Ökumene? NEIN DANKE! (Siegfried Schad) / Trugschluss vieler Frommer (Glauben bewahren, Freundesbrief)

Ökumene? NEIN DANKE! (Siegfried Schad)

es ist mir von je her, auch als charismatischer Christ seinerzeit schon, unverständlich geblieben, was das römische Monstrum mit dem reformierten Evangelikalismus zu tun haben soll. Als junger Mann, bevor mir der Herr Jesus in seiner Gnade begegnet war, hatte ich die Bücher des Historikers und Kirchenkritikers Karl-Heinz Deschner (1922 – 2014) gelesen, die ich auch heute noch ohne weiteres empfehlen würde, wenn man sich ein objektives Bild über die unfassbare Verbrechensgeschichte des römisch-katholischen Molochs bis in die Neuzeit machen möchte.

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Ebenso unverständlich bleibt mir, daß mitunter gestandene Evangelikale, tatenlos zu-sehen, wie der Mainstream der Deutschen Evangelischen Allianz und dessen Medien w.z.B. das Sprachrohr IDEA Spektrum dem  Jesuiten Bergoglio zujubeln … ich fürchte, daß unser HERR JESUS zu den meisten Mitläufern und Protagonisten der Ökumene nicht mehr sagen kann „HERR vergieb ihnen, denn sie wußten nicht was sie taten“, denn sie wußten es, aber sie blendeten das Unrecht, die haarsträubende Unmoral, die Verbrechen, sogar die Schändung von Kindern, das Fraternisieren mit Diktatoren, das unschuldig vergossene Blut, die Wirtschaftskriminalität z.B. ihrer Banken, die Religionsvermischung ihrer Führer, diese ganze Pest, einfach aus. Sie sahen (schlicht) weg!

Siehe weitere Artikel zum Thema Deutsche Evangelische Allianz, römisch-katholische Kirche und Ökumene HIER



Trugschluss vieler Frommer (Glauben bewahren, Freundesbrief)

(Quelle: Georg Walter http://distomos.blogspot.de)

Frei nach Peter Neuhaus, Missionar und Gemeindeleiter in Spanien

Nach meiner Beobachtung ist dieser Mann nicht wenigen eine Versuchung – nämlich dafürzuhalten, dass der Papst als höchste Autorität des Planeten ein echter Jünger Jesu sei. Und diese Annahme spricht gegen besagte Brüder und Schwestern, denn „sie wissen nicht, was sie tun“ beziehungsweise glauben. Leider wissen das auch die Redakteure des bekannten und der „Evangelischen Allianz“ nahestehenden Wochenmagazins idea spektrum nicht, wenn sie den gegenwärtigen Papst Franziskus wie zuvor schon Benedikt den XIV seit dessen Thronbesteigung immer und immer wieder in ein überaus günstiges Licht und in die Gefolgschaft des Herrn rücken. Die Schreiber des genannten Blattes tragen somit dazu bei, dass ihre Leser in die Irre geraten. Denn sie zitieren fortlaufend seine markigen und „geistlichen“ Sprüche oder Schmeicheleien „ und sortieren den Obersten des römischen Imperiums praktisch in die Kategorie der wiedergeborenen Christen ein.

Samore-VidelaDie Kirche Roms und der argentinische Diktator Videla

Seit ich in Spanien im Missionsdienst stehe, studiere ich das Machtgebilde des Papst- und Jesuitentums. Und seither sind mir die Augen über deren Gräuel erst so richtig aufgegangen. Diese gigantische Organisation wird bereits in Offenbarung 17 und 18 dargestellt, und zwar in dreifacher Weiblichkeit als Hure, Frau oder Mutter. Die strebt in Wirklichkeit nicht primär nach Religion, sondern nach Weltherrschaft und umfassender Bevormundung der Menschen. In ihr ist dasselbe Prinzip wie im Islam wirksam, das Gott und Politik in derselben Person vereinigt sehen will. Und das hat diese Kirche durch die Jahrhunderte mit List wie auch Gewalt in schrecklicher Weise umgesetzt, ähnlich wie wir es zur Zeit vom neuen „Islamischen Staat“ oder in Kurzfassung „IS“ hören und lesen. Im Reich Spanien war es der Prior, der über dem König stand, und dieser befand sich wiederum unter der Autorität des Papstes. Derweil hat der Vatikan diese Vormacht abgeben müssen, spinnt aber immer noch wichtige Fäden. Dieser „Franziskus“ ist ein ganz normaler Mensch wie jeder andere. Er lässt sich aber wie alle Vorgänger als „Heiliger Vater“ titulieren, was Jesus nach Matthäus 23 eindeutig untersagt. Er soll „Nachfolger auf Petri Stuhl“ sein, obwohl der nie in Rom war. Dazu präsentiert er sich als „Stellvertreter Christi“ auf Erden. Das jedoch ist einzig der Heilige Geist, der den jetzt unsichtbaren Christus bei und in den Seinen verklärt. Und es bedeutet frevelhafte Anmaßung, sich „im Namen Jesu“ über die ganze Menschheit zu erheben. Zudem benötigt die Gemeinde des Christus kein zentralistisches Oberhaupt, das von verschworenen und obskuren Würdenträgern im sogenannten „Konklave“ demokratisch gewählt wird. Und die vertreten eine geistvermischte Theologie aus Bibel, Tradition, babylonischem Heidentum und irdischen Vernunftschlüssen.

Das Papsttum hat seit seinem Bestehen etwa eine halbe Milliarde Menschen auf dem Gewissen, wie etliche Romkritiker schätzen. Und das zum einen Teil durch direkten Totschlag, zum anderen aber per Anzettelung von Kriegen und Verfilzung mit Zivil- wie Militärregimen. Im Mittelalter wütete es brachial durch die Inquisition, und im vorigen Jahrhundert kollaborierte es mit dem deutschen Nationalsozialismus, dann mit dem Marxismus und nunmehr letztlich mit dem Islam. Dazu verkündete Franziskus seit Amtsantritt: „Gott ist kein Richter – Die Kirche glaubt nicht mehr an eine Hölle – Alle Seelen sind in der Liebe Gottes vereinigt – Jene Fabel von Adam und Eva – Alle Religionen sind wahr – Sie alle lieben und beten den gleichen Gott an“. Und der diese Behauptungen von sich gab, ist als Mitglied der „Gesellschaft Jesu“ der erste Jesuitenpapst in der Geschichte überhaupt. Und vor Eintritt in diesen Orden ist ein Schwur mit folgender Passage zu leisten: „Außerdem verspreche ich, dass ich, wenn sich Gelegenheit bietet, unbarmherzig den Krieg erkläre und geheim oder offen gegen alle Ketzer, Protestanten und Liberale vorgehe, wie es mir zu tun befohlen ist, um sie mit Stumpf und Stiel auszurotten und von der Erdoberfläche verschwinden zu lassen. Ich will weder vor Alter, gesellschaftlicher Stellung noch irgendwelchen Umständen halt machen“. Der Eid ist damit nicht zu Ende, sondern ergeht sich noch in blutrünstigsten Gelöbnissen wie in Groschenheften für Horrorgeschichten und enthält die Tötungsarten „hängen, verbrennen, kochen, erwürgen, lebendig begraben“ und noch makabrere, deren Wiedergabe hier aus Pietätsgründen unterbleibt. Und nach dem britischen Historiker Henry Kamen zählten die Jesuiten Mitte des 18. Jahrhunderts zu den größten Sklavenhaltern Südamerikas. Dennoch rief der amtierende Papst am 25. November heuchlerisch dazu auf, „die Augen vor Tragödien wie Menschenhandel und Sklaverei nicht zu verschließen“. Denn dieser Appell zeugt keineswegs von Reue, sondern nur von schlauer Anpassung an moderne soziale Empfindungen. Davon einmal ganz abgesehen, dass auch die ungezählten Knabenschändungen durch Priester auf „Menschenhandel und Sklaverei“ hinauslaufen. Es kommt also einem willkürlichen Akt von Untreue und Abfall vom Glauben gleich, wenn der Evangelischen Allianz zugehörende Gemeinden und deren Führer sich dem Katholizismus in die Arme werfen. Hier ist nichts zu beschönigen noch zu verhandeln. „Macht Frieden mit mir und kommt zu mir heraus“, rief damals laut Jesaja 36 der assyrische Feldherr Rabschake den Männern von Jerusalem zu. Und diese Einladung kommt heute aus dem Mund des Papstes. Es geht mir dabei nicht um „Romhetze“, sondern um den Gläubigen zu deren Bewahrung geschuldete Information.

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