten Evangelischen Allianz von je her eine Führungsrolle. Auf Nachfrage bestätigte Warren, dass er Mitglied des in USA ansässigen Council an Foreign Relations (Rat für auswärtige Beziehungen) ist.“ Warren wird in der Liste der weltweit hundert einflussreichsten Pastoren geführt. Diese E-Mail-Nachricht erhielt TOPIC von Joseph Farah, Herausgeber des amerikanischen Internet-Pressedienstes Wor/dNetDaily. Farah hatte in einem Artikel über die Syrien-Reise des US-Baptistenpastors Rick Warren („Leben mit Vision“) berichtet. Warren traf in Syrien mit führenden Religions-Vertretern zusammen, darunter Syriens Großmufti Sheik Badr al-Din Hassoun, und er hatte auch eine Unterredung mit Syriens Präsidenten Bashar al-Assad. Dies hatte Farah kritisiert, weil nach seiner Meinung Syrien den Terrorismus unterstütze. Warren reagierte auf diese Veröffentlichung verärgert und schrieb Farah, dass er ein Freund von US-Präsident Bush sei und seine Reise mit dem Nationalen Sicherheitsrat und dem Weißen Haus abgestimmt habe. Und außerdem könne er selbst die Situation im Mittleren Osten gut einschätzen, da er „ein Mitglied des Council an Foreign Relations“ sei. Der Council an Foreign Relations (CFR) ist aber nicht irgendwer. Deshalb hatte sich TOPIC diese Information von Farah persönlich bestätigen lassen. Der CFR, der „Rat für Auswärtige Beziehungen“, wurde 1921 aus dem Kreis der „Round Table“-Gruppen gegründet. Das Ziel dieser Gruppen war die Errichtung einer „neuen Weltordnung“, die aus damaliger Sicht das herrschende Wirtschaftschaos beenden sollte. Gesteuert wurde die „Geburt“ des CFR durch die Rockefeller-Familie. Nach außen hin präsentiert sich der CFR als Organisation, deren Bestreben es ist, einem besseren Verständnis der amerikanischen Außenpolitik und allgemein von Auslands-Angelegenheiten zu dienen. Doch dies ist nur eine Seite der Medaille. Kritiker werfen dem CFR vor, er sei in Wirklichkeit ein Spitzenorgan einer hinter den Kulissen operierenden Gruppe mächtiger Personen, deren Ziel es ist, eine Weltordnung mit einer Weltregierung zu etablieren.

Wer nach dem Zwiebelschalen-Verfahren den CFR aufpellt, wird im Kern auf eine mysteriöse Gruppe stoßen, die den CFR steuert: Skull & Bones.Skull & Bones (Totenkopf) wurde 1832 gegründet und ist einer von sieben Geheimorden der Yale Universität, die in der Nähe von New York liegt (s. TOPIC 2/2003). Yale ist eine der klassischen Bildungsstätten der USA, in der die US-Elite ihre Kinder ausbilden lässt. Der Historiker Antony Sutton und der Journalist Ron Rosenbaum, letzterer selbst Yale-Absolvent, kamen in Untersuchungen zu dem Ergebnis, dass im Orden geheime Rituale und okkulte Handlungen gepflegt würden. Gleichwohl weiß man ansonsten recht wenig über das Ordensleben, da alle Mitglieder- Bonesmen genannt – über ihre Ordens-Aktivitäten schweigen. Hauptziel des Skull & Bones-Ordens scheint aber in erster Linie der Aufbau eines Macht-Netzwerkes zu sein, das die Belange der Welt kontrollieren und die Größe Amerikas sichern will. Verfolgt man nämlich die Berufskarrieren von Skull & Bones-Mitgliedern, so besetzen sie systematisch gesellschaftliche Schlüsselpositionen – wie beispielsweise George W. Bush.

Rick Warren ist u.a. durch seine Bücher, die Millionenauflagen, auch in Deutschland erreichten und sich durch alle evangelikalen Denominationen wälzten, eine Schlüsselfigur im aktuellen Geschehen der Evangelischen Allianz. Quelle: http://www.antipas13…1007&highlight=

In christlichen Kreisen herrscht über diese Zusammenhänge eine erschreckende Unkenntnis, so dass die freimaurerische Ideologie das christliche Lager zu korrumpieren vermochte. Obwohl die Heilige Schrift mit aller Deutlichkeit auf diese endzeitlichen Gefahren hinweist, befinden sich viele Kirchen, Freikirchen und Missionswerke in dem ideologischen “Bereich des blauen Schattens”, dem Freimaurertum. Das große Ziel des Freimaurertums ist die Eliminierung des Christentums. Darüber existiert ein weit über hundert Jahre alter “Plan”, der höchsten Persönlichkeiten aus Kirche und Politik bekannt war. Papst Leo XIII. nahm in seiner Enzyklika “Humanum genus” vom April 1884 dazu Stellung. Der Siegeszug freimaurerischen Einflusses setzt sich gegenwärtig im evangelikalen Lager fort. Nachdem Charismatiker, Pfingstler, Adventisten, Protestanten, Orthodoxe und Katholiken, sich unter dem Papstwort: “Uns eint mehr als uns trennt”! bei missionarischen Aktionen zusammenfinden, ist das freimaurerische Pluralitäts- und Toleranzdenken auch der Deutschen Evangelischen Allianz längst nicht mehr fremd. Das ist nicht verwunderlich. Waren doch außer dem Mitbegründer und Freimaurer Thomas Chalmers, auch manch anderem Allianzglied die freimaurerischen Maximen nicht unbekannt. ,,Wir Freimaurer der Tradition gestatten uns das Wort eines berühmten Staatsmannes zu verdeutlichen und zu akzentuieren (transposer), indem wir es den Umständen angleichen: Katholiken, Orthodoxe, Protestanten, Muselmanen, Hinduisten, Buddhisten, Freidenker und gläubige Denker sind bei uns nur Vornamen. Unser Familienname ist Freimaurerei.”

Dass es eine Art “Christliche Freimaurerei” gibt, ist wenig bekannt. Die “Christliche Freimaurerei” stammt aus dem Vorstellungskreis christlicher Ritterorden im 18.Jh. Dazu gehört u.a. das Schwedische – bzw. Zinnendorfsche System mit den Großlogen von Schweden, Norwegen, Dänemark.
Dazu gehören die Große Landesloge von Deutschland, sowie die Hochgrade der Großen National-Mutterloge “Zu den drei Weltkugeln” in Berlin. Wer sich zum Freimaurertum bekennt, bekennt sich zum Mystizismus, zum Okkultismus, zu freimaurerischem Symbolwesen und Maximen Humanität, Toleranz, Pluralismus, Relativismus und Pragmatismus. Wer sich zum Freimaurertum bekennt, unterstützt wissentlich oder unwissentlich, den Plan Luzifers, nämlich die Liquidierung des Christentums. Wie weit die unten erwähnten Männer sich dessen bewusst gewesen sind, wiewohl sie sich in der christlichen Mission verdient gemacht haben, kann und soll hier nicht beurteilt werden.
Die Frage lautet: Was bewog die Männer sich der Freimaurerei zuzuwenden?

Wer waren nun diese Männer?

John Wesley

John Wesley (1703-1791) war Begründer des Methodismus in England. Diese Bewegung wurde zur größten Kirchenbildung in der Geschichte der Christenheit. In der Broschüre “Methodismus in Dokumenten”, schreibt Lic. theol. D. D. Theophil Spörri über Wesley:

“Wir wollen nicht vergessen, dass wir zu der irdischen Gefolgschaft eines Mannes gehören, der sich als Christ dazu bekannte, auch “Weltbürger” (Citizen of the World) zu sein”.

Weltbürgertum und Weltbürgersinn sind Charakteristiken des Freimaurertums. Der Philosoph Fichte sagt vom Freimaurer: “Vaterlandsliebe ist seine Tat, Weltbürgersinn sein Gedanke”. John Wesley bekannte sich auf Grund seines Weltbürgersinns in seinem späteren Leben zum Freimaurertum. Das Intern. Freimaurer Lexikon schreibt auf S. 1697: “Wesley, John, englischer Geistlicher (1703 -1791) Begründer der Methodistengemeinschaft, wurde in hohem Alter Mitglied der Union Lodge of St. Patrick Nr.367 in Downpatrick / Irland”.
Was zog Wesley noch am Ende seines Lebens zu dieser Philosophie?
In dem 1. Hauptstück des Konstitutionsbuches, einer normativen Schrift der Freimaurer, verfasst von dem schottischen Theologen und Freimaurer James Anderson, heißt u. a: “So hält man es doch jetzt für ratsam, sich (Freimaurer) bloß zu der Religion zu verpflichten, in welcher alle Menschen übereinstimmen und jedem seine besondere Meinung zu lassen”. Diese Schrift lag bereits im Jahre 1723 vor. Warum ließ sich Wesley trotzdem in die Loge aufnehmen? Denn mit seinem Eintritt bekannte er sich zur Symbolik und zum Ritual und deren mystisch-okkulten Konsequenzen. Unbegreiflich! Ein gesegneter Evangelist begibt sich freiwillig in den “Bereich des blauen Schattens”.

Graf Nikolaus Ludwig von Zinzendorf

Dass Zinzendorf Freimaurer war, ist wenigen bekannt. Sein Hang zum Mystischen kommt besonders bei seiner Passionsbetrachtung zum Ausdruck. Darin zeigen sich unbestritten mystisch-spiritualistische Elemente. Von daher war der Schritt in eine Loge für ihn kein großes Problem. Einen zwar knappen Bericht über Zinzendorfs Logenzugehörigkeit, bringt Eugen Lennhoff, Mitverfasser des Intern. Freimaurer Lexikon. Graf Ludwig von Zinzendorf erscheint im Personenverzeichnis seiner Schrift “Die Freimaurer”. Darin zitiert Lennhoff das “Journal für Freimauer” aus dem Jahre 1784. Darin wurde berichtet, dass in der Burg des Grafen Hodwitz “Loge gehalten wurde”. Lennhoff schreibt:

“Der ´Bauhütte` (Loge) gehörten zumeist Angehörige des höchsten Adels an; die Logenlisten verzeichneten den Prinzen von Hessen-Rheinfels … Zinzendorf, also lauter Herren, die bei Hofe ein- und auszugehen pflegten”.

Mit diesem sehr knappen Bericht soll eigentlich nur gezeigt werden, dass das freimaurerische Wesen selbst auf christlich engagierte Personen Einfluss hat. Der Kardinalgedanke der Darlegung ist auf gar keinen Fall Zinzendorf als einen Freimaurer “aufzubauen”, sondern vielmehr zu zeigen, wie groß der Einfluss und die Anziehungskraft des geistig-mystischen Logenlebens auch auf christliche Männer gehabt hat. Dass bei Zinzendorf gewisse weltanschauliche Tendenzen vorhanden waren, zeigt der Auszug aus den Statuten von Herrnhut. Zitat:
“Herrnhut … soll in beständiger Liebe mit allen Brüdern und Kindern Gottes in allen Religionen stehen, kein Beurteilen, Zanken oder etwas Ungebührliches gegen Andersgesinnte vornehmen, wohl aber sich selbst … und die Gnade unter sich zu bewahren suchen”. Kann es in allen Religionen Kinder Gottes geben? Diese Auffassung wird heute gerne vertreten, um damit den ökumenischen Gedanken mehr und mehr zu realisieren. Zum Beispiel in den Aktionen von ProChrist und den Bestrebungen der Evangelischen Allianz, die Zusammen-arbeit möglichst aller Denominationen zu bewerkstelligen. Die Statuten offenbaren durchaus ökumenisches Verständnis. Sie weisen auf ein “universales” Denken hin, ähnlich dem Weltbürgerdenken Wesleys.

Henri Dunant (1828-1910)

Als 1847 in Genf die Schweizerische Evangelische Allianz gegründet wurde, berief man Henri Dunant in die Stellung des Sekretärs. Dunant war Freimaurer und Begründer des Internationalen Roten Kreuzes. Das Intern. Freimaurer Lexikon würdigt seine humanitäre Leistung als die eines verdienten Freimau-rers. Es muss erwähnt werden, dass freimaurerische Humanität und Toleranz prinzipiell nicht mit christlicher Motivation gleichzusetzen ist. Als Freimaurer wusste Dunant um das Wesen der Mystik, der Symbolik und des Rituals.

Prof. Dr. Daniel Schenkel

Daniel Schenkel war Freimaurer. Auf der Berliner Allianz-Konferenz im Jahr 1857 in Berlin, war er der Lieblingsredner. Er tat sich besonders hervor durch die pathetischen Proklamationen einer Religion, die nur dem freien, richtung-gebenden Gewissen folgen sollte. Das war freimaurerisch gedacht. Damit widersprach er den 9 Punkten der Londoner Allianz-Konferenz. Die Lutheraner Dr. Stahl und Prof. Hengstenberg und manch andere wussten sehr wohl wer Schenkel war und hatten deswegen Berlin während der Konferenz aus Protest verlassen. Schenkel wandte sich etwa um das Jahr 1858 von der Erweckungs-bewegung ab und gründete mit dem Freimaurer, Prof. C. Bluntschli, den “Protestantenverein”. Nun konnten auch von hier aus ideologische Impulse in das christliche Lager erfolgen.

Lord Shaftesbury, Anthony Ashley Cooper

Lord Shaftesbury (1801-1885) englischer Staatsmann, war an vielen philanthropischen und christlichen Einrichtungen beteiligt. So auch an der CVJM/YMCA-Gründung. Lord Shaftesbury war Freimaurer und Mitglied der Apollo University Lodge 357 in Oxford. Durch ihn kamen zweifellos der freimaurerische Weltgeist der Verbrüderung und das Toleranzdenken in den CVJM.

Thomas Chalmers

Thomas Chalmers war mehr oder weniger der Initiator zur Bildung der Evangelischen Allianz in England, er war Freimaurer. Die bisher erwähnten Personen, sind gesegnete Väter christlicher Mission gewesen. Ihr Verdienst soll auf keinen Fall durch die Darlegungen abgewertet werden. Wer das darin sehen will, hat den Sinn dieser Publikation noch nicht verstanden.
Um nochmals zu betonen: Die Kurzbiographien sollten lediglich deutlich machen, wie gefährlich der Einfluss aus dem “Bereich des blauen Schattens” selbst für erfahrene, christliche Personen ist. Dieser Geist ist nun einmal nicht der Geist von Gott, sondern er ist von unten.

Gründungskonferenz im “Bereich des Blauen Schattens”

Die EA wurde am 19. Aug. 1846 in London im größten Freimaurer Tempel der Stadt, der Freemason´s Hall, gegründet. Dies beschreibt Karl Heinz Voigt in seinem Buch über die Evangelische Allianz. Die Sitzungen der Londoner Allianz fanden über lange Jahre in derselben Loge statt. Dies berichtet Erich Beyreuther in seiner Arbeit über den Werdegang der Ev. Allianz.
H. Hauzenberger schreibt: Man kann sich die sicher berechtigte Frage stellen, ob diese anderen Mitbenutzer der ,,Hall,” doch nicht ebenso der Freimaurerei nahestehende Organisationen und Vereine waren und sind. Dieser Schluss liegt nahe. Ist doch Großbritannien ein Land, das eine sehr hohe Zahl an Freimaurerlogen und Logenmitgliedern besitzt. – ,,Beschuldigungen der angedeuteten Art blieben nicht aus, besonders die im Blick auf die in Berlin geplante weltweite Allianzkonferenz von 1857.” Im Internationalen Freimaurer Lexikon unter dem Stichwort Hall ist dazu zu lesen: ,,Man bezeichnet im heutigen angelsächsischem Sprachgebrauch als Masonic Hall ein Gebäude, das ausschließlich freimaurerischen Zwecken dient, während als Masonic Building Gebäude bezeichnet werden, die auch an profane Betriebe und andere mehr, Räume abgeben.”

Eine veränderte Allianz-Botschaft

Von ihrer Gründung, vor etwa 150 Jahren bis jetzt, vollzog die Evangelische Allianz ein Wende um 180 Grad. In den Dienstanweisungen des Allianzvor-standes zum Jahreswechsel 1958/59, hieß es noch klar und deutlich: “Unsere Allianz hat einen Wächterdienst… Wir müssen kämpfen gegen die gefährliche Vermischung von Christentum, Humanismus, Idealismus und Sozialismus”. Oder: “Wir müssen auch klar Front machen gegen alle unbiblischen Schwarmbewegungen, durch die leitende Menschen ungöttlich verehrt werden und die Rangordnung der biblischen Gnadengabe verkehrt wird”.
Das waren deutliche Akzente. Heute stehen die “Allianzwächter” auf der entgegengesetzten Seite. In der ungekürzten Meldung der Delegiertenkonfe-renz in Bad Blankenburg 1992 hieß es zum Beispiel:

“Die Deutsche E.A. sollte sich stärker für pfingstkirchliche charismatische und katholische Christen öffnen. Besonders “das Jahr mit der Bibel” habe gezeigt, dass die Zusammenarbeit mit katholischen Christen hoffnungsvoll sei”… und weiter: “Der Generalsekretär der Evangelischen Allianz berichtet von guten Erfahrungen mit Pfingstlern und Charismatikern in einzelnen örtlichen Allianzen. Auch Katholiken können bei der evangelikalen Sammlungsbewegung mitmachen”.
Das war absolute Kurskorrektur in Richtung Rom und Ökumene. – Die große Verführung hat begonnen, wie das auch bei Evangelisationen Billy Grahams zu beobachten war. Jene Personen, die eine “Entscheidung für Christus” getroffen hatten, wurden in das römisch-katholische Kirchensystem zurückverwiesen. Dieses Verhalten Grahams hatte natürlich Einfluss auf die Haltung der Evangelischen Allianz gegenüber Rom, das sich in der intensiven Zusammenarbeit zwischen ProChrist und der katholischen Kirche zeigt.
Der Leser mag einen Moment lang innehalten und überlegen: Was war der Anlass und die ursprüngliche Idee zur Gründung der Evangelischen Allianz? Wo steht sie heute? Hierzu die idea-Meldung zu einem Rundschreiben des württembergischen Oberkirchenrats:

“Die vor 150 Jahren von England ausgegangene Bewegung der Evangelischen Allianz zeigt an vielen Orten “integrierende Kraft” …

Dort gäbe es ein gutes Miteinander von landeskirchlichen Gemeinschaften, pietistischen Gemeinschaften, evangelikalen Freikirchen und teilweise auch mit pfingstlerisch-charismatischen Gemeinden. Das sei ein hoffnungsvolles Zeichen, dass in die Allianzarbeit auch nicht- evangelikale Christen, so wie Katholiken einbezogen würden”. In diesem Zusammenhang lassen die Worte des Sekretärs der deutschen Pfingstgemeinden aufhorchen, der die Vereinbarungen zwischen Pfingstlern und der Deutschen Evangelischen Allianz als ein Jahrhundertereignis bezeichnete. Diesem Ereignis gingen, wie es in der Verlautbarung heißt, jahrelange, geheime Verhandlungen voraus, um nicht öffentlich unter Druck (!) zu geraten. In der gemeinsamen Erklärung bekennen beide Seiten BFP (Bund freikirchlicher Pfingstgemeinden) DEA (Evangelische Allianz), in Zukunft enger zusammen arbeiten zu wollen. Der Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden (BFP) erklärte dazu, dass unterschiedliche Lehrmeinungen und strittige Punkte wie Geistestaufe, Zungenrede, Krankenheilung prophetischer Dienst etc. während einer Zusammenarbeit mit der Evangelischen Allianz, zurückgestellt würden, so dass beide Seiten damit leben könnten. Das ist Relativismus und Pluralismus pur.

Evangelische Allianz und Ökumene

Die Evangelische Allianz ist direkt und indirekt durch die Christenbünde- und gruppierungen, die in ihr vertreten sind und einen Mitglieds- oder Gaststatus in der ACK (Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen) haben, mit der Ökumene verbunden. Die ACK ist ein direktes Bindeglied zur Ökumene, jedoch organisatorisch nicht an sie gebunden. Christen wissen: “Die Einheit der Gemeinde Jesu ist keine organisatorische, sondern eine organische, … so sollen und wollen auch wir der Versuchung widerstehen, durch den Missbrauch des Wortes Jesu, “auf dass alle eins sein”, uns in eine falsche Einheitsfront einzuordnen und einer falschen Einheit verpflichten zu lassen”. Dagegen steht die verführerische Empfehlung des evangelikalen Theologen John Stott, Berater des Weltkirchenrates. Er verkündete 1977 auf der NEAC-Konferenz in Nottingham:
“Die sichtbare Einheit aller bekennenden Christen sollte unser Ziel sein … und Evangelikale sollten sich anderen in der Church of England anschließen, um mit ihnen auf die volle Gemeinschaft mit der römisch-katholischen Kirche hinzuarbeiten”.
Auch die Deutsche Evangelische Allianz versucht in neuerer Zeit eine Sammlungsbewegung aufzubauen, in der die gesamte evangelikale Bewegung in Deutschland “repräsentativ” vertreten sein soll. Man spricht dabei von “Einheit der Gemeinde Jesu”, gleichzeitig aber von einer Zusammenarbeit mit Adventisten, charismatischen Bewegungen und katholischen Christen. In einer idea-Dokumentation unter “Gemeinschaft mit Adventisten, der Charismatischen Bewegung und katholischen Christen”, erklärt die Evangelische Allianz:

“Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) definiert sich als “Gemeinschaft von Kirchen”, dagegen beschreibt sich die Evangelische Allianz als “Bund Christusgläubiger aus verschiedenen Kirchen.”

In der Allianz-Dokumentation ist noch ein besonderer Vorbehalt eingebaut: “Bei offiziellen gemeinsamen Veranstaltungen und Aktionen brauchen wir allerdings eine größere Übereinkunft. Schon lange ist es bei Allianzveranstaltungen selbstverständlich, das Gemeinsame in den Vordergrund zu rücken und das Trennende zurückzustellen”. Das ist frommer Selbstbetrug. Trennendes vorübergehend zur Seite zu stellen, heißt “Identitätsverlust auf Zeit”, um vorübergehend “Einheit” zu demonstrieren. “Schließlich … (so sagt ein führendes Allianzglied) hat jede Denomination ihr Sondergut, das sie nicht mit anderen teilt. Wer Zusammenarbeit will, muss bereit sein, in der gemeinsamen Arbeit darauf zu verzichten. Zwischen Landes- und Freikirchlern gilt das z.B. für die Tauffrage” (…) und fährt fort: “Wer an bestimmten Gebetshaltungen, Liedern, Vokabeln, Zwischenrufen und außergewöhnlichen Phänomenen ablesen will, wie geistlich bzw. ungeistlich jemand ist, setzt die Zusammenarbeit aufs Spiel, oder macht sie unmöglich”.

  1. Die unbiblische Verkündigung in der Evangelischen Allianz

Aktion “ProChrist”

Im Oktober 1991 gründeten in Kassel 50 Vertreter aus Landes- und Freikirchen in Verbindung mit freien Missionswerken den Trägerverein für “ProChrist”. Hinter diesem Werk standen wesentlich die Deutsche Evangelische Allianz und das Lausanner Komitee für Weltevangelisation. Man bezeichnete “ProChrist´93” als die logische Konsequenz des “Jahres mit der Bibel” und als eine gelungene Mischung aus Groß- und persönlicher Evangelisation. Im Konzeptheft zu ProChrist ´97 hieß es daher: “ProChrist” ist kein einmaliges Projekt, sondern ein Prozess. Der Hauptredner von ProChrist bemerkt denn auch, dass “die Zusammenarbeit von Pietisten bis Katholiken nicht ohne Folgen sein dürfte”. Tatsächlich ziehen bei missionarischen Aktionen und Evangelisationen, Pfingstler, Charismatiker und Katholiken längst an einem Strang. Obwohl nachweislich bei den einzelnen Denominationen sehr oft unbiblische Lehren vertreten werden. Das Vorbereitungspapier für “ProChrist 2000” reflektiert klar und deutlich einen pluralistischen Geist. Denn es heißt darin: “ProChrist fördert die Zusammenarbeit der Christen aller christlichen Konfessionen und Gruppierungen”. Von daher kann der Behauptung, dass ProChrist ein Instrument der pluralistischen Ökumene ist, kaum widersprochen werden. Gegenwärtig hat ProChrist einen folgenschweren Kurs eingeschlagen. Man versucht unterschiedliche missionarische Gemeinschaften miteinander zu vernetzen, um sich mehr sozialpolitisch zu engagieren. Der Vorsitzende von ProChrist betonte, dass er hierbei auch die Beteiligung katholischer Christen begrüßen würde. Zitat: “ProChrist fühlt sich allen Menschen verbunden, die Jesus Christus als ihren Retter akzeptieren. Das war eine inklusivistisch-pluralistische Botschaft, ähnlich der des Christlichen-Studenten-Weltbundes. Er verkündete damals, “dass jeder, der sich für einen Christen hielt, die Mitgliedschaft erhalten konnte”. Eine andere ProChrist Parole lässt aufhorchen: “Wir engagieren uns als Christen für Gerechtigkeit und Versöhnung innerhalb unserer Gesellschaft”.

Das ist die pluralistische Philosophie aus dem “Bereich des blauen Schattens” (= der Freimaurerei ). Hier zeigt sich, wie bereits beschrieben, der typisch ökumenische Geist der “Herren des neuen Europa”, (…unter den 12 Sternen) die von Kirchen und Glaubensgemeinschaften vollen Einsatz zur Förderung von Versöhnung und Gerechtigkeit fordern. In diesem Geist bemüht sich ProChrist der großen Schwester, der Weltweiten Evangelischen Allianz (WEF) nachzueifern, der man den Status einer freimaurerisch gefärbten Menschenrechtsorganisation zuerkannt hatte. Dadurch gingen der Weltweiten Evangelischen Allianz auf internationaler Ebene manche Türen auf. Nun versucht ProChrist auf ähnliche Weise, nämlich durch ein verstärktes sozialpolitisches Engagement, ebenfalls den Zutritt zu den Etagen der “Mächtigen” zu erlangen. Die zentrale Botschaft, dass “allein Jesus Christus der Weg, die Wahrheit und das Leben ist”, wird durch den Geist des Pluralismus, Pragmatismus, Relativismus, durch Humanität und Toleranz, unterlaufen und zerstört. Diese Entwicklung wurde nicht zuletzt durch Billy Graham unterstützt. Er bezeichnete sich selbst einmal als ein “ökumenisches Wesen”. Dafür bekam er 1972 den Franziskaner Ehrenpreis verliehen, der jenen Personen angetragen wird, die einen “Beitrag zur Ökumene” geleistet haben. Der “Dr.-Titel” war ebenfalls ein Geschenk des Jesuiten Kollegs im Kloster Belmont. Graham´s pluralistisches Denken ließ ihn über die “Grenzen” hinaus mit Pastoren und Kirchenführern aller Couleur zusammenarbeiten, selbst mit jenen, die eine liberale und bibelkritische Theologie vertraten. Graham sagte 1951 einmal eine geplante Evangelisation ab, nur weil die Evangelikalen seiner pluralistischen Auffassung widerstanden und nicht bereit waren, mit Modernisten gemeinsam zu evangelisieren.

Dass die Evangelische Allianz voll hinter der Philosophie Grahams steht, zeigt ein kritischer Kommentar des Generalsekretärs zum Thema “große Koalition von Christen verschiedener Denominationen”. Zitat: “Natürlich waren sich nicht alle Mitarbeiter in allen theologischen Fragen einig. Wenn es in geistlicher Hinsicht um Leben oder Tod geht, sind Geschmacksfragen nebensächlich”. – Wenn Lehrfragen als Geschmacksfragen bezeichnet werden, könnte man das einen tödlichen Pluralismus nennen.

Quellen: http://www.oekumene-…d,21/Itemid,34/; www.horst-koch.de

Fazit:

Die Freimaurerei ist eine religionsvermischende Ideologie, die mit Gottes Wort nichts gemein hat. Der Schlachtruf der Ökumene „Gott will Einheit in Vielfalt“ ist ebenso in der Evangelischen Allianz sinngebender Faktor geworden. Die biblische Einheit ist dabei ignoriert worden und völlig auf der Strecke geblieben. Das Ergebnis sind unbiblische Vorgaben an eine verführte Christenheit. Tatsächlich wurde das Wort der biblischen Wahrheit verlassen. Der Zeitgeist regiert. Aus diesem Grund kann der aktuelle Vorsteher der Evangelischen Allianz dazu auffordern, dass sich die Gläubigen auf Veränderung ihrer biblischen Überzeugung z.B. in Bezug auf Homosexualität oder Islam einlassen sollen. Das Ergebnis ist, dass die Sünde umgekehrt wird in religiöse Akzeptanz. Das Wort Gottes wird beiseitegelegt und das Unrecht wird gesellschaftsfähig geredet. Das geschieht nicht aus aktuellem Zeitgeschehen, sondern ist ein Programm seit Gründung der Allianz. Wir müssen Gottes Wort mutig dagegen stellen.

Offenbarung 3:

1 Und dem Engel der Gemeinde zu Sardes schreibe: Das sagt, der die sieben Geister Gottes hat und die sieben Sterne: Ich weiß deine Werke; denn du hast den Namen, dass du lebest, und bist tot. 2 Werde wach und stärke das andere, das sterben will; denn ich habe deine Werke nicht völlig erfunden vor Gott. 3 So gedenke nun, wie du empfangen und gehört hast, und halte es und tue Buße. So du nicht wirst wachen, werde ich über dich kommen wie ein Dieb, und wirst nicht wissen, welche Stunde ich über dich kommen werde. 4 Aber du hast etliche Namen zu Sardes, die nicht ihre Kleider besudelt haben; und sie werden mit mir wandeln in weißen Kleidern, denn sie sind’s wert. 5 Wer überwindet soll mit weißen Kleidern angetan werden, und ich werde seinen Namen nicht austilgen aus dem Buch des Lebens, und ich will seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln6 Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt! 7 Und dem Engel der Gemeinde zu Philadelphia schreibe: Das sagt der Heilige, der Wahrhaftige, der da hat den Schlüssel Davids, der auftut, und niemand schließt zu, der zuschließt, und niemand tut auf: 8 Ich weiß deine Werke. Siehe, ich habe vor dir gegeben eine offene Tür, und niemand kann sie zuschließen; denn du hast eine kleine Kraft, und hast mein Wort behalten und hast meinen Namen nicht verleugnet. 9 Siehe, ich werde geben aus des Satanas Schule, die da sagen, sie seien Juden, und sind’s nicht, sondern lügen; siehe, ich will sie dazu bringen, dass sie kommen sollen und niederfallen zu deinen Füßen und erkennen, dass ich dich geliebt habe. 10 Dieweil du hast bewahrt das Wort meiner Geduld, will ich auch dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die kommen wird über den ganzen Weltkreis, zu versuchen, die da wohnen auf Erden. 11 Siehe, ich komme bald; halte, was du hast, dass niemand deine Krone nehme! 12 Wer überwindet, den will ich machen zum Pfeiler in dem Tempel meines Gottes, und er soll nicht mehr hinausgehen; und will auf ihn schreiben den Namen meines Gottes und den Namen des neuen Jerusalem, der Stadt meines Gottes, die vom Himmel herniederkommt von meinem Gott, und meinen Namen, den neuen. 13 Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!

Für mich kann es nur eine Schlussfolgerung geben:

Gehe aus, aus der Hure Babylon!


Rolf Wiesenhütter © alle Rechte an diesem Artikel vorbehalten.


Vernetzung von Ev. Allianz, Ev. Kirche, Freimaurer, New-Age und UNO (Baldur Gscheidle)

(kl_BaldurQuelle: Baldur Gscheidle https://der-ruf.info)

Deutsche Evangelische Allianz

Im Jahr 1846 wurde die Evangelische Allianz[1] und im Anschluss auch der EC, YMCA/CVJM sowie auch die Deutsche Studenten Mission gegründet.[2] 1895 der Christliche Studentenweltbund. Laut dem ökumenischen Katechismus wurzelt der Weltkirchenrat in diesen drei christlichen Organisationen.

Erich Beyreuther erwähnt in seinem Buch, „Der Weg der Evangelischen Allianz in Deutschland“: „Wir sind gehalten, unseren von den Vätern der Evangelischen Allianz seit 1846 eingeschlagenen Weg beizubehalten: Allianz ist eine Einheitsbewegung, die gläubige Brüder und Schwestern aus allen Kirchen, Freikirchen und Gemeinschaften umfasst – Ökumene ist eine Einheitsbewegung, die die verschiedenen Kirchen und Freikirchen auf der Welt mit dazu entsandten Delegierten umfasst.[3]

Paul Deitenbeck äußert sich zum Allianztag am 9. September 1965: Es gibt keinen Christen, der nicht irgendeine Glaubensherberge (Kirche) angehört, er sei denn ein Schwärmer. Die Allianz ist eine Bruderschaft und nicht eine Gemeinschaft von Kirchen. Die Ökumene ist nötig.[4]

  1. Beyreuther schreibt in seinen Anmerkungen: Die Evangelische Allianz ist eine Bruderschaft von Christusgläubigen aus Landeskirchen, Freikirchen, innerkirchlichen Gemeinschaften und freien werken, die im Glauben persönliche Lebensgemeinschaft mit Jesus haben. Sie unterscheidet sich daher von der Ökumene.[5] Diese verschiedenen Aussagen klingen allerdings recht widersprüchlich.

Die Evangelische Allianz wurde im Jahr 1846 in London im größten Freimaurer Tempel der Stadt, der Freemason’s Hall, gegründet. Dies beschreibt Karl Heinz Voigt in seinem Buch über die Evangelische Allianz.[6]

Vom 01.10. – 03.10.1845 berief Thomas Chalmers die erste vorbereitende Konferenz nach Liverpool ein. Die Gründungskonferenz fand dann am 19.08.1846 um 10 Uhr im Freimaurer-Tempel „Freemason Hall“ in London statt. Zum Vorsitzenden der Gründungsversammlung wurde Sir Eardley Culling gewählt, der unter die Väter der Evangelischen Allianz gezählt wird, obwohl er politisches Mitglied der liberalen Partei!) Englands war. Er forderte schon damals Gleichberechtigung aller Religionen. Die erste internationale Allianzkonferenz auf deutschem Boden war 1857 in Berlin. Die Deutsche Evangelische Allianz (DEA) stand von Anfang an unter der Schirmherrschaft des Preußischen Königshauses, das immer Protektor der Preußischen Großloge. [7]

Die Sitzungen der Londoner Allianz fanden über lange Jahre in dieser Loge statt. Dies berichtet Erich Erich Erich Beyreuther in seiner Arbeit über den Werdegang der Evangelischen Allianz.[8]

Der wichtigste Mitbegründer der EA war Thomas Chalmers.[9] Er gehörte nach Auskunft der Großloge von Schottland seit 1800 zur Freimaurerloge No 101 in Forfarshire. Chalmers war der wichtigste Begründer der Evangelischen Allianz. (Siehe auch) [10]

Dies erwähnt auch Thomas Schirrmacher. Er schreibt unter dem Pseudonym Hermann Neuer in seinem Buch „Die Freimaurer Religion der Mächtigen“: [11]

schigolioSchirrmacher & Bergoglio

In Preußen und Großbritannien wie auch in anderen Ländern waren es die formellen Oberhäupter der Evangelischen Kirchen, die zugleich der Freimaurerei vorstanden und in Großbritannien nicht nur das Königshaus, sondern ungezählte Bischöfe und Erzbischöfe de anglikanischen Kirche, die einer Freimaurerloge angehörten, ganz abgesehen davon, dass zwei Geistliche am Anfang der Geschichte der Freimaurerei ab 1717 stehen.[12]

Schirrmacher über sich selbst:

Prof. Dr. theol. Dr. phil. Thomas Schirrmacher (geb. 1960) ist Sprecher für Menschenrechte der Weltweiten Evangelischen Allianz, die weltweit etwa 400 Mio. evangelische Christen vertritt und Direktor von deren 2006 gegründeten Internationalen Instituts für Religionsfreiheit (Bonn, Kapstadt, Colombo). Er ist Geschäftsführer des Arbeitskreises für Religionsfreiheit der Deutschen und der Österreichischen Evangelischen Allianz. Dazu Vorstandsmitglied der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte.[13]

Mittlerweile gehört er allerdings selbst zum System. [14]

Die Nähe zur FM wird von offiziellen Stellen der Evangelischen Allianz bagatellisiert und abgestritten, viele (religiöse) Vereine hätten schließlich in dieser „Masonic Hall“ ihre Tagungen abgehalten, weil diese eben die einzige Halle mit einer entsprechenden Größe war.

  1. Hauzenberger schreibt: „Beschuldigungen der angedeuteten Art blieben nicht aus, besonders die im Blick auf die in Berlin geplante weltweite Allianzkonferenz von 1857“. [15]

Dagegen ist im Internationalen Freimaurer Lexikon unter dem Stichwort Hall zu lesen:

Man bezeichnet im heutigen angelsächsischem Sprachgebrauch als Masonic Hall ein Gebäude, das ausschließlich freimaurerischen Zwecken dient, während als Masonic Building Gebäude bezeichnet werden, die auch an profane Betriebe und andere mehr, Räume abgeben.[16]

Man kann sich die sicher berechtigte Frage stellen, ob diese anderen Mitbenutzer der „Hall“ nicht ebenso der Freimaurerei recht nahe stehende Organisationen und Vereine waren und sind. Ich denke, dieser Schluss liegt nahe. Ist doch Großbritannien ein Land, das eine sehr hohe Zahl an Freimaurerlogen und Logenmitgliedern besitzt.

Im Buch „Die Freimaurer“ von Eugen Lennhoff wird erwähnt, dass es in USA Logen u.a. für Rotarier und ebenfalls für Mitglieder des YMCA / CVJM gibt.[17]

Der Gründer des Roten Kreuzes und Mitbegründer des CVJM, Henri Dunant, war Freimaurer. Er hatte sich nach seinem Tode verbrennen lassen.[18]

Das Evangelische Gemeindeblatt für Württemberg berichtet zum 150 jährigen Jubiläum der Evangelischen Allianz, dass Dunant der erste Sekretär der Schweizer Evangelischen Allianz war.[19]

Die Freimaurerei sowie auch die Evangelische Allianz wurden schon 1854 von dem evan­gelischen, orthodox protestantischen Pfarrer Hengstenberg in seiner Zeitung heftig an­gegriffen. Er stieß auf erbitterten Widerstand des preußischen Königs, dem späteren Kaiser Willhelm I., der schon als Prinz Protektor der preußischen Freimaurerei war. Auch der Pietist Friedrich von Oertzen reihte sich hier gegen die freimaurerische Verbindung der Allianz ein; er war jedoch in seinen Angriffen zurückhaltender.[20]

Wissenswert ist nun, dass sowohl das Internationale Freimaurer-Lexikon[21] als auch in Schriften der Evangelischen Allianz[22] Hengstenberg als Feind und Gegner sowohl von Freimaurerei als auch der Evangelischen Allianz bezeichnen.[23]

… Pfarrer Stahl und Hengstenberg hatten den freimaurerischen Hintergrund erkannt und davor gewarnt. Dann wurden sie vom Allianz-Präsident Eardley mit „engherzige Pharisäer“ abgetan und die Unterwanderung nahm ihren Lauf.[24]

Er und ein paar Wenige hatten damals bemerkt, was gespielt wurde. Wie man heute sehen kann, mit Erfolg. Alle Mühen der warnenden Stimmen waren vergebens. Es gibt sicher keinen Lebensbereich mehr, welcher nicht dem Einfluss dieser mächtigen Gruppierungen irgendwie ausgesetzt ist.

Sehr bemerkenswert und aufschlussreich ist eine Anzeige, die in der Freimauerzeitschrift „HUMANITÄT“ erschien: Hier warb der Bach-Verlag F. Hänssler, einst Neuhausen-Stuttgart, für sein Jahrhundert-Paket zum Bachjahr 1984.[25] Da kann man schon mehr als erstaunt darüber sein, solche Verbindungen zu entdecken.

Die Freimaurer geben sich in der Öffentlichkeit als der Humanität verpflichtet, der Mensch ist die allein ausschlaggebende Mitte. Sie plädieren dem Äußeren nach für Toleranz aller Religionen, sind aber ein verschworener Geheimbund, der das Ziel hat, eine Welt zu schaffen, eine Welt ohne Jesus Christus, politisch sowie auch religiös. Wie weit ihnen das schon gelungen ist, kann man an den Erfolgen dieser Einheitsbestrebungen der Kirchen und Religionen sowie auch der Völkergemeinschaft im politischen Bereich ablesen. Man denke an das Vereinte Europa oder die UNO, sowie den Weltkirchenrat; sie alle sind auf das engste miteinander verbunden und verflochten. Die UNO wird als die große Weltloge der Freimaurerei bezeichnet, mit ihrem Sitz im Glaspalast in New York.[26]/[27]

UNO kann auch als „Universal Nation of Oneness“ gelesen werden. Das ist die „Universale Nation der Einheit.“[28]

Zu den Freimaurern gehören auch die verschiedenen Service Clubs Die so genannten Service-Clubs wie z.B.: Rotary, Lions, Zonta, Inner-Wheel, Kiwanis, Civitan, Zonta, Sooptimist, Round Table, Ambassador, FiftyOne, Ladies’Circle, Interact, Totaract, Leo, Kiwanis-Junior, Henry Dunant-Club oder les Vieux-Grenadiers de Genève und viele andere mehr, sind die verlängerten Arme der Freimaurerlogen. Sie sind sozusagen das Fußvolk der Freimaurer.

Die Service-Clubmitglieder (wie die Rotarier…) verrichten zwar keine Tempelrituale, wie sie in den Logen praktiziert werden, wirken aber ganz im Geist der Freimaurer-Loge. … Die Freimauer wollen mittels menschlicher Anstrengungen einen besseren Menschen und eine bessere Gesellschaft schaffen. Ganz im Sinne der Selbsterlösung, ohne Gott, und vor allem ohne Jesus Christus. … Die Freimaurer wollen, dass die Christen in jeder Beziehung toleranter werden, damit sie alles in allem miteinander vereinen und vermischen können. Dazu wird die Sünde bagatellisiert und das Gute mit dem Bösen vermischt. [29]

In christlichen Ländern liegt in der Regel eine Bibel auf dem Altar der FM-Loge oder in dem Tempel. In islamischen Ländern der Koran, in anderen Religionen deren entsprechendes heiliges Buch auf. Im FM- Lexikon steht unter dem Stichwort Bibel folgendes:

Die Bibel hat in den heutigen FM Logen keinerlei dogmatische, sondern nur symbolische Bedeutung, wobei es dem Einzelnen freigestellt ist, in ihr das heilige, religiös verpflichtende Buch, oder die auf jahrhundertelanger Entwicklung begründete, allgemein verpflichtende Sittenlehre, also ein ethisches Dokument zu erblicken. Dass in der Bibel ihrer Entstehung nach zahlreiche Erzählungen, Legenden und Fabeln enthalten sind, die der heutigen Sittenlehre nicht mehr entsprechen, kann den Wert dieses Buches in keiner Weise herabsetzen. In Frankreich wurde 1877 vom »Grand Orient de France« gleichzeitig mit der Streichung des A. B a. W., des Allmächtigen Baumeisters aller Welten aus der Verfassung, und den Ritualen, auch die Bibel abgeschafft.[30]

Das, man kann schon sagen, besonders Makabre an der ganzen Sache ist, dass einer der Hauptinitiatoren und die treibende Kraft dieser Entscheidung, ein protestantischer französischer Pfarrer war. Sein Name: Pfr. Desmons. Der Bericht über den Vorgang ist hinreichend von Seiten der Freimaurer dokumentiert.[31] „Desmons war es, der den Grande Orient de France vor allem dazu bewog, das Symbol des A.B.a.W.[32], als seiner Auffassung von unbedingter Gewissensfreiheit widersprechend, fallen zu lassen.“

Bemerkenswert ist, dass die Weltweite Evangelische Allianz jetzt einen ständigen Beobachterstatus bei der UNO besitzt.[33]

Dasselbe gilt auch für die Baptisten, die Methodisten, den YMCA/CVJM und die meisten Freikirchen. Die Heilsarmee, die Konferenz Europäischer Kirchen, KEK, der Lutherische Weltbund, der Reformierte Weltbund, alle sind über den WCC, den Ökumenischen Rat der Kirchen, mit den Organisationen der UNO, oft sogar mehrfach, verknüpft. Ebenso sind auch der „Heilige Stuhl“ sowie die Katholische Weltunion der Presse bei der UNO vertreten. Die Christlich Demokratische Internationale, sowie auch die Sozialistische Internationale sind hier ebenfalls repräsentiert.[34]

Auch die Herrnhuter Brüdergemeine ist hier noch zu nennen: Sie hat ebenfalls enge Verbindungen zur Freimaurerei.[35]

Ihr deutscher Zweig ist festes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK), beteiligt sich am Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) und ist sowohl assoziiertes Mitglied der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Gastmitglied der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) und steht der Deutschen Evangelischen Allianz (DEA) nahe. [36]

Seit die EKD 1990 in Brüssel ihr Büro einrichtete, gibt es einen informellen, aber regelmäßigen Dialog zwischen den Landeskirchen und der „Europäischen Kommission“ der EU … Die Kirchen sind besonders gefragt, wenn es um das Zusammenleben der verschiedenen volklichen, kulturellen und religiösen Gemeinschaften in unserem Erdteil geht. Der Präsident der Kommission sähe es deshalb gern, wenn die Kirchen das Gespräch zwischen Christen Muslimen und Juden vorantrieben.

Bei bestimmten Themen fragt die Kommission bei der Europäischen Ökumenischen Kommission für Kirche und Gesellschaft (EECCS) an, zu deren beratenden Mitgliedern auch die Deutsche Evangelische Allianz gehört. Es geht um das Förderprogramm: „Eine Seele für Europa.“ [37]

Die EU ist wiederum mit der UNO vielfach vernetzt. Die UNO hat es sich zur Aufgabe gemacht, die ganze Menschheit global in ihrem Sinne zu erziehen. So sagt R. Muller, ein hoher UNO Beamter, über die Gruppe der neuen Welt Diener, ihre Aufgabe sei es, die öffentliche Meinung zu formen, um so die Grundlage für die schließlich zu erreichende Einheit der Welt zu schaffen. R. Muller schreibt weiter:[38]

Die UNO begann als eine Art globales Gehirn zu arbeiten. Das Ziel ist im Blick auf das nächste Jahrhundert Harmonie zwischen den Nationen, Rassen, Kulturen und Religionen herzustellen. Mit der Verwirklichung dieses Zieles wird es gelungen sein, den Himmel auf die Erde zu bringen, die gesamte Menschheit zu einem großen Ganzen zu verschmelzen.[39]

Nochmals zur Evangelischen Allianz:

Die EA wurde gebildet, um der Zersplitterung in der evangelikalen Welt entgegen zu wirken, um die von Jesus in Joh 17 erbetene Einheit der Christen herzustellen. Dabei wird heute auch von einer Einheit in „versöhnter Verschiedenheit“ gesprochen. In den Leitlinien zur Zusammenarbeit mit den verschiedenen so genannten evangelikalen Glaubensrichtungen wird gefordert, dass keiner sein „Sonderglaubensgut“ gegenüber den anderen hervorhebt.[40]

Dadurch wird falsche Lehre zum „Sonderglaubensgut und Frömmigkeitsstil“ bagatelliisiert, das heißt, es gibt keine absolute biblische Wahrheit mehr. Man einigt sich auf einen schmalen Grundkonsens. Wahrheit hat eine große Bandbreite bekommen und unterliegt nur noch der menschlichen Beliebigkeit. Sollte es nun ein reiner Zufall sein, dass ausgerechnet die Evangelische Allianz dieses Schlagwort „Einheit in der Vielfalt“ nicht nur als Buchtitel herausgegeben, sondern auch als Programm für sich formuliert hat? [41]

Nun gebraucht neuerdings auch die Katholische Kirche diesen Ausdruck. Der Katholikentag 1998 in Mainz stand unter dem Leitwort „Gebt Zeugnis von eurer Hoffnung“. Die Arbeitsgemeinschaft Marianischer Vereinigungen (AMV) war dabei mit dem Ziel, Maria als Helferin für die Neuevangelisierung ins Bewusstsein zu rufen. Zugleich wollte sie die ‚Einheit in der Vielfalt‘ der Marianischen Bewegung deutlich machen.“ [42]

Unter der Überschrift „Visionen für einen Pietismus 2000“ berichtet idea zum 150 jährigen Jubiläum der Evangelischen Gesellschaft in Deutschland (anwesend u.a. Chr. Morgner):

„Der künftige Pietismus wird, so der pietistische Theologe Hansjörg Bräumer eine grüne Bewegung im wahrsten Sinne des Wortes sein. Er solle die Schöpfung bewahren und alles vermeiden, was das von Gott Geschaffene verletze oder zerstöre.“ [43]

In idea wird von einem Treffen der Weltweiten Evangelischen Allianz mit dem religiösen Oberhaupt des tibetanischen Buddhismus, dem Dalai Lama, berichtet.[44]

Er ist nach buddhistischem Glauben die Wiedergeburt seines verstorbenen Vorgängers. Buddhisten verehren ihn als lebenden Gottkönig. Der Buddhismus ist eine der okkultesten Bewegungen schlechthin.

Rolf Hille, der Vorsitzende der DEA, war mit auf diesem Treffen und hatte diese Begegnung befürwortet. Die Kritik der Bekenntnisbewegung an diesem Treffen wurde von der DEA zurückgewiesen. „Schließlich habe die UNO das Engagement der Weltweiten Evangelischen Allianz dadurch anerkannt, dass sie der WEA-Kommission (WEF) für Religionsfreiheit den Status als UN-Menschenrechtsorganisation verliehen haben.“ [45] So Rolf Hille.

Schweizer Evangelische Allianz löst sich von der Freimaurerei

Am 8.3.1999 hat die SEA ein offizielles Schuldbekenntnis über ihre Verbindung der Evangelischen Allianz zur Freimaurerei abgelegt. Der Zentral Vorstand der SEA, Deutsche Sektion, hat sich im „Lihn“ in Filzbach mit folgendem Gebet von den Machenschaften der und Verbindungen zur Freimaurerei losgesagt:

Wir entsagen dem okkulten Freimaurertum und erklären, dass wir als Vertreter der SEA-DS uns allein dem dreieinigen Gott der Bibel und seinen Grundsätzen verpflichtet wissen. Wir tun Buße und stellen uns unter die Schuld der unserer Vorgänger, wo sie durch Arroganz, Besserwisserei, Hochmut und Verschleierung dem Reich der Finsternis Raum gewährt haben. Wir brechen im Namen von Jesus Christus den Fluch des Freimaurertums über der Evangelischen Allianz-Bewegung. Wir erbitten die Führung des Heiligen Geistes zur Einheit des Leibes Christi und zum Wohle aller Menschen im Sinne des Evangeliums.

Anschließend sind die entsprechenden Unterschriften des Zentral Vorstandes in Faksimile wiedergegeben.[46]

Nun hat sich auch idea mit dieser Lossage der SEA von der Freimaurerei befaßt.[47]

Allerdings wird hier die ganze Angelegenheit beträchtlich heruntergespielt und bagatellisiert. Rolf Hille, damals 1.Vorsitzender der Deutschen Evangelischen Allianz, meinte:

„Die einzige Verbindung der Allianz zur Freimaurerei war, dass die EA 1846 in einem Londoner Freimaurer Lokal gegründet wurde.“

Dieses „Lokal“ war in der Tat jedoch wie oben schon erwähnt, der größte damalige Freimaurertempel in London! In diesem Tempel waren die 904 Gründungsmitglieder der Evangelischen Allianz 1846 beieinander. Dieser Freimauertempel war die Geburtsstätte der EA. Ob wohl damals die Apostel die „Gemeinde“ auch in einem heidnischen Götzentempel gegründet hätten?

Das schon angeführte FM- Lexikon gibt auch über den FM- Tempel erschöpfende Auskunft wie es unter den Freimaurern dort zuging:

In ungewöhnlich feierlicher Weise wurde am 27. Dezember 1813 in einer großartigen Versammlung die „United Grand Lodge“ geschaffen. Diese „Grand Assembly“ wird mit Recht der größte Tage der englischen Freimaurerei bezeichnet. In feierlicher Prozession hielten die beiden Großlogen in den Festtempel der Freemasons Hall ihren Einzug.

Unter Orgelklängen wurde die „Ewige Union“ von den beiderseitigen Großkaplänen, den Reverends Dr. Barry und Dr. Coghlan, verkündet und von der Riesengemeinde mit brausendem „So mote it be!“[48] aufgenommen.

1883 zerstörte eine Feuersbrunst das 1784 erbaute Großlogenhaus, die Freemasons Hall. Der Tempel wurde wieder aufgebaut, erwies sich aber bald als zu klein. So wurde ein neuer Maurertempel errichtet, die „Masonic Peace Memorial Hall“, die im Mai 1931 teilweise bezogen werden konnte.[49]

Wie sieht es heute aus?

Ein Großteil der Bischöfe und Bischöfinnen der EKD, sowie auch die Bischöfe der RKK gehören dem freimaurerischen Rotary Club an.

Aus der EKD, nur um einige Namen zu nennen: Heinrich Bedford-Strohm, Margot Käßmann, Wolfgang Huber, Kirsten Fehrs, Jochen Bohl, Heinrich Herrmanns, Ralf Meister.

RKK die Bischöfe Marx, Mixa, Lehmann, Algermissen, Fürst. Sogar Papst Franziskus ist Ehrenmitglied im Rotary Club Buenos Aires. Franziskus hat auch Verbindung zur jüdischen Loge B’nai B’rith, und kann als eine Art jüdischer Form der Freimaurerei bezeichnet werden. Er veranstaltete 2013 in der katholischen Kathedrale in Buenos Aires ein Interreligiöses Ritual, eine Holocaustgedenkliturgie zum Gedenken an die Opfer der NS- Zeit. [50]

Auch Dr. Michael Diener soll hier noch erwähnt werden. Präses des Gnadauer Verbandes, Vorsitzender der DEA und Mitglied der Synode der EKD. Er wurde jetzt in den Rat der EKD gewählt. Vor seiner Berufung als Präses des Gnadauer Gemeinschaftsverbandes war er Mitglied im freimaurerischen Rotary Club in Pirmasens. Er wurde mit Wissen der Delegierten über seine Mitgliedschaft beim RC in dieses Amt berufen. Nach Amtsantritt verließ Diener diesen Verein in Pirmasens. Es ist nicht bekannt ob er jetzt einem anderen Ortsverband angehört, jedoch hat er, wie an seinen Äußerungen und an seinem Verhalten ersichtlich, diesen „Maurergeist“ noch in sich. Diener und auch Jürgen Mette haben sich jetzt hinter Bedford-Strohm gestellt, der die unselige Asylpolitik der Bundeskanzlerin Frau Merkel befürwortete.

Einige Mitglieder der Bundesregierung im RC:

Angela Merkel, Helmut Kohl, Norbert Lammert, Horst Seehofer, Friedrich Merz, Christian Wulff usw. Volker Kauder, aus dem Lions Club. Kohl und Merkel sind außerdem Mitglieder der mächtigen jüdischen Loge B’nai B’rith. Zu dieser Loge gehören z. B. Auch Henry Kissinger

Ebenfalls gilt dies für die Konrad-Adenauer-Stiftung. [51] Diese Stiftung ist ebenfalls eng mit Rotary verbunden.[52] Mächtige und einflussreiche Personen aus Wirtschaft, Großbanken, den Medien, Justiz, Notare, Ärzte, Pfarrer usw. sind hier miteinander verknüpft und vernetzt.

Zahlreiche Leute aus Politik, Großbanken und Wirtschaft gehören auch der Atlantik Brücke an. [53] Sie regieren die Welt.In der Tat ist das die Religion der Mächtigen, wie es Thomas Schirrmacher in seinem Buch beschrieben hat.

Allianz und Charismatik

Im Zusammenhang mit dem Toronto-Segen schrieb Christoph Morgner 1995 als Präses des Gnadauer Verbands und Mitglied im Gesamtvorstand der Deutschen Evangelischen Allianz in idea zum Thema Berliner Erklärung: Wir benötigen keine neue Erklärung. Die alte reicht völlig aus“.

„Diese wurde vor allem durch die Vorgänge in Kassel ausgelöst, die ähnlichen Charakter hatten, wie die des ‚Toronto Segens‘ heute. Damals mußte die Polizei einschreiten. Welch eine Schande für das Evangelium! Ich rate allen, die Berliner Erklärung, um derentwillen wir in der Gemeinschaftsbewegung von Pfingstlern und Charismatikern heftig gescholten werden, hervor zu holen und darin gründlich zu lesen. Eine derartige Bewegung als von Gott geschenkt anzuerkennen, ist uns unmöglich“! [54]

Während Allianz und Gnadau sich noch mehr oder weniger heftig öffentlich gegen die Aufhebung der Berliner Erklärung wandten, saßen Allianz und Pfingstler schon lange Jahre miteinander am Verhandlungstisch. Im Jahre 1996 war in derselben Zeitschrift unter dem Titel „Ein Jahrhundertereignis“ zu lesen, dass diese trennende BE nun doch endlich sozusagen vom Tisch ist. Alles mit schönen Worten diplomatisch umhüllt und so hingestellt, dass man denken konnte, es ist nun doch alles wieder in bester biblischer Ordnung, diese Kreise sind in sich gegangen und haben sich geändert.

Die außerbiblischen Phänomene und falschen Lehren sind zur Seite gelegt, jetzt kann man wieder ganz neu miteinander beginnen. Pfingst- und charismatische Zeitschriften sprechen dagegen von einem Sieg, einem neuen Aufbruch.

„Endlich ist dieses Hemmnis, die BE vom Tisch.“ Liest man nun die Unterschriften unter diesem neuen Dokument, „Kasseler Erklärung“ genannt, so findet man hier neben Rolf Hille, Hartmut Steeb, Peter Strauch auch den schon erwähnten Pfarrer Christoph Morgner![55] Wer hat Morgner wohl zu einer solch schnellen Änderung seiner Meinung veranlasst?

Gerhard Bially schreibt in seiner Zeitschrift Charisma, dass „diese neue Erklärung unter anderem, auch unter dem Druck des Auslandes zustande gekommen“ ist.[56] Ein sehr guter Artikel ist nun von Walter Rominger erschienen.[57] Auch er bestätigt die oben angeführte Aussage.

Auf der Herbsttagung des Westfälischen Arbeitskreises der Bekenntnisbewegung sagte der stellvertretende Vorsitzende des Arbeitskreises, Pfarrer i. R. Otto Pietsch, unter anderem:

Auch die DEA stehe unter dem Druck des Zeitgeistes, wie die Einbeziehung der Charismatiker in die Ökumene der Evangelikalen zeige. Der Evanglikalismus, wie er sich heute darstellt, habe sich an die Lebensart des Modernismus angepasst. Pietsch kritisierte in diesem Zusammenhang die evangelistischen Konzepte von „ProChrist“ und „Willow Creek“. Das Evan­gelium bedürfe keiner Ergänzung durch zeitgemäße Methoden.[58]

Dr. Christoph Morgner, damals Präses des Gnadauer Verbandes, übte Kritik am gegenwärtigen Kurs der Bekenntnisbewegung „Kein anderes Evangelium“. Er bezeichnete sie als reine Protestbewegung, die sich auf Dauer selbst zerfleische.[59]

Aus der Zeitschrift Charisma:

„Segen oder Fluch? 100 Jahre Berliner Erklärung“ lautet das Titelthema der Herbstausgabe von Charisma – come Holy Spirit. Die neue Nummer der unabhängigen, jedoch ökumenisch geprägten Abonnementszeitschrift widmet sich einem Jahrhundertthema: der Verwerfung der Pfingstbewegung in der sog. Berliner Erklärung. Gerade im 21. Jahrhundert, in dem das pfingstlich-charismatische Segment der Christenheit weltweit am schnellsten wächst, ist eine Reflexion der BE und eine Aufarbeitung dieser Altlast Gebot der Stunde. Fachleute/geistliche Leiter von „beiden Seiten“ nehmen in dieser 150. Charisma-Ausgabe Stellung: Pfarrer Swen Schönheit, der einst seine Examensarbeit über dieses Thema schrieb und deshalb auch als Referent zu dem Gebetstag am 15. Sept. 2009 eingeladen wurde, fragt in seinem Gast-Editorial: „Haben wir den Heiligen Geist betrübt?“ „Ja“, antworten Hunderte von engagierten Christen, die sich deshalb auf den Weg nach Berlin machen, um hier (in der gastgebenden „Gemeinde auf dem Weg“ mit Pastor Dr. Wolfhard Margies) am 15. September 2009, also 100 Jahre nach Unterzeichnung jenes umstrittenen Dokuments, um Vergebung und um ein verstärktes Wirken des Heiligen Geistes zu bitten. Mehrere geistliche Leiter/innen, denen es gar nicht darum geht, genannt zu werden, haben während der vergangenen Wochen und Monate das angehängte Gebet verfasst. Es ist aus ihrem Herzen geboren – in der Hoffnung, dass es auch repräsentativ sein möge für viele Christen in unserem Land. Am 15. September 1909 unterzeichneten über 50 geistliche Leiter Deutschlands die „Berliner Erklärung.

Damit wollten sie die nach ihrer Meinung schädlichen Einflüsse einer erwecklichen Veranstaltungsreihe in Kassel beenden. Von dieser Zeit an zog sich ein tiefer Riss durch die verschiedenen Gemeinschaften der Christen in unserem Land. Seit etwa zwei Jahrzehnten gehen Christen und Gemeinden unterschiedlichster Strömungen wieder stärker aufeinander zu.

Es gab und gibt inzwischen viele Begegnungen, tiefe Versöhnung und konstruktive Zusammenarbeit. Gott sei Dank! Es ging jedoch vor 100 Jahren nicht nur um die zwischenmenschliche Ebene der Beziehung zwischen Glaubensbrüdern, sondern vor allem um die Beziehung zu Gottes Geist. Wir haben den Heiligen Geist betrübt, ihn kontrolliert und Blockaden aufgebaut, die sein Wirken in unserem Land bis heute spürbar einschränken. Wir glauben, Gott will in unserem Land neu seinen Heiligen Geist in seiner ganzen Fülle ausgießen.

Wir laden alle nach Berlin ein, die bereit sind … sich unter die Schuld der Vergangenheit zu stellen und stellvertretende Buße zu tun. …den Heiligen Geist in unserem Land neu willkommen zu heißen. …sich Jesus Christus neu hinzugeben, der Leitung des Heiligen Geistes zu vertrauen und ihm Freiraum zu geben, wie er wirken will und wo er uns hinführen möchte. Wir gehen gemeinsam folgende Schritte …

  1. Wir schauen zurück, beugen uns vor Gott und stellen uns mit unter die Schuld, den Geist Gottes betrübt zu haben. Wir bitten Gott um Vergebung für die Ausgrenzung und Reglementierung seines Geistes.
  1. Wir freuen uns über das, was inzwischen geschehen ist: über die Leiter, die aufeinander zugegangen sind und über Christen, die sich neu für das Wirken des Heiligen Geistes geöffnet haben.
  1. Wir beten: „Komm, Heiliger Geist!“ Wir heißen den Geist Gottes willkommen und bitten ihn, mit seiner ganzen Fülle, seinen Gaben, seinen Früchten und seiner Leitung in Deutschland zu wirken.[60]

Heute sitzen verschiedene charismatische Leiter im Hauptvorstand der DEA. Charismatiker im DEA- Hauptvorstand, weitere sind als Mitglieder aufgeführt.

Im Dezember 2012 teilte idea.de mit: Die Deutsche Evangelische Allianz reagiert auf den Wandel in Kirche und Gesellschaft mit der Berufung von 13 Personen in ihren Hauptvorstand, die für diese veränderte Situation stehen: Sie vertreten Charismatiker, Migranten, Jugend- und Frauenbewegungen. Dass während der Ära des DEA-Vorsitzenden Michael Diener (ehemals Mitglied im Rotary Club Pirmasens- Präses des

Gnadauer Gemeinschaftsverbandes) ein hoher Prozentsatz der Neuberufenen gerade aus dem pfingstlich-charismatischen Aufbruch kommt, ist für Kenner der jüngeren Kirchengeschichte etwas ganz Besonderes (wir verweisen dazu auf unsere Charisma-Ausgaben 98 und 150). Einige dieser neuen Vorstandsmitglieder, die auch mit unserer Zeitschrift enger verbunden sind, möchten wir Ihnen nun vorstellen:

  • Richard Aido, New Life Church mit Sitz in Düsseldorf. Er ist der erste Afrikaner, der in den Hauptvorstand der DEA berufen wurde.
  • Frank Bauer (JMEM) ist der Vorsitzende von Jugend mit einer Mission in Deutschland.
  • Henning Dobers, Pfarrer, leitet seit Sommer 2011 die Geistliche Gemeinde-Erneuerung in der EKD.
  • Astrid Eichler, Pfarrerin aus der ehemaligen DDR ebenfalls GGE. (Die GGE, ist der „charismatische Flügel innerhalb der evangelischen Landeskirche“).
  • Peter Wenz, ordinierter BFP-Pastor Gospel-Forum Stuttgart mit ca. 4.000 Besuchern pro Wochenende Sprecher des Kreises Charismatischer Leiter in Deutschland. Wenz gehört zur „Wort des Glaubens Bewegung“.

Die Wort-des-Glaubens-Bewegung unterscheidet zwischen zwei Arten von Lehre: Logos und Rhema: Logos sei die vernünftige Rede, das geschriebene Wort der Bibel, theologische Reflexion und Lehre. Rhema hingegen sei das Wort Gottes, das sich „ereignet“. Es bezeichne einen bestimmten ekstatischen Zustand, in dem einem das Wort Gottes bewusst wird. Man erfahre biblische Wahrheiten existentiell, spüre, wie sie für das eigene Leben Bedeutung haben. Dies sei der Zustand, der eigentlich dem Glauben (wie oben definiert) vorausgehe. Recht plötzlich erhalte man einen tieferen oder gar korrigierten Einblick in biblische Zusammenhänge, und es steige der Mut in einem auf, diese auf sein Leben zu beziehen. [61]

Selbstverständnis der DEA-Hauptvorstandes: Der Hauptvorstand der Deutschen Evangelischen Allianz versteht sich als ein geistliches Gremium zur Förderung der Einheit der Gemeinde Jesu, zur Entwicklung

von Initiativen, zur Herausgabe von Stellungnahmen zu aktuellen theologischen und gesellschaftlichen Fragen und zur Pflege der internationalen Beziehungen zur Europäischen und zur Weltweiten Evangelischen Allianz. Er leitet und verantwortet die Arbeit der Deutschen Evangelischen Allianz. Der Hauptvorstand trägt die Dienste der Werke der Evangelischen Allianz mit. Er sucht die Zusammenarbeit mit anderen evangelikalen und evangelistisch-missionarisch ausgerichteten Zusammenschlüssen.

Weitere Mitglieder finden sich unter dem Link:[62]

Eines der Ziele der Freimaurer ist die Untergrabung des Vertrauens in das Christentum inkl. aller christlichen Ideen. Hinter den Kulissen gibt es nicht nur enge Verbindungen zwischen den Religions-/Spirit-/Sektengemeinschaften, sondern ihre Rechtsanwälte arbeiten schon seit Jahren zusammen und informieren sich als Kollegen über Rechtsstreitigkeiten, in denen die unterschiedlichen Gruppierungen verwickelt sind. Um hier effizienter und effektiver wirksam zu werden, wurde 1992 „Firephim“ gegründet, die französische Abkürzung für „Föderation religiöser und philosophischer Minderheiten“. Zu den von Firephim vertretenen Gruppierungen zählen u.a. Scientology, die Vereinigungskirche (Moonies), die Raelians (ein UFO-/ Sexcult), keltische Druiden, Satanisten, Transzendentale Meditation, die Memphis- und Misraim-Riten der Freimaurerei, die Zeugen Jehovas, Wicca Occidental, frühere Kinder Gottes, Baha`i. 28 Freimaurerlogen haben am 7. September 2015 eine offizielle Erklärung zum Flüchtlingsthema herausgegeben. »[…] Unter den Unterzeichnern befinden sich der Großorient von Frankreich, die Großloge von Österreich, der Großorient der Schweiz, die Großloge von Frankreich, der Großorient von Belgien, die Großloge von Belgien, der Großorient von Kroatien, der Großorient von Irland, die Großloge von Italien, der Großorient von Luxemburg, der Großorient von Polen, der Großorient von Portugal, der Großorient von Griechenland, die Weibliche Großloge der Türkei und andere mehr. Sie fordern die europäischen Regierungen nicht nur auf, die anströmenden Einwanderer aufzunehmen, sondern in Zukunft immer mehr aufzunehmen. Die Freimaurer beweisen damit untereinander eine beeindruckende Übereinstimmung in den Absichten von der Türkei bis Portugal, von Italien bis Irland und Polen. Darüber hinaus machen sie auch eine faktische Konvergenz mit den offiziellen Strategien der Europäischen Union und der meisten EU-Mitgliedsstaaten sichtbar. Eine Deckungsgleichheit der Intentionen, wie sie offiziell in diesem Ausmaß zwischen Freimaurerei und politischen Entscheidungsträgern selten so offen zum Ausdruck gebracht wurde. […] „Die Übereinstimmung hat ein Ziel: Die Untergrabung tragender Elemente unseres Gemeinwesens wie Vaterland, Identität, Volk“, so Corrispondenza Romana.[…] Das offizielle Logen-Dokument begründet die Forderung nach schrankenloser Zuwanderung mit der Überwindung „nationaler Egoismen“ und dem Vorrang nicht näher definierter „allgemeiner Interessen“, die eine „innovative Willkommenspolitik“ erfordern würden. Die Logen benennen nicht nur hehre Absichten, sondern sprechen auch eine Warnung aus. Sollten die Regierungen ihre Grenzen nicht offenhalten und damit der freimaurerischen Forderung nicht folgen, werde es zu „Spaltungen und Konflikten“ und zu einem „Wiederaufleben der Nationalismen“ in Europa kommen.[…]«[63]
Weltpolitik:

Verschiedene Gruppen und Gesellschaften einflussreicher Persönlichkeiten, die auf höchster Ebene Einfluss auf die Weltpolitik nehmen, sollen mit der Freimaurerei in Verbindung stehen. So unter anderen der Club of Rome, die Trilaterale Kommission, der Council on Foreign Relations (CFR), die ‚Bilderberger‘, die Round table Gruppen, die B’nai B’rith sowie engere Kreise um die Familien Rothschild und Rockefeller. Diese informellen Gruppen sollen hierarchisch, wie eine Pyramide, geordnet sein. Eine solche Pyramide ist, zusammen mit dem “allsehenden Auge Gottes“ und anderen FM Symbolen, auf der US 1 $ Note abgebildet. Zur Weltfreimaurerei sollen rund 100 Organisationen gehören. [64]

„Quo vadis“ Evangelische Allianz ?

Baldur Gscheidle Überarbeitet Februar 2016

[1]
Hartmut Steeb, Evangelische Allianz intern Nr. 2/ 1999

[2]
N. Homuth, Dokumente der Unterwanderung S. 29

[3]
Erich Beyreuther, Der Weg der Evangelischen Allianz in Deutschland. S. 126

[4]
Erich Beyreuther, S. 138

[5]
Erich Beyreuther, S. 145/46

[6]
Karl Heinz Voigt „Die Evangelische Allianz als Vorläufer der Ökumene“ . S. 11 Ebenso Erich Brüning, Evangelische Allianz und Freimaurertum www.demmin-aufwachen.de/…/FreimaurereiunddieEvangelikalen.pdf?t..

[7] Beyreuther Erich: Der Weg der Evangelischen Allianz, Wuppertal 1969, S. 25

[8]
Erich Beyreuther, Ebenso Hermann Neuer, alias Thomas Schirrmacher S. 39

[9]
Erich Beyreuther, S.9

[10]
Lothar Gassmann

[11]
Neuer„Die Freimaurer Religion der Mächtigen“, S. 38 – 42 http://www.out-of-the-blue.world/pdf/Aus_kleinen_Steinen_Freimaurer_Religion_der_Maechtigen,aktuell.pdf

[12]
Hermann Neuer / Schirrmacher S. 90

[13]
http://www.thomasschirrmacher.info/bio/uebermich/ http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Schirrmacher

[14]
http://www.der-ruf.info/tag/thomas-schirrmacher/ „Wölfe im Schafspelz“

[15]
Hans Hauzenberger, Einheit auf Evangelischer Grundlage S. 319

[16]
Internationales Freimaurer Lexikon von Lennhoff / Posner 1932 S. 659 / 947

[17]
„Die Freimaurer“ von Eugen Lennhoff S. 246 Nachdruck der Ausgabe von 1929, Löcker Verlag 1981

[18]
Internationales Freimaurer Lexikon von Lennhoff / Posner 1932 S. 390, Stichwort Dunant.

[19]
Evangelisches Gemeindeblatt für Württemberg N r. 34, vom 25. August 1996, S. 16 / ebenso SEA Jubiläumsschrift 1996

[20]
Hermann Neuer, Freimaurerei, die Religion der Mächtigen

[21]
Internationales Freimaurer Lexikon von Lennhoff / Posner 1932, S. 584 / 1257

[22]
Karl Heinz Voigt, „Die Evangelische Allianz als Vorläufer der Ökumene“, S. 31-34

[23]
Internationales Freimaurer Lexikon von Lennhoff / Posner 1932, S. 686 / 12573

[24]
Helmut Finkenstädt in „Vorsicht Endzeit“ o J.

[25]
HUMANITÄT, Nr. 7, Okt./Nov. 1984, S. 15

[26]
Glaubens Nachrichten, N. Homuth, Nr. 1 / 1998

[27]
Regina Hinrichs, Ihr werdet sein wie Gott

[28]
Regina Hinrichs, Ihr werdet sein wie Gott

[29]

[30]
Internationales Freimaurer Lexikon von Lennhoff / Posner 1932, S. 175

[31]
ibid. S. 338/584

[32]
„Allmächtiger Baumeister aller Welten“, dieser ist jedoch nicht der Gott der Bibel!

[33]
Fischer Almanach der Internationalen Organisationen

[34]
idea Nr. 37/1997, S. 9 / NGO Non Government Organisation / Topic Nr. 11 / 1998 S. 4

[35]
http://www.der-ruf.info/herrnhuter-losungen-brueder-unitaet/#comment-942

[36] https://de.wikipedia.org/wiki/Herrnhuter_Br%C3%BCdergemeine

[37]
Zeitspiegel Nr. 180, Okt. 1998

[38]
Regina Hinrichs, Ihr werdet sein wie Gott, S. 42

[39]
ibid., S. 27

[40]
Handreichung für die Arbeit der örtlichen Kreise der EA / 1995 // Ev. Allianz Nr. 4 / 1994 S. 10

[41]
Werner Beyer „Einheit in der Vielfalt“

[42]
Maria, Zeichen der Hoffnung, Nr. 2/1999, S. 15

[43]
idea Nr. 36/1998, S. 8

[44]
idea Nr. 37/1998

[45]
idea Nr. 46/1998

[46]
Glaubens Nachrichten N. Homuth, Juni 1999

[47]
idea Nr. 28 / 29 S. 9. / Topic Nr. 7 / 1999: SEA löst sich vom Fluch der FM

[48]
Schluss freimaurerischer Gebete, entspricht dem Amen. Internationales Freimaurer Lexikon, S. 51

[49]
ibid. S. 431 ff

[50]

[51] http://www.kas.de/wf/de/71.4891/

[52] http://www.kas.de/wf/de/33.40534/

[53] https://zombiewoodproductions.wordpress.com/category/freimaurer-andere-geheime-zirkel/page/2/

[54]
idea Nr. 13 vom 29.3.1995

[55]
idea Nr. 27 vom 3. 7. 1996

[56]
Charisma Nr. 98 Okt. 1996

[57]
Informationsbrief der Bekenntnis Bewegung Nr. 193 / 1999

[58]
idea Nr. 42 / 1999, S. 11

[59]
idea Nr. 40 / 1999, S. 10

[60]
www.ggenet.de/?seite=berliner_erklaerung

[61]
https://de.wikipedia.org/wiki/Wort-des-Glaubens-Bewegung

[62] http://www.charisma-magazin.eu/test/wp-content/uploads/2013/03/Charisma-164_BONUS-zu-Seite-51_Charismatiker-im-DEA-Vorstand1.pdf

[63] http://www.muz-online.de/religion/illuminati.html

[64] http://www.horst-koch.de/freimaurerei-119.html (Martin Hohl-Witz, Die Freimaurerei und Jesus Christus)


Baldur Gscheidle © alle Rechte an diesem Artikel vorbehalten.



Die Initiative des Aufrufs wurde am 26.02.2016 auf https://.der-ruf.info gestartet (Herausgeber: Siegfried Schad)


Bitte lesen Sie auch über die Perspektiven einer Hausgemeinde:

IST DIE ZUKÜNFTIGE BEKENNENDE GEMEINDE, DIE HAUSGEMEINDE DER ZUKUNFT? – [BÜCHLEIN 50 SEITEN] – (WOLFGANG LINDEMEYER)

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