[Update] Erste Studie über die „Theologie“ von Joyce Meyer erschienen (TOPIC)

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UPDATE 05.05.2014:

Ich erhielt heute Nacht einen Leserbrief in dem sich eine Joyce Meyer-Anhängerin in unsachlichster Weise über Thorsten Brenscheidt´s Buch äußerte und ihren Frust von der Seele schrieb. Ähnliches las ich heute auf Bruder Thorsten Brenscheidt´s facebook-Chronik auf der sich ein „Jesus-Freak“ äußerte. Mit wenigen Worten gesagt: Thorsten Brenscheidt wird wegen seinem hervorragenden Buch, das in einer sehr sachlichen und biblisch fundierten Weise geschrieben ist fortwährend angegriffen. Verwundert das?

Es sagt etwas über die Anhängerschaft von Joyce Meyer aus, daß diese sich bei sach-licher Kritik an ihrem Idol fast regelmäßig im Ton vergreift und nicht so selten sogar sehr persönlich, herabsetzend und mitunter beleidigend reagiert. Bruder Ulrich Skambraks (TOPIC-Magazin) verriet mir, daß es in der (oder einer der) nächsten Ausgaben einen weiteren Artikel über Joyce Meyer geben wird. Frau Meyer, führte mir Herr Skambraks danach aus, habe in Deutschland, nach den USA, ihren zweitwichtigsten Markt. Dies zeigt mir noch einmal deutlich auf, wie wichtig das Buch von Thorsten Brenscheidt geradezu hier für Deutschland ist. Ich bitte Euch herzlich diesen Artikel, der sämtliche Leseproben des Buches enthät (s.u.) bestmöglich zu  verbreiten und auf das Buch aufmerksam zu machen. Deutschland braucht das Buch von Thorsten Brenscheidt dringend und es gibt sicherlich Viele, die bisher unkritisch im  Bezug auf Meyer´s Irrlehren waren, die jedoch nach der Lektüre dieses Buches womöglich eine kritische Haltung zu dieser Irrlehrerin einnehmen werden.

UPDATE 11.04.2014:

Wegen dem außergewöhnlichen und ungebrochenen Interesse an diesem Artikel seit Wochen, möchte ich noch einmal auf den Kern des Artikels hinweisen, nämlich das Buch von Thorsten Brenscheidt „SPÜRST DU GOTT SCHON ODER LIEST DU NOCH DIE BIBEL?“.

Das Buch wurde sensationell verkauft: Nach wenigen Wochen war die 1. Auflage vergriffen und die 2. Auflage ist gerade im Druck, nach der Auskunft des Autors.

Wer dieses Buch bereits gelesen hat und ähnlich begeistert ist von der hervorragenden Aufklärung, der möge doch bitte wie ich auch, eine kurze Kritik auf dem Portal des Betanien-Verlages schreiben – siehe hier.

Wer dieses wertvolle Buch noch nicht kennt – hier ein paar Details:

Kostenlose Leseprobe der ersten 33 Seiten hier

weitere Leseprobe: Vorwort von Michael Kotsch zu “Spürst Du Gott schon oder liest du noch die Bibel?” von Thorsten Brensscheidt

noch eine Leseprobe: Wer ist “dieser” Jesus bei Sarah Young (Thorsten Brenscheidt)

Jetzt erschienen beim Lichtzeichen Verlag

Hier geht’s zur Bestellung beim Betanien-Verlag

Siehe auch Leseprobe des Buches: Freiheit für Blasphemie

ThorBrensch

(Siegfried Schad www.der-ruf.info 11.04.2014)

[Anm.: Wegen dem ungewöhnlich großen Interesse an diesem TOPIC-Artikel (1.500 (!!!) direkte Zugriffe binnen einem knappen Monat), möchte ich diesen Artikel, der sehr lebendige und zum Teil auch sehr fruchtbare Diskussionen auf facebook ausgelöst hat, aus dem Archiv hervor holen. Bitte teilt diesen Artikel via e-mail (siehe Funktion am Ende des Artikels), oder auf den sozialen Netzwerken, w.z.B. facebook – vielen Dank im voraus! – Mit Segenswünschen für Eure Diskussionen – Euer Siegfried Schad 26.03.2014]

Erste Studie über die „Theologie“ von Joyce Meyer erschienen

(Quelle: TOPIC)

Schon der Titel ihres regelmäßig erscheinenden Rundbriefs macht deutlich, wo die amerikanische TV-Predigerin Joyce Meyer ihren „theologischen“ Schwerpunkt setzt. Er heißt: „Das Leben genießen“.
Dort werden Bücher der 70-Jährigen so angepriesen: „Tu dir was Gutes. Gut aussehen. Gut fühlen. 12 Schlüssel für ein gesundes, erfülltes Leben.“ „Ja, es geht! Du bekommst, was du denkst. Also denk‘ positiv! Powergedanken.“
Obwohl auch hierzulande Meyer auf Bibel TV fast täglich zu sehen ist, kennt kaum jemand ihre Theologie, die ihren Ansprachen zugrunde liegt. Der deutsche Theologe und Buchautor Thorsten Brenscheidt hat sich über 150 Ansprachen von Joyce Meyer angehört, um den theologischen roten Faden ihrer Ausführungen aufzuspüren und diesen biblisch zu prüfen. Diese Analyse hat er in seinem aktuell erschienenen Buch „Spürst du Gott schon oder liest du noch in der Bibel?“ (ISBN 9783869541532) veröffentlicht. Brenscheidt untersucht neben der Theologie von Joyce Meyer auch die Theologie weiterer Persönlichkeiten, die in der evangelikalen Szene bekannt sind. Darunter sind Rob Bell, Anselm Grün, Sarah Young und der kürzlich schwer verunglückte Bayless Conley.

In dem Kapitel über Joyce Meyer kommt dem biblisch orientierten Christen sehr schnell die Frage: Kann die TV-Predigerin überhaupt eine Christin sein? Denn ohne mit der Wimper zu zucken, macht Meyer Aussagen wie diese: „Ich will unbedingt Menschen helfen, das Leben zu genießen, denn dafür ist Jesus gestorben … Er starb auch, damit wir hier ein gutes Leben haben können … Ihr habt ein durch Blut bezahltes Recht, euch gut zu fühlen. Habt ihr mich gehört? Ich sagte: Ihr habt ein durch Blut bezahltes Recht, euch gut zu fühlen … Ich gehe sogar soweit zu behaupten, dass wir sündigen, wenn wir unser Leben nicht genießen.“ Damit man sein Leben auf dieser Erde genießen kann, habe man den Heiligen Geist als Helfer in allen Lebenslagen, über den man verfügen könne. Meyer: „Seine Hilfe befähigt uns, die Dinge, die sonst sehr schwer oder gar unmöglich für uns waren, mit Leichtigkeit zu bewältigen.“

 

Diesen „Geist der Leichtigkeit“ erhielt Joyce Meyer durch die „Taufe im Heiligen Geist“. Diese vor allem in pfingstcharismatischen Kreisen vertretene Extra-Taufe im Heiligen Geist (nachdem man schon an Christus gläubig geworden ist) empfing Meyer im Auto: „Als ich die Taufe im Heiligen Geist empfing, saß ich gerade in meinem Auto und hatte keine Ahnung, was da mit mir passierte, geschweige denn, dass es einen Namen dafür gab.“ Auch die „Gabe“ der Zungenrede empfing die populäre TV-Predigerin während einer Autofahrt: „Eines Tages auf dem Weg zur Arbeit bekam ich dann plötzlich eine neue Sprache von Gott. Ich war so berührt, dass ich am Straßenrand anhielt und einfach im Auto saß, weinte und in Zungen betete.“

Joyce Meyer hat nie eine seriöse theologische Ausbildung durchlaufen. Meyer behauptet, sie werde von Gott direkt belehrt: durch seine Stimme, durch Träume und Visionen. So habe „Gott“ eines Tages zu ihr gesagt: „Tu das, was in deinem Herzen ist. Ich bin mit dir, bei allem, was du tust. Genieß die Zeit. Hab einen schönen Tag.“ Dementsprechend fällt auch ihre „Theologie“ aus. Meist ausgehend von nur einem Bibelvers, legt sie diesen nicht einmal aus, sondern startet sofort eine Art Vorlesung in Sachen Psychologie und praktischer Lebenshilfe.

In ihrer DVD „Wie man die Bibel studiert“ rät sie sogar davon ab, längere Passagen im Wort Gottes zu studieren: „Man hat dann zwar sein Soll erfüllt, sozusagen, aber es bringt einem nichts. Es ist wirklich so, dass wir der Qualität einen viel höheren Stellenwert geben sollten als der Quantität.“ Hintergrund dieser Aussage ist die Prägung Meyers durch die sogenannte „Wort-des-Glaubens-Bewegung“. Diese Bewegung geht u. a. davon aus, dass nicht im geschriebenen, sondern im gesprochenen Wort eine Art überirdische Schöpferkraft liege, die dann wirksam werde, wenn man nur fest daran glaube. Auch Meyers Aussagen zu einem genussfreudigen Leben sind vor dem Hintergrund der Wort-des-Glaubens-Bewegung leicht zu verstehen. Vertreter dieser Lehre wie der 2003 verstorbene Amerikaner Kenneth Hagin behaupten, dass Christen „Königskinder“ seien, für die das Beste im Leben gerade gut genug sei.

Für Thorsten Brenscheidt predigt die Amerikanerin ein weltlich-irdisches Wohlergehen, das mit einem wirklich geistlich erfüllten Leben nach der Bibel nichts zu tun habe. Er schreibt: „In den meisten Vorträgen legt sie nicht das Wort Gottes aus, mit dem sie in der Regel startet, sondern bringt allerlei gute Ratschläge für das alltägliche Leben. Diese könnten auch unabhängig vom eingangs gelesenen Bibeltext vorgetragen sein. Einen unbedingt geistlichen Bezug kann man dabei nicht ausmachen. Ihre Ratschläge klingen gewissermaßen wie eine Art Hausfrauen-Psychologie. Mit dem Programm ‚Das Leben genießen‘ hat Joyce eine eindeutig klare Botschaft: Selbstliebe, Selbstfürsorge, Selbstbewusstsein, Selbstverwirklichung … Der Gläubige [der Bibel] wird nicht das Ziel haben, sich selbst zu lieben, sondern Gott zu lieben. Er wird nicht darauf achten, für sich selbst zu sorgen, sondern zuerst nach Gottes Reich trachten. Er wird sich nicht um ein starkes Selbstbewusstsein bemühen, sondern sich Gottes Kraft und Stärke bewusst sein wollen. Er wird sich nicht selbst verwirklichen, sondern sich selbst verleugnen. Und das alles zu Gottes Ehre und als Opfer der Hingabe aus Dankbarkeit, weil sich Gottes Sohn selbst hingegeben hat.“

Glaubt man der Bibel, werden eingefleischte Anhänger der „Theologie“ von Joyce Meyer wohl kaum die ewige Seligkeit erreichen. Im letzten Buch der Bibel heißt es:„Und sie [die Gläubigen] haben ihn [Satan] überwunden um des Blutes des Lammes und um des Wortes ihres Zeugnisses willen und haben ihr Leben nicht geliebt bis in den Tod“ (Offb. 12,11).

Das Buch „Spürst du Gott schon oder liest du noch in der Bibel?“ von T. Brenscheidt hat 338 Seiten und kostet 9,95 Euro. Es ist im Lichtzeichen-Verlag (Lage) erschienen und kann über folgende Telefon-Nummer bestellt werden: 0800 0998 998. Dieses Buch bieten wir auch als Prämie für die Werbung eines neuen TOPIC-Abonnenten an.

TOPIC Nr. 02/2014

(Eingestellt von Siegfried Schad mit freundlicher Genehmigung von TOPIC-Herausgeber Ulrich Skambraks www.der-ruf.info 02.03.2014)

siehe auch Artikel:

Buch: Thorsten Brenscheidt  –  „SPÜRST DU GOTT SCHON ODER LIEST DU NOCH DIE BIBEL?“

Vorwort von Michael Kotsch zu “Spürst Du Gott schon oder liest du noch die Bibel?” von Thorsten Brensscheidt

Wer ist “dieser” Jesus bei Sarah Young (Thorsten Brenscheidt)

Die häretischen Quellen von Joyce Meyer (Siegfried Schad)

 

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