Buchvorstellung: Der Adventismus in der Falle des Antichristen (Siegfried Schad) / Auszug + 3 Leseproben (Rolf Wiesenhütter)

Erstveröffentlichung am 22.10.2015 – auf DSGVO-Konformität geprüft, am 04.07.2020 überarbeitet und wieder eingestellt

Buchvorstellung: Der Adventismus in der Falle des Antichristen (Siegfried Schad)

Vielen von Euch dürfte der Name Rolf Wiesenhütter und sein Forum Irrglaube und Wahrheit wohl bekannt sein. Seit vielen Jahren hat Bruder Rolf dem Irrglauben, den Irrlehren und ihren Protagonisten unermüdlich den Kampf angesagt. Obwohl ich in diesem Forum auch angemeldet bin, muß ich bekennen, daß ich die z.T. hoch interessanten Beiträge aus Zeitgründen nicht verfolgen kann. Nicht nur alleine aus diesem Grund, barme ich seit längerer Zeit um einen geistesverwandten Co-Autoren, so wie meine beiden Co-Autoren auf www.dominionismus.info, der selbständig mit eigenen Beiträgen aufwartet und interessante Internetauftritte konstant nachverfolgt. Zurück zur Person des Bruders Rolf Wiesenhütter: Vor kurzem las ich, daß Bruder Rolf angeblich mit den 7ten-Tag-Adventisten fraternisieren würde … ich glaubte das nicht und fragte heute mal ganz unverblümt nach. Bruder Rolf war dieses Gerücht bekannt und er hatte bereits auch schon öffentlich Stellung bezogen, daß dem nicht so wäre. Sein erschienenes Buch Der Adventismus in der Falle des Antichristen mit dem langen Untertitel Wie die Gemeindewachstumsbewegung den Evangelikalismus unterwandert am Beispiel der Siebenten – Tags – Adventisten sollte jeden Zweifel völlig beseitigen.

rowiVöllig neu war für mich, daß neben den mir bekannten Irrlehren der STA, diese auch die Substitutionslehre vertreten – kurz gesagt: Israel verliert sein Erbe als erwähltes Volk, da es den Messias kreuzigen ließ und die Gemeinde tritt an die Stelle Israels. Biblische Prophetie adé! Da ich nur die Leseproben dieses Buches kenne, möchte ich mich mit einer Vorstellung begnügen und nicht etwa von einer Buchrezension sprechen, da die STA-Materie für mich ein relatives Neuland ist, der ich jedoch einen sehr hohen Stellenwert einräume, da es in vielen Foren w.z.B. facebook neuerdings und immer häufiger am Samstag zu den allseitigen Shabbat Shalom-Ausrufen kommt.

Wie paßt das zusammen? Einerseits steht da groß und bedrohlich der Überbau der Substitutionsirrlehre (siehe Details hierzu auch in Dr. Lothar Gassmann´s Aussagen hier) und andererseits schwärmen die überwiegend radikal philosemitischen Anhänger der STA von dem Gottesvolk Israel und dem kabbalistisch-zionistischen Staat Israel!!!. Daß noch viel mehr im Argen liegt werden wir in den nachfolgenden Buchauszügen nachvollziehen können.

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 STA-„Prophetin“ Ellen G. White


Der Adventismus in der Falle des Antichristen – Auszug + 3 Leseproben (Rolf Wiesenhütter)

(Quelle: Rolf Wiesenhütter http://der-adventismus-in-der-falle.npage.de)

Ich kann jedem aufrichtigen Christen nur empfehlen, sich von der STA zu trennen. E.G. White eine Prophetin, klären wir das anhand eines Abschnittes aus meinem Buch „Der Adventismus in der Falle des Antichristen am Beispiel der Substitutionstheorie:

„5.4.2 Die Prophetie von Ellen G. White

Was haben die Adventisten damit zu tun? Die Substitutionstheologie ist Bestandteil der adventistischen Dogmatik seit Entstehung der Adventbewegung. Sie geht zurück auf den prophetischen Dienst von E.G. White. Hinsichtlich der Ersatztheologie prophezeite Ellen G. White: „Die Juden haben schon lange aufgehört, von irgendeiner Bedeutung zu sein“. Folglich, so sagt sie, wird Palästina nie ihre Heimat werden!“
Sie fährt fort, “ …ich wurde auf einige hingewiesen, die im großen Irrtum stehen, zu glauben, es sei ihre Pflicht, zum Alten Jerusalem zu gehen; und sie denken, sie müssen ein Werk vollbringen, bevor der Herr kommt…. Ich sah, dass Satan manche in dieser Sache sehr getäuscht hatte…. Ich sah auch, dass Alt Jerusalem nie aufgebaut werden würde; und Satan sein Äußerstes tat, in der Sammlungszeit den Sinn der Kinder des Herrn in diesen Dingen zu verleiten“ (Frühe Schriften von Mrs. White, S. 75).

Hier hat der Adventismus nach biblischem Befund eine erhebliche Schieflage, auch, wenn in der neueren adventistischen Literatur einige Veröffentlichungen zu finden sind, die der Substitution widersprechen. Diese Stimmen werden offensichtlich überhört. Die an der Basis, also in den Adventgemeinden verinnerlichte „Lehre“ in Bezug zu Israel lässt sich in folgenden Punkten zusammenfassen:

1) Die Berufung Israels war eine Berufung zum Dienst an den Völkern der Welt.
2) Da sie ihrer Berufung nicht nachkamen und Jesus verwarfen, verwirkten sie ihre
Erwählung, und Gott suchte sich ein anderes Volk — die Gemeinde Jesu!
3) Neutestamentliche Aussagen über das Israel Gottes meinen darum die Gemeinde.
4) Wer ständig nach dem modernen Jerusalem blickt, muss theologisch in die Irre gehen, denn das Israel Gottes im Neuen Testament ist das geistliche Israel, bestehend aus Juden und Heiden, die an Jesus Christus glauben (vgl. Hes 37-48 mit Offb 19-22)
5) Alles, was in Hesekiel für Israels messianisches Friedensreich angekündigt wird, erfüllt sich am Ende der Zeit im Schicksal der Gemeinde Jesu, des „Israels Gottes“!
Im Seventh-day Adventist Bible Commentary, Band 4, wird diese Sichtweise eindeutig bestätigt. Zu lesen ist dort:

“ Siebententags-Adventisten glauben, dass im Großen und Ganzen die Verheißungen und Voraussagen, die durch die Propheten in der Zeit des Alten Testaments gegeben worden sind, ursprünglich für das Volk Israel gedacht waren. Sie hätten sich auch erfüllt unter der Bedingung, dass es Gott gehorcht hätten und Ihm treu geblieben wäre. Aber in den Hl. Schriften ist die Tatsache aufgezeichnet, dass die Israeliten Gott nicht gehorsam waren und sich statt dessen als abtrünnig erwiesen haben. Folglich wird das, was Er durch das alte Israel der Welt geben wollte, schließlich durch Seine Kirche erfüllt werden in diesen Tagen, und viele der Verheißungen, die ursprünglich dem Volk Israel galten, werden sich am Ende an den Übrigen Seines Volkes erfüllen. Warum Israel gescheitert ist: Unwilligkeit, sich Gottes Ordnungen zu fügen und Seinen Plan auszuführen; Undankbarkeit. Als der Messias kam, hat Sein eigenes Volk, die Juden, Ihn nicht empfangen (Jo 1:11).Blindheit für die Schriftstellen über das erste Kommen Jesu. Auslegung der Prophetien entsprechend ihrer selbstsüchtigen Wünsche: der Messias sollte Israel befreien und zu einer ruhmreichen Nation machen. Dadurch, dass es die Juden abgelehnt haben, Gottes Vermittler für die Errettung der Menschheit zu sein, wurden die Juden – als Nation – Vermittler Satans zur Zerstörung der Menschheit. Anstatt Gottes Lichtträger für die Welt zu sein, haben sie die Finsternis der Welt absorbiert und reflektieren jetzt diese Finsternis. In Erwägung des Lichts, das sie von Gott empfangen hatten, waren sie sogar schlechter als die Heiden, denen sie sich so überlegen fühlten. Sie lehnten das Licht der Welt ab, und in der Folge wurde ihr Leben umhüllt von tiefer Finsternis. Die Ablehnung Jesu durch die Führer Israels bedeutete die dauerhafte, unumkehrbare Beendigung ihres besonderen Standes vor Gott als Nation. Die gegenwärtige Rückkehr von Juden nach Palästina und die Errichtung des modernen Staates Israel bedeutet nicht die Wiedereinsetzung als Gottes Volk, weder in der Gegenwart noch in der Zukunft.
Mit der Kreuzigung Jesu haben die Juden für immer ihre besondere Position als Gottes auserwähltes Volk verwirkt. Das geistliche Israel ersetzt die Nation IsraelHos 2:23 / Rö 9:25f, Mt 21:37ff, Mt 23:38Das geistliche Israel beinhaltet sowohl Juden als auch Heiden. Rö 9:30f – Paulus meint hier nicht die Nation Israel, sondern das geistliche“ Israel. Die Verheißungen und der Auftrag Israels
sind auf die Kirche übergegangen.“(138)

Ganz offensichtlich hat der Adventismus hier das prophetische Wort der Bibel verlassen zugunsten einer menschlichen Prophetie, die nicht mit dem Wort Gottes übereinstimmt und daher falsch ist. Was sagt denn Gottes Wort über Israel? Zunächst die Prophetie in Sacharia: „Von Israel spricht der Herr, der den Himmel ausbreitet und die Erde gründet und den Atem des Menschen in ihm macht: „Siehe, ich will Jerusalem zum Taumel-becher zurichten für alle Völker ringsumher und auch Juda wird’s gelten, wenn Jerusalem belagert wird. Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; denn es werden sich alle Völker auf Erden gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,1-3)
Wer in einer echten Gottesbeziehung lebt, so dass der Heilige Geist das Recht hat, in die Wahrheit zu leiten, der muss erkennen, dass sich die biblischen Prophetien über Israel in der Endzeit mehr und mehr vor unseren Augen erfüllen.


Leseprobe 1: Der apologetische Anspruch

Leseprobe 2:  Neue religiöse Strömungen in der postmodernen Gesellschaft

Leseprobe 3: Der Adventismus in der Falle des Antichristen


siehe auch Artikel:

Die Adventisten und der Dominionismus Teil 1. (Rolf Wiesenhütter)

Die Adventisten und der Dominionismus Teil 2. (Rolf Wiesenhütter)

Adventisten und die Transformationstheologie (Rolf Wiesenhütter)


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