Wie die Eliten die Völker manipulieren (TOPIC) / Vorbemerkung + Video (Siegfried Schad)

Vorbemerkung (Siegfried Schad)

TOPIC schreibt in seiner Ausgabe 01/2016 über Prof. Dr. Mausfelds Vortrag (s.u.):     „… „Meinungs-Management“ bedeutet [Anm.: lt. Prof. Dr. Mausfeld], dass der Rahmen dessen abgesteckt wird, was als Meinung erlaubt ist und was nicht. Man nennt diese Technik „Framing“. Es funktioniert weitgehend unbewusst, indem die Grenzen des Erlaubten, etwa zum Thema „Flüchtlinge“, aufgezeigt werden. Das klappt meistens ganz gut: Wie man herausgefunden hat, neigen Menschen, die in Bezug auf das jeweilige Thema unerfahren sind, dazu, sich ihre Meinung in der Mitte des erlaubten Denkrahmens zu bilden. Unangenehmer ergeht es allerdings Menschen, die das Framing nicht akzeptieren.

Es sind (von Prof. Dr. Mausfeld präzise auf den Punkt gebracht) die Denkrahmen, oder Schablonen die uns bei einer kritischen Hinterfragung hinderlich werden können. Auch ein Stück Selbsterkenntnis und die Erforschung eigener Motivationen gehören dazu die liebgewordenen Denkmuster zu hinterfragen. In der Tat ist es so, daß so manche Information an uns abprallt, da nicht sein „kann“, was (in unseren Köpfen) nicht sein „darf“. Ich gebe ein persönliches Beispiel: Jeder Versuch mich über 09/11 aufzuklären prallte an mir bis vor 2 Jahren sofort und massiv ab. Mein falsches Weltbild war bedroht und ich reagierte sehr energisch auf Versuche dieses zum Einsturz zu bringen. Erst einem Frankfurter Architekten schenkte ich Gehör der mich geduldig auf die wissenschaftlichen Argumente hunderter Architekten und Ingenieure (siehe http://www.ae911truth.org/) hinwies – ich war zutiefst geschockt und brauchte Monate, die Informationen und die Konsequenzen dieses Verbrechens zu verstehen und zu verarbeiten. Ich hatte meine alten Denkmuster über Politik und Welt verlassen und war forthin wissbegierig mehr über Hintergründe wer auf dieser Welt eine verbrecherische Herrschaft ausübt zu erfahren.


Vortrag an der Christian Albrechts Universität Kiel, am 22.06.2015:
Warum schweigen die Lämmer? Demokratie, Psychologie und Empörungsmanagement.

Prof. Dr. Rainer Mausfeld
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Der Vortrag beschäftigt sich mit einem oftmals als ‚Paradoxon der Demokratie‘ bezeichneten Spannungsverhältnis zwischen Volk und Eliten: Demnach könne es in einer Demokratie beispielsweise passieren, daß, wie Aristoteles bemerkte, „die Armen, weil sie die Mehrheit bilden, das Vermögen der Reichen unter sich teilen.“ Aus Sicht der jeweils herrschenden Eliten sind Demokratien daher mit einem besonderen ‚Stabilitätsproblem‘ behaftet.

Dieses Video ist DSGVO-konform eingebettet

YouTube-link: https://www.youtube.com/watch?v=QlMsEmpdC0E


Wie die Eliten die Völker manipulieren (TOPIC)

(Quelle: TOPIC)

In der letzten Ausgabe (12/2015) berichteten wir von einem Vortrag des Kieler Psychologie- Professors Dr. Rainer Mausfeld, in dem er zunächst ausführte, dass die globale Elite allzu umfangreichen demokratischen Strukturen misstraue und sie deshalb durch die Einrichtung von parallelen Herrschaftsstrukturen unter Kontrolle zu halten versuche. Außerdem halte sie sich an einen Grundsatz, den der einflussreiche Harvard-Politikwissenschaftler und US-Regierungsberater Samuel P. Huntington in einem Bericht an die Trilaterale Kommission so formulierte: „Die effektive Durchführung eines demokratischen politischen Systems erfordert gewöhnlich ein gewisses Maß an Apathie und Nichteinmischung aufseiten gewisser Individuen und Gruppen.“ Die von der globalen Elite gewünschte Zuschauerdemokratie lasse sich also nur erreichen, „wenn die Bevölkerung weitgehend entpolitisiert ist und von politischer Lethargie und moralischer Apathie befallen ist“. Dies wiederum sei nur möglich, wenn gewisse Techniken verfügbar seien, und zwar Techniken der Apathie-Induktion, des Meinungs-Managements und des Empörungs-Managements. BITTE HIER WEITERLESEN…

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