Christen der Bibelgemeinde Pforzheim werden von ev. Kirche diskriminiert (TOPIC)

(Quelle: TOPIC)

BiPf

www.bibelgemeinde-pforzheim.de

2012 waren es gerade mal zehn Personen, die um den ev. Theologen und Publizisten Dr. Lothar Gassmann herum mitten in Pforzheim eine neue bibeltreue Gemeinde gründeten. Heute versammeln sich im Gemeindehaus an der Kronprinzenstraße 41a bis zu 200 Personen zum Gottesdienst. Das Haus, das die Bibelgemeinde Pforzheim angemietet hat, platzt aus allen Nähten. Deshalb suchen die vor allem aus russland-deutschen Kreisen stammenden Gläubigen ein neues, größeres Zuhause. In ihrer Not wandte sich die Gemeinde auch an die ev. Kirche, um von ihr ein Gemeindehaus zu erwerben, denn in Pforzheim stehen derzeit einige Gemeindehäuser leer. Doch die Landeskirche zeigte den Gläubigen aus der Bibelgemeinde die kalte Schulter. Wie das Dekanat des ev. Kirchenbezirkes Pforzheim-Stadt der Bibelgemeinde mitteilte, gebe es einen „entscheidenden“ Grund (neben einem anderen), warum die ev. Kirche niemals ein Gebäude an die Bibelgemeinde verkaufen werde. Die zuständige Dekanin begrün-dete dies so: „Meines Wissens gehört die Bibelgemeinde Pforzheim weder zur ACK [Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen] noch zur ACG [Arbeitsgemeinschaft Christ-licher Gemeinden) Pforzheim und hat noch nicht einmal einen Gaststatus. Wenn ich die Homepage der Bibelgemeinde Pforzheim richtig lese, hat sie auch keine Ambitionen in Richtung einer ökumenischen Zusammenarbeit, die einer Mitgliedschaft in der ACK entsprechen würde (im Gegenteil: ‚Von allen ökumenischen Zusammenschlüssen und Allianzen halten wir uns fern‘ Zitat von Ihrer Homepage). Wir sind gehalten, Gebäude an religiöse Gemeinschaften nur dann verkaufen zu dürfen, wenn sie der ACK ange-hören. Und in diesem Fall sehe ich auch keinen Anlass, warum wir davon abweichen sollten.“ Die grundsätzliche Weigerung des ev. Dekanats in Pforzheim – und die wohl dahinter stehende Anweisung der Amtskirche –, Christen außerhalb der Ökumene eine Immobilie zu verkaufen, erfüllt durchaus den Tatbestand der Diskriminierung von Christen.

TOPIC  Nr. 03/2014

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