Liebe Geschwister in unserem Herrn Jesus Christus, … (Wolfgang Lindemeyer)

(Quelle: Wolfgang Lindemeyer www.haus-gemeinde.de)


Liebe Geschwister in unserem Herrn Jesus Christus,

eigentlich wollte ich nicht so viele Infos verbreiten da eine regelrechte Informationsflut.
vorherrscht. Auch habe ich nach dem vier Tagen intensivem Seminar zum Hebräerbrief genug Hausaufgaben vor mir.

Aber der aktuelle Anlass lässt mich nicht so los.

Heute flatterte eine E-mail von einem Bruder mir ins Haus – nein in meinen Computer – das die Islam-Invasion begonnen haben soll.

Nun, mich wundert es nicht, da ich mich ja schon seit Jahren damit beschäftige das wir hier bald in Europa uns in Untergrundkirchen (man verzeihe mir das Wort „Kirche“ – ich meine nicht die abgefallene Kirche) versammeln müssen.

Ich tippe auf folgendes Szenario:
Die großen Kirchen, Allianzen und Bünde werden den sogenannten Dialog anstreben und auch stolz auf ihren Missionskodex (oder ähnliches) verweisen.

In diesem Rahmen darf nicht mehr missioniert werden, um ja nicht die Menschen zu beleidigen. Echte christliche Flüchtlinge werden das Nachsehen haben, oder sie lassen sich perfekt in die Ökumene hinein assimilieren.

Ein Johannes Reimer und ein Chrislam werden Konjunktur erhalten.

Und da der Islam weiter hofiert werden wird, darf es auch keine freien Gemeinden mehr geben, die ja eine „Beleidigung“ darstellen würden weil sie nicht nur Jesus Christus als den einzigen Weg zum Vater und Messias sehen, sondern auch an Jesus Christus als Gott.

Das nicht von heute auf morgen, aber schon die nächsten 10-15 Jahre.

Daher lasst Euch bitte ermutigen:

Erschreckt nicht. Unser Herr hat trotzdem alles unter seiner Kontrolle und hat Seinen Plan. Und verwundert Euch nicht wegen aufkommende Schwierigkeiten. Unser Herr nutzt diese zur Erziehung:

1 Da wir nun eine solche Wolke von Zeugen um uns haben, so laßt uns jede Last ablegen und die Sünde, die uns so leicht umstrickt, und laßt uns mit Ausdauer laufen in dem Kampf, der vor uns liegt, 2 indem wir hinschauen auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens, der um der vor ihm liegenden Freude willen das Kreuz erduldete und dabei die Schande für nichts achtete, und der sich zur Rechten des Thrones Gottes gesetzt hat. 3 Achtet doch auf ihn, der solchen Widerspruch von den Sündern gegen sich erduldet hat, damit ihr nicht müde werdet und den Mut verliert!
4 Ihr habt noch nicht bis aufs Blut widerstanden im Kampf gegen die Sünde 5 und habt das Trostwort vergessen, das zu euch als zu Söhnen spricht: »Mein Sohn, achte nicht gering die Züchtigung des Herrn und verzage nicht, wenn du von ihm zurechtgewiesen wirst!
6 Denn wen der Herr lieb hat, den züchtigt er, und er schlägt jeden Sohn, den er annimmt.« 7 Wenn ihr Züchtigung erduldet, so behandelt euch Gott ja als Söhne; denn wo ist ein Sohn, den der Vater nicht züchtigt? 8 Wenn ihr aber ohne Züchtigung seid, an der sie alle Anteil bekommen haben, so seid ihr ja unecht und keine Söhne! 9 Zudem hatten wir ja unsere leiblichen Väter als Erzieher und scheuten uns vor ihnen; sollten wir uns da nicht vielmehr dem Vater der Geister unterwerfen und leben? 10 Denn jene haben uns für wenige Tage gezüchtigt, so wie es ihnen richtig erschien; er aber zu unserem Besten, damit wir seiner Heiligkeit teilhaftig werden.
11 Alle Züchtigung aber scheint uns für den Augenblick nicht zur Freude, sondern zur Traurigkeit zu dienen; danach aber gibt sie eine friedsame Frucht der Gerechtigkeit denen, die durch sie geübt sind. (
Hebr 12,1-11 nach der Schlachter2000)

Die damaligen Christen waren erstmal nur örtlicher Verfolgung ausgesetzt gewesen.
Aber wie wir heutzutage wissen, kam die große Verfolgungswelle unter Nero ja noch (s.Vers 4).

Zurück zur zukünftigen Gegenwart:
Viele Christen werden „abfallen“. Was bedeutet das sie nicht wirklich vorher wiedergeboren waren. Von daher lohnt es sich einmal die Warnungspassagen im Hebräerbrief anzuschauen (2,1-4; 3,7-15; 5,12-6,6; 10,19-31; 12,25-26).

Es gibt eine zweifache Anwendung der Warnungspassagen:

a) Welche wirklich wiedergeboren sind, für die sind die Warnungspassagen ein Schutzwall und eine Ermutigung.

b) Für die anderen bedeutet es ein noch schwereres Gericht, das wenn sie das reine Wort Gottes, das wir verkünden, ablehnen.

Wir selbst müssen absolut im Herrn sein und wirklich in Ihm gefestigt werden.
Nebenbei haben wir die Aufgabe zur Mission, dass wir uns gegenseitig auferbauen und das wir diejenigen, die noch auf dem breiten Weg sind ermahnen, den breitgen Weg des Unkrauts zu verlassen.

Ich tippe darauf, dass es eine größere Selektion geben wird, wer wirklich zum Weizen gehört und wer nicht. Diese geistliche Selektion wird sich durch die örtliche Gemeinde, aber auch durch die Gemeindelandkarte, ziehen.
Es wird dann aufhören, dass sich um Kleinigkeiten angefeindet werden wird.
Oder Streitigkeiten, die sich um theologische Kleinigkeiten (Dinge die nicht wirklich heilsentscheidend sind) drehen.
Und ich denke, dass Christus seine Gemeinde noch mehr heiligen und reinigen möchte.

Es sagte Jemand einmal:

„Es wird echte Jesusnachfolger geben, die sich bewusst sind, was die Zeichen der Zeit ihnen zu sagen haben, und die bereit sind, Verfolgungen zu erdulden. Sie werden Teil einer Untergrundkirche sein, die fortfährt, die Wiederkunft Christi und das Ende dieses Zeitalters zu predigen. Sie werden wie Dornen im Fleisch der abgefallenen Kirche sein und durch ihr gottgeweihtes Leben und ihre geistliche Kraft in den Gewissen der Menschen stechen und brennen.“

Dies wünsche ich uns allen.

In IHM

Wolfgang Lindemeyer



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