Gespenstige Ruhe – unheimliche Parallelen (TOPIC) / Insiderinformationen & Propaganda (Siegfried Schad)

Insiderinformationen & Propaganda (Siegfried Schad)

Der nachfolgende Artikel, „Gespenstige Ruhe – unheimliche Parallelen“, der christlichen TOPIC-Redaktion wurde bei Redaktionsschluss noch ein wenig relativiert. 34 Jahre TOPIC-Magazin und Erfahrungen im Journalismus, da kommen eine Menge exklusiver Kontakte zustande, wie wir aus vergangenen Artikeln immer wieder erfahren durften. Es ist sehr schwierig dieser Tage, durch das Dickicht aus Propaganda und Lügen, ein recht objektives Bild über das Weltgeschehen zu erhalten. Seit wenigen Monaten werden wir mit Propaganda und Kriegshetze bombardiert, daß der Post-„Sowjet“, inkarniert in Wladimir Putin, „auferstanden“ ist und friedliebende, demokratische Völker in seinem Einflußbereich bedroht.

Die „rote Hand“ streckt sich wieder aus, so wird uns heute etwas zeitgemäßer suggeriert und bedroht unsere Freiheit und den verdienten Wohlstand, der westlichen Welt – Putin der Aggressor, so heißt die Botschaft der letzten Monate, die uns eingehämmert wird und die wahren Hintergründe dieses Konfliktes verschleiern soll. Die Wahrheit interessiert nicht, wenn es um handfeste Interessen geht und Augenfälliges wird umgedeutet. Gerade heute schrieben die Deutschen Wirtschafts Nachrichten wieder in dem Artikel Die große Plünderung: Europa auf dem Weg zur Feudal-Herrschaft,

Die große Plünderung Europa auf dem Weg zur Feudal-Herrschaft - DWN

…wo die Reise hingeht – sie geht den eindeutigen  Weg in ein modernes Feudalsystem, bzw. in einen authoritären Korporatimus (siehe Freihandel oder authoritärer Korporatismus?).

Kriege werden seit Menschengedenken geführt um durch einen Gebietsgewinn, den Einfluß und die Macht zu mehren um wirtschaftliche Vorteile zu erzielen. Dabei spielen die häufig vorgeschobenen ethischen Fragen, der Freiheit, der Demokratie oder gar der Menschenwürde, wenn überhaupt, nur eine untergeordnete Rolle. Alles MONOPOLY, zweifellos. Wenn es zu den Zielen paßt, dann werden plötzlich ukrainische Faschisten oder syrische Dschihadisten zu Freiheitskämpfern für die „gerechte“ Sache.

Die TOPIC-Redaktion schreibt in dem nachfolgenden Artikel: „Was wusste Juncker Anfang letzten Jahres schon in Bezug auf diesen weltpoltisch bedrohlichen Konflikt in der Ukraine?“ Die Antwort ist recht einfach: Jean-Claude Juncker, ein Lobbyist, ein Mann der Banken und verbunden mit Elite-Zirkeln wie der Bilderberger-Konferenz, weiß was wirklich gespielt wird und welche geopolitischen Interessen verfolgt werden. Juncker der von  Zeit zu Zeit seine wahrhaft undemokratische Gesinnung offenbart (siehe Das Herrschaftsverständnis eines Jun(c)kers) erklärte 2013 bei einem Neujahrsempfang der Presse, ungerührt im Bezug auf das 100-jährige „Jubiläum“ des Weltkrieg I.-Ausbruches, daß 2013 ein Vorkriegsjahr werden könne – ist Juncker ein Prophet?



Mit einer Ausnahmegenehmigung der TOPIC-Redaktion, für einen Artikel der nicht Online  verbreitet wurde, gebe ich hier wieder, welche Meldung TOPIC bei Redaktionsschluß in der Ausgabe Mai 2014 erhielt … vorläufig können wir aufatmen. (Siegfried Schad)

Weltkrieg oder geopolitischer Schachzug? (TOPIC)

Zum Redaktionsschluss erreichten TOPIC noch Informationen aus einem bedeutenden sicherheitspolitischen Kreis in Deutschland. Laut Einschätzung der dortigen Experten werde es wegen der Ukraine-Krise zu keinem großen Krieg kommen. Es könnte sein, daß Russland auch noch die Ost-Ukraine bekomme, sich dafür aber in einem anderen Konfliktherd zurückhalten müsse: in Syrien. Die USA wollten unbedingt die Neuordnung des  Nahen Ostens zu Ende  bringen. Dafür werde ein rein islamisches, möglichst sunnitisches Syrien benötigt. Ebenso ein eigenständiger Palästinenser-Staat. Vor diesem geopolitischen Hintergrund sei auch die Einigung der zerstrittenen palästinensischen Fraktionen Fatah und Hamas zu sehen, die im April überraschend eine gemeinsame Regierung ankündigten. Mit diesem geopolitischen Hintergrund machten auch die Geheimgespräche des israelischen Außenministers Liebermann einen Sinn. Wie er Mitte April sagte, führe er geheime Beratungen mit arabischen Ländern.


Gespenstige Ruhe – unheimliche Parallelen (TOPIC)

Quelle: (TOPIC)

100 Jahre nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges sind die Parallelen schon gespenstig: Auch damals war die Welt auf ihre Weise globalisiert. Der interkontinentale Handel blühte. Deutsche arbeiteten in London, Moskau oder Paris. Die regierenden Adelshäuser waren miteinander verwandt. Es gab zahlreiche Bindungen zwischen den Ländern und Begegnungen unter den Regierenden – wie heute. Und dann geschah das Undenkbare. Letztlich über einen lokalen Konflikt in Serbien kam es zu einem Weltkrieg. Eine ähnliche Abfolge sehen wir derzeit in der Ukraine. Die sehr begrenzte Krise in und um die Ukraine droht zu einem kriegerischen Flächenbrand auszuarten. Der Unterschied zu damals ist jedoch, dass einige anscheinend „Wissende“ einen möglichen Dritten Weltkrieg praktisch angekündigt haben. So berichtete TOPIC in seiner Februar-Ausgabe 2013 (!) über eine Rede des damaligen Luxemburger Staatschefs Jean-Claude Juncker. Er warnte auf dem Neujahrsempfang der Presse am 07.01.2013, dass das Jahr 2013 ein Vorkriegsjahr werden könne wie 1913, wo alle Menschen an Frieden glaubten, bevor der Krieg kam. Was wusste Juncker Anfang letzten Jahres schon in Bezug auf diesen weltpoltisch bedrohlichen Konflikt in der Ukraine? Was wussten die Russen? Ebenfalls in der Februar-Ausgabe 2013 berichteten wir über eine Verlautbarung des russische Generalstabschefs Waleri Gerassimov. Am 26. Januar 2013 sagte er bei einer Ansprache an der Moskauer Akademie für Militär-Wissenschaften, dass „ein groß angelegter Krieg nicht ausgeschlossen werden kann“ und dass die russischen Streitkräfte zu einem Großkrieg bereit seien. Derzeit gewinnen Parallelen zum Ersten Weltkrieg eine unheimliche Aktualität. Unheimlich sind auch Übereinstimmungen auf einem ganz anderen Gebiet.
Im Finanzsektor tauchen Parallelen einer Entwicklung auf, die sich auch 2007 zeigten – dann kam 2008 der Finanzcrash. In den USA bricht im Moment der Markt für Immobilien kräftig ein. Das war 2007 auch so. Gleichzeit zeigt sich ein Aktienboom wie 2007. Doch die Aktien spiegeln nicht die positive Entwicklung der Wirtschaft wieder. Aktien werden zurzeit auf Kredit gekauft, um mit den Aktien zu spekulieren. Und auch bei den Verbraucher-Krediten geht es in den USA drunter und drüber. Im vierten Quartal 2013 stieg die Verschuldung der Amerikaner so schnell wie seit 2007 nicht mehr. Auch die globalen Schulden wachsen weiter auf jetzt über 100 Billionen (!) US-Dollar.
Ende April 2014 herrschte auf dem politischen wie wirtschaftlichen Feld noch eine gespenstige Ruhe. Ist es die Ruhe vor einem großen Sturm?

TOPIC Nr. 05/2014

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