Vorbemerkung (Siegfried Schad) / Christen, Juden und Moslems: Eintracht auf dem Tempelberg (Georg Walter)

Vorbemerkung (Siegfried Schad):  Die fehlende Legitimation eines Anspruchs der islamischen Völker auf Jerusalem können Sie im Buch von Dave Hunt „Jerusalem – Spielball der Völker“ nachlesen und in dem folgenden Video gut nachvollziehen:

Dave Hunt – Israel, Islam und Armageddon

So wenig wie Mohammed (570-632) Jerusalem als heilige Stätte beanspruchte und so wenig wie Palästinenser die Nachfahren der Philister sind, so wenig hat der Islam mit Jerusalem zu tun, auch wenn die 692 erbaute Al-Aqsa-Moschee im Zuge islamischer Eroberungen bis heute auf dem Tempelberg steht.


(Siegfried Schad www.der-ruf.info 01.10.2013)


Christen, Juden und Moslems: Eintracht auf dem Tempelberg

(Quelle: Georg Walter distomos.blogspot.de)

Die türkische Friedensaktivistin Sinem Tezyapar träumt von der Anbetung aller Völker auf dem Tempelberg in Jerusalem

Die einzigartige Bedeutung des Tempelberges sowohl für den Judaismus als auch für den Islam macht diesen besonderen Ort zu einem Zankapfel der beiden Religionen. Auf dem Tempelberg standen der erste und zweite Tempel des jüdischen Volkes. Juden streben danach, dort den dritten Tempel zu errichten, um den Messias willkommen zu heißen.

Sowohl der Koran als auch die Bibel sprechen von der Freiheit der Anbetung aller Völker:

“Wer ist frevelhafter als diejenigen, die verwehren, dass in den Kultstätten (masaadschid) Allahs sein Name erwähnt wird, und die eifern, sie zu zerstören? Sie dürfen sie (ihrerseits) nicht betreten, ohne dass sie Angst haben müssten. Im Diesseits wird ihnen Schande zuteil. Und im Jenseits haben sie eine gewaltige Strafe zu erwarten.”(Koran 2,114)

„Dann aber will ich den Völkern andere, reine Lippen geben, dass sie alle den Namen des HERRN anrufen und ihm einträchtig dienen.“ (Zef 3,9; siehe auch Jes 56,6-7)

Die türkische Friedensaktivistin und Produktionsleiterin im türkischen Fernsehen Sinem Tezyapar sieht keinen Grund, dass Juden und Moslems gemeinsam auf dem Tempelberg anbeten. Sogar gegen die Errichtung eines dritten jüdischen Tempels auf dem Tempelberg hat Tezyapar nicht einzuwenden. „Die Wiedererrichtung des Salomonischen Tempels in all seinem Glanz und all seiner Herrlichkeit wäre für mich eine große Freude, wie für jeden Moslem. Unter gewissen Umständen, in einer Atmosphäre des Vertrauens, der Liebe und Brüderlichkeit, würden Moslems dies begrüßen…“, so die Friedensaktivistin.

Was den genauen Ort des jüdischen Tempels angeht, schlägt Tezyapar vor: „Es gibt ein großes Stück Land um die Al-Aqsa Mosche und dem Felsendom herum. Dieses Land ist dafür geeignet, und der jüdische Tempel kann etwas von Qubbat As-Sakhrah entfernt und etwas vor Masjid el-Aqsa errichtet werden. Der Prophet Salomon – König Salomon, wie die Juden ihn nennen – ist auch ein Prophet in den Augen der Moslems.“ Sie fährt fort: „Der Gedanke, dass Christen, Juden und Moslems zusammenarbeiten, um dieses Haus der Anbetung wieder zu errichten, zusammen Hand in Hand, um dort gemeinsam anzubeten, ist Anlass zur Freude.“ Tezyapar träumt gar davon, dass alle Orte, an welchen sich die Propheten Abraham, Joseph, Isaak, Jakob und Aaron aufhielten, wiederhergestellt, verschönert und allen Gläubigen zugänglich gemacht werden sollen.

Der Haupteingang zur Altstadt in Jerusalem ist das Jaffa Tor. Dieses Tor wurde von Sultan Suleiman dem Prächtigen im Jahre 1538 gebaut. Der arabische Name des Tores, Bab al-Khalil (Tor des Freundes) bedeutet „der Geliebte“ und bezieht sich auf den Propheten Abraham. Auf einem Stein ist folgender Text eingraviert: „Es gibt nur einen Gott und Abraham ist sein Freund“, ein Hinweis dafür, dass Juden, Christen und Moslems dieses Tor benutzten. Die Friedensaktivistin Tezyapar ist überzeugt: „Wir alle beten den gleichen einen Gott an, und wir alle sind Kinder des Propheten Abrahams!“ und ruft dazu auf: „Mögen alle Christen, alle Moslems, alle Juden sich in diesem gottgefälligen Anliegen vereinen.“

Sinem Tezyapar, A New Muslim Vision: Rebuilding Solomon’s Temple Together.

%d Bloggern gefällt das: