Warum ich BILD bevorzuge? (Siegfried Schad) / „Wohin, ideaSpektrum?“ (Peter Neuhaus)

Erstveröffentlichung am 27.10.2013 – auf DSGVO-Konformität geprüft am 30.06.2020 und wieder eingestellt

Warum ich BILD bevorzuge? (Siegfried Schad)

Es war an der Zeit, daß jemand beherzt und ohne Nachsicht diese Schand-Postille ideaSpektrum unter die Lupe nimmt! Peter Neuhaus überzieht keineswegs – im Gegenteil … man hätte noch Vieles zu dem Spektrum dieses evangelikal-zeitgeistlich ökumenischen Blattes sagen können … jedoch ahne ich wie es dem Autor beim Schreiben ergangen sein muß: Einerseits ist es befreiend Wahres auszusprechen und andererseits ist der Gegenstand der Kritik einfach Übelkeit erregend – man beschränkt sich, auch wenn es noch viel zu sagen gäbe.

Ich erinnere mich noch recht gut, wie ich vor ca. 10 Jahren verärgert mein Abonnement kündigte … verärgert über was? Ich nannte es damals etwas spöttisch den „grauen Geist“ der idea … und schon wieder so ein Artikel über irgend einen Präses einer Landeskirche, oder einer pietistischen Kirche, schon wieder so ein Baptist der verdruckst seine Konditionen für eine Annäherung mit dem Papsttum preis gab … unerträglich … Ausgabe für Ausgabe das gleiche … ich kündigte das Abonnements, mit einer Genugtuung, wie Eltern diese empfinden wenn sie bei ihrem jugendlichen Nachwuchs nach entsprechender Zurechtweisung, das BRAVO-Heft genußvoll geschreddert entsorgt haben – idea war (für mich) entsorgt.

Dennoch begegnet man als Gläubiger auch unfreiwillig auf Schritt und Tritt dieser Publikation: Wohlmeinende Brüder senden ungefragt Artikel zu …“lies mal, da hat idea was wirklich Gutes geschrieben …“ – und auch so mancher christlicher Blog lebt sozusagen von der Reibung oder dem Lob an dem letzten idea-Artikel … warum ich (persönlich) BILD bevorzuge?

Blindea

Nun, die BILD-Zeitung ist was ihren Selbstanspruch als Boulevardblatt angeht noch gewissermaßen aufrichtig … wenn man die schlüpfrigen Seiten schnell überschlägt und zum Sportteil kommt so erhält man Fakten wie die Ergebnisse der Fußball-Bundesliga-Tabelle und die Gerüchte über mögliche Transfers von Spielern zu anderen Clubs sind als solche auch als (Transfer)Gerüchte deklariert … diese Trennung zwischen Fakten und Gerüchten kann man von idea hingegen nicht erwarten, wie ich selber bei einem Telefongespräch mit einem idea-Redakteur erfahren durfte: Keine Gegendarstellung, auch wenn man sich der Falschmeldung völlig bewußt war, wie der Redakteur mir gegenüber zugab.

Nein, auch den Sportteil der BILD-Zeitung möchte ich hiermit gewiß nicht empfohlen haben … alleine die Gegenüberstellung dieser beiden Publikationen was die Wahrheits- und Faktentauglichkeit angeht, war mir diesen (nicht ganz ernst gemeinten) Vergleich wert.

(Anm.: Im nachfolgenden Artikel von Peter Neuhaus wird der Redakteur als Redaktor bezeichnet – hierbei handelt es sich um keinen Schreibfehler, sondern um eine Schweizer Variante der deutschen Sprache)

 

„Wohin, ideaSpektrum?“ (Peter Neuhaus)

Lieber Bruder, liebe Schwester,

es geht hier um eine heikle aber überaus wichtige Sache, die das Reich Gottes direkt betrifft. Wenn ich in diesem Fall auch an Dich denke, dann hat auch das zu tun mit dem Reich Gottes, das heisst, mit der Sorge um das geistliche Wohl gegenüber jedes einzelnen Christen, den ich kenne. Und weil ein wahrer Christ auch ein „Priester“ des HERRN ist, so ist es von daher noch verständlicher, ja sogar notwendig, dass Gottes Werk von den Seinen würdig vertreten sein muss auf dieser Erde. Wohl verstanden, es ist nicht unser Reich; wir könnten sonst ohne Bedenken eigene geistliche und moralische Regeln aufstellen und die alten vergessen. Es ist nun ganz Gottes Reich, d.h. er stellt seine Bedingungen auf, die nicht angetastet werden dürfen. Wenn sie aber angetastet werden und sogar verändert werden, dann müssen die sichtbaren Glieder des Leibes Christi dagegen aufstehen. Es MUSS WIDERSPRUCH GEBEN. Das ist nichts „negatives“, sondern erklärter Wille Gottes (cf. Eph. 5:10-14, spezifisch der V. 11b).

Nun zur angehängten kritischen Schrift: „Wohin, ideaSpektrum?“

Seit Jahren bin ich Leser des evangelikalen Heftes „ideaSpektrum“, und kenne es also genügend. Diese wöchentliche Publikation basiert auf einer Zusammenarbeit mit der Evangelischen Allianz. Aus meiner Sicht kann sich diese Illustrierte auf keinen göttlichen Auftrag berufen; ist also nicht vom HERRN geboten. Da reichen Gemeinden völlig aus, welche genug geistliche Nahrung bekommen und sie auch weitergeben. Es geht den Schreibern dieses Heftes aber um etwas ganz anderes: Der Leser spürt, dass sutil versucht wird, das evangelische Volk auf eine gemeinsame und breite Linie zu trimmen, also auf ein kollektives (ökumenisches) und manchmal sogar globales Denken hin. Und dafür gibt es absolut keinen Auftrag Gottes, ja es gibt ihn im gegenteiligen Sinn. –

Doch mehr will ich hier nicht verraten. Bitte lies diese aufklärende Warnschrift und urteile selbst im Sinne der Bibel. Es liegt dann an Dir, diesen Text an Deine Kontakte weiterzuleiten, am besten an Personen, die ideaSpektrum kennen oder davon wissen.

Gott sei mit Dir und denke an jenes Wort, das sich leider auch in unserer Zeit bestätigt:

Von den Propheten zu Jerusalem ist die Gottlosigkeit ausgegangen ins ganze Land“ (Jer. 23:15c). Das heisst praktisch: die Gemeinden Jesu stehen vor grossen unseligen Umwälzungen, und ich will mit dieser Schrift ein bisschen Gegensteuer geben. –

Gott segne Dich: Peter Neuhaus

pdfredWohin, ideaSpektrum?

 


 

 

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